Poing! Poing!

  • Poing! Poing!


    Ein rotes Riesen-Känguruh
    nahm eines Tags die Tennisschuh
    vom Haken ab und sprach im Sprung:
    Ich brauche Luftveränderung!
    Australien ist ein alter Hut,
    doch Afrika, das find ich gut!
    Wo auf Palmen kluge Affen
    turnend Kokosnüsse raffen,
    wo die Mittagsglut unsäglich,
    wo der Dschungel unerträglich,
    wo die Mücken metergroß
    und die Wüste uferlos,
    wo Bananen, Kaffeebohnen
    und die schwarzen Leute wohnen,
    dorthin will ich endlich gehn -
    kurz und gut: Auf Wiedersehn!


    Raweika


    Fortsetzung folgt -->

  • Die Überfahrt


    Vollgepackt mit lauter Sachen,
    die es zum Rucksack-Touri machen,
    hüpfte es zum großen Hafen,
    wo die Ozeanriesen schlafen.
    (So nannte sie sein Großpapa,
    der selbst zur See gefahren war!)
    Da stand es dann am langen Kai
    und fragte eins, zwei oder drei
    Schiffe nach dem Reiseziel -
    doch es verlangte wohl zuviel.
    Empört, weil niemand mit ihm sprach,
    ging's einfach seiner Nase nach,
    erklomm behend' die nächste Planke
    und urteilte nach dem Gestanke:
    "Es riecht doch arg nach Affenzoo -
    hier geht's bestimmt gen Africo!"
    Gut gelaunt und frohen Mutes
    suchte es sich dann ein gutes
    Plätzchen auf dem Sonnendeck,
    bestellte sich 'nen kleinen Snack,
    schnappte sich den Liegestuhl
    und zog ihn bis zum Swimming-Pool,
    legte sich dann rücklings drauf
    und tankte sich mit Sonne auf.
    Die Menschen jedoch war'n empört
    "Das hat man ja noch nie gehört!
    Ein Beuteltier, das Cocktails trinkt
    und anschließend im Pool versinkt!
    Kaptein, Kaptein, komm her behende,
    bereite diesem Spuk ein Ende!"
    So kam es, daß das Känguruh
    bis zum Hafen von Timbuktu
    schuften musst' in der Kombüse,
    putzen durfte das Gemüse.
    Als sie schließlich angekommen,
    war das Guruh ganz benommen.
    Torkelte den Gangway runter -
    wurde aber plötzlich munter!
    "Hier, du Tier, nimm deine Heuer."
    "Jetzt kann's beginnen, das Abenteuer!"


    Abalone


    Fortsetzung folgt -->

  • In Afrika


    Zuerst sah es ein Krokodil,
    das aß am liebsten Pferd mit Nil.
    Dann traf es auf ein Dromedar,
    das oben ganz verbogen war.
    Als aller Lopen Gegenteil
    Bot sich die Anti-Lope feil.
    Ein großer, dicker Elefant
    gab ihm den Rüssel statt der Hand
    und sagte: Welcome! Bien viennue!
    Hier brauchst du keinen Paraplü!
    Viel eher einen Parasol,
    sonst geht es dir schon bald nicht wohl
    Nur die Viper kriecht mit Wonne
    durch die heiße Mittagssonne!
    Da sank dem Känguruh der Mut.
    Doch endlich rief es: Und mein Hut?
    Ich flocht ihn einst aus Bast und Stroh -
    schützt er mich nicht ebenso?
    Schließlich: Was vor Hitze feit,
    taugt doch auch zur Regenzeit!
    ...


    Lama


    Wer hängt sich an? ;)

  • 'n bisschen holprig, aber ich versuchs:


    So gehts weiter -


    Hüpfte durch die Mittagshitze
    - nicht, dass es rein gar nicht schwitze-
    mitten in den Wüstensand,
    wo es die Oase fand.
    In den klaren Wassertümpeln
    ließ es seine Füße dümpeln.
    Aalte faul sich unter Palmen,
    wollte grad ne Camel qualmen,
    als es eine Stimm vernahm,
    die von ganz weit hinten kam.
    Neugierig stand Känguruh auf,
    so nahm das Schicksal seinen Lauf.
    Es hörte gurrend Damen lachen,
    sie trugen zarte Gazesachen.
    Das Känguruh begann zu rennen,
    um sie genauer zu erkennen:
    doch plötzlich warn sie nicht mehr da
    - so ist das in der Sahara!



    Ätsch, Du dummes Känguruh! ;)


    kolibri

    Ein Funke, kaum zu sehen, entfacht doch helle Flammen. [color=#000000]eg 659

    4 Mal editiert, zuletzt von kolibri ()

  • Zitat

    Es hörte gurrend Damen lachen,
    sie trugen zarte Gazesachen.
    Das Känguruh begann zu rennen,
    um sie genauer zu erkennen:


    So kam es nun, dass es geschah,
    Freund Zufall war bereits ganz nah.
    In Form von einem Sachsenmädel
    mit einem großen Fliegenwedel
    und die konnte sich kaum fassen
    erstaunt rief's immerzu:
    "nu gugg emohl, däs globste nisch,
    hier undn gibbts och än guru!"


    ;)

  • Da dachte sich`s Känguruh, nanu,
    Geht`s so in Sachsen immer zu?
    Es war verdattert und verblufft,
    nee, dann ich lieber schnell verduft` :D


    Hier ist die Luft zu weiberschwanger,
    da wird mir bang und immer banger!
    Schiet auf die Naturalien -
    ich will zurück nach mein Australien! :P


    tirili tirila :]

  • Mit einem Satz an Bord der "Jane",
    nach old Australia solls jetzt gehn.
    So dachte sich das Kängeruh,
    und war von ganzem Herzen froh.


    Doch ging der Hopser etwas weit,
    und es verfehlt drei Ellen breit,
    die Planken von dem Kutter "Jane",
    und kommt erst auf der "Nadja" zum Stehn.

    wenn'se wissen was ich meine
    dujunowattaimien

    :lift:



    2 Mal editiert, zuletzt von Nucleus1 ()

  • Doch ging der Hopser etwas weit,
    und es verfehlt drei Ellen breit,
    die Planken von dem Kutter "Jane",
    und als es endlich kam zum steh'n,
    auf einem Boot voll bunter Leute,
    rief auch schon jemand aus der Meute:
    "Willkommen auf der 'Doria'!
    Wir fahr'n nach Alexandria!"


    ~~~~~~~~~~~~


    "Alex-WAS?" fragt Kängoo schnell,
    (in Geo war es nicht sehr hell).
    doch schon gings los zu neuem Ziel
    und zwar direkt über den Nil.


    Bald schon fing es an zu schwitzen,
    sah in der Fern' was spitzes blitzen
    das Wasser war schon fast am sieden,
    da tauchten auf die Pyramiden.
    Die Touri's strömten sofort hin,
    und unser Poing! war mittendrin.
    Um es herum war nur noch brabbeln,
    fremde Menschen, die fremd sabbeln,
    "Hi, mei Name is Mohammed,
    and who are you?" frug jemand nett.
    "Äh ich? Ich bin ein Känguruh"
    sprach es und fragte "Wer bist Du?"
    Da wurd es auch schon mitgerissen,
    saß kurz darauf auf weichen Kissen,
    die vom Sitzen arg zerschlissen
    und Mohammed, der grinst gerissen.


    "Oh, oh, oh, Australia,
    ein scheeenes Land. I've a brother da!"
    Sprachs und rauchte Wasserpfeiffe,
    im Zelt stank's nach 'ner Moschusseife,
    und Kangoo wurd' bald ganz benommen,
    sah Mohammed schon ganz verschwommen,
    so wurd es völlig ausgehebelt,
    und kaufte viel ~ weil voll benebelt.
    Und Mohammed, der strahlte gleich,
    der war nu nämlich reich wie'n Scheich.
    Schon kam der nächste fremde Mann,
    und nahm sich uns'res Kängoo's an.
    "I show you Camels" sprach der Fremde,
    und Poing! wurd' es ganz warm ums Hemde.
    "Ich will jetzt aber gar nicht rauchen,
    wozu sollt' ich dann Camels brauchen?!"


    Doch der Fremde nahm ihn mit,
    das Ziel war klar, ein teurer Ritt.
    "Friend, i am Hassan und das hier..."
    er zeigte auf ein großes Tier,
    mit 'nen komisch runden Huckel ~
    ups, 's waren zwei ~ auf seinem Buckel,
    "...das ist ein Kamel, my Dear!"
    sprachs, und hob ihn auf das Tier.
    Und auf des Kameles Rücken,
    sah Kanguruh voller Entzücken,
    die Pyramiden, und ~ dann weiter links,
    die große rätselhafte Sphinx...



    ~ to be continued ~ aber nu beginnt erstmal der Countdown bis Mitternacht


    ~ Diary ~ der allen Kontros und Kontrosinen zusammen mit seinem Sternlein einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht



    [edit]Formatierung geändert und Änderungen aktualisiert

  • Die lag da so mit großen Tatzen,
    davor die Touris zogen Fratzen,
    Das Känguru war voll Entzücken,
    als plötzlich tat's Kamel sich bücken.


    Poing! sprang schnelle aus dem Sattel,
    aß zur Stärkung noch'ne Dattel,
    tat sich von Hassan Fackeln borgen,
    sprach „Hör mal, mach Dir keine Sorgen.
    Wart hier auf mich, ich hüpf allein
    schnell mal in die Pyramide rein!“
    So machte es sich auf die Socken,
    sprang über zwei, drei, vier, fünf Brocken
    Mutig sprang Poing! immer weiter
    bis es kam zu einer Leiter.
    Die führte rauf zu einem Gang -
    der dunkel war und ziemlich lang –
    an dessen Ende war’ne Kammer
    und aus der drang leis’ Gejammer!
    Vorsichtig trat Kängu ein,
    und sah sich um im Fackelschein!


    „He, wer da!“ rief eine Stimme
    streng, und sie klang ziemlich schlimme
    „Wer stört MICH, den Pharao,
    bei meinem Gang aufs Königsklo?“
    Poing! führ der Schrecken in die Glieder,
    doch schnell fasste es sich wieder,
    „Ich wusste nicht, dass Du hier wohnst
    und nicht, dass Du gerade thronst.
    Ich weiß, dass sich das nicht sehr schickelt!
    Doch sag mal… bist Du schief gewickelt?
    Du hast ja überall Bandagen,
    war’s ein Unfall mit dem Wagen?“
    Die Mumie wurde rot vor Wut,
    und Kängu sprach „Ja ja, schon gut!
    Leg Dich einfach wieder schlafen,
    auf mich wartet mein Schiff im Hafen!“


    ~ Diary ~

  • 15.


    Das Känguruh, noch arg benommen,
    ist irgendwie ganz abgekommen,
    vom Weg, der führt direkt nach hause
    und macht erst einmal eine Pause,
    vom Wüstensand und Pharao,
    in einer Kaschemme in Kairo.
    Als wolle man es dort versöhnen,
    findet sich, um Poing zu verwöhnen,
    zu Wasserpfeife und Dattelwein,
    noch weibliche Gesellschaft ein.
    Als eine mit den Hüften wackelt
    hat’s beim Poing schwer geschnackelt,
    vergessen sind Australia und Familie,
    Kängu, ganz im Banne der Orientlilie,
    erfüllt von Sehnsucht und Liebesgefühl
    hofft, man gewährt ihm in Kairo Asyl.




    16.


    Tagsdrauf, als der Vollrausch abgeklungen
    und Poing aus dem Bette gesprungen,
    zerbrach die schöne Traumeswelt,
    am Fehlen der Schönen nebst seinem Geld.
    Da kullerten ihm Tränen über’s Gesicht,
    wie’s weitergeht, das wusst’ es nicht.
    Die Zukunft sah trostlos wie die Wüste aus
    und Kängu seufzt: „Ach wär ich zu haus
    geblieben. Statt durch die Welt zu flitzen,
    könnt’ ich gemütlich beim Uluru sitzen!
    Es klagte über Dattelwein und Varieté,
    da hatte es plötzlich ne starke Idee….:o)
    Am selben Tag, in den Abendstunden,
    schickte Poing sich an die Lage zu erkunden
    umkreiste mit riesiger Känguruh-Power,
    den Kairo’er Flugplatz, Rollfeld und Tower.

    Einmal editiert, zuletzt von Schehersad ()

  • 17.


    Poing griff in seinen Lendenschurz
    und machte einen Kassensturz
    da wurd dem armen Poing-Poing klar
    dass es völlig pleite war.
    Da half nun keine Schuldzuweisung
    kein Fluchen, keine Lobespreisung,
    kein Flehen und kein Händeringen
    konnte Poing nach hause bringen.
    Für Reue war es viel zu späte
    da sah Poing eine Rakete….
    im silbrigen Mondlicht glitzernd stehen
    und dachte: „Ja, so könnt' es gehen!“
    schickte zum Himmel ein Gebete,
    rief „Bye Pharao, servus Nofretè!“
    kletterte heimlich in die Rakete rein
    und entschwand kurz drauf im Mondenschein.

  • ob Euch diese Version zusagt.


    Ob sie nun wirklich singbar ist, dürft Ihr gern ausprobieren.
    Verbesserungsvorschläge sind erwünscht!


    POING!POING!
    (Fettgedruckte Silben können zum Singen gebunden werden)


    1.


    Ein rotes Riesen-Känguruh
    nahm eines Tags die Tennisschuh
    vom Haken ab und sprach im Sprung:
    Ich brauche Luftveränderung!
    Australien ist ein alter Hut,
    doch Afrika, das find ich gut!
    Wo auf Palmen kluge Affen
    turnend Kokosnüsse raffen,
    wo die Mittagsglut unsäglich,
    wo der Dschungel unerträglich,
    wo die Mücken metergroß
    und die Wüste uferlos,
    wo Bananen, Kaffeebohnen
    und die schwarzen Leute wohnen,
    dorthin will ich endlich gehn -
    kurz und gut: Auf Wiedersehn!
    (BIS HIERHER: Raweika)
    2.


    Vollgepackt mit lauter Sachen,
    die es zum Rucksack-Touri machen,
    hüpfte es zum großen Hafen,
    wo die Ozeanriesen schlafen.
    (So nannte sie sein Großpapa,
    der selbst zur See gefahren war!)
    Da stand es dann am langen Kai
    und fragte eins, zwei oder drei
    Schiffe nach dem Reiseziel -
    doch es verlangte wohl zuviel.
    Empört, weil niemand mit ihm sprach,
    ging's einfach seiner Nase nach,
    erklomm behend' die nächste Planke
    und urteilte nach dem Gestanke:
    "Es riecht doch arg nach Affenzoo -
    hier geht's bestimmt gen Africo!"


    3.


    Gut gelaunt und frohen Mutes
    suchte es sich dann ein gutes
    Plätzchen auf dem Sonnendeck,
    bestellte sich 'nen kleinen Snack,
    schnappte sich den Liegestuhl
    und zog ihn bis zum Swimming-Pool,
    legte sich dann rücklings drauf
    und tankte sich mit Sonne auf.
    Die Menschen jedoch war'n empört
    "Das hat man ja noch nie gehört!
    Ein Beuteltier, das Cocktails trinkt
    und anschließend im Pool versinkt!
    Käptn, Käptn, komm doch her behende,
    bereite diesem Spuk ein Ende!"
    So kam es, daß das Känguruh
    fuhr zum Hafen von Timbuktu


    4.


    Schuften musst's in der Kombüse,
    putzen durft’ es das Gemüse.
    Als sie schließlich angekommen,
    war das Guruh ganz benommen.
    Torkelte die Gangway runter -
    wurde aber plötzlich munter!
    "Hier, du Tier, nimm deine Heuer."
    "Jetzt kann's beginnen, das Abenteuer!"
    (BIS HIERHER: Abalone)


    (In Afrika )


    Zuerst sah es ein Krokodil,
    das aß am liebsten Pferd mit Nil.
    Dann traf es auf ein Dromedar,
    das oben ganz verbogen war.
    Als aller Lopen Gegenteil
    Bot sich die Anti-Lope feil.
    Ein großer, dicker Elefant
    gab ihm den Rüssel statt der Hand.


    5.


    Er sagte: Welcome! Bien viennue!
    Hier brauchst du keinen Paraplü!
    Viel eher einen Parasol,
    sonst geht es dir schon bald nicht wohl
    Nur die Viper kriecht mit Wonne
    durch die heiße Mittagssonne!
    Da sank dem Känguruh der Mut.
    Doch endlich rief es: Und mein Hut?
    Ich flocht ihn einst aus Bast und Stroh -
    schützt er mich denn nicht ebenso?
    Schließlich: - Was vor Sonne feit,
    das taugt doch auch zur Regenzeit!
    So schlief es in der großen Hitze
    den Schwanz in einer Bodenritze,
    tief im Schatten krummer Bäume,
    den Schäd’l voller Beutelträume:
    (BIS HIERHER: Lama)


    6.
    (Fata Morgana) NEU


    Auf seinem Kopf den Sonnenhut
    erwachte Poing, sprang frohgemut
    - mitten in den Wüstensand,
    wo es eine Oase fand.
    In den klaren Wassertümpeln
    ließ es seine Füße dümpeln.
    Aalte faul sich unter Palmen,
    wollte grad ’ne Camel qualmen
    als eine Stimme es vernahm,
    so wohlig weich und voller Charme.
    Neugierig blickte PoingPoing auf:
    so nahm das Schicksal seinen Lauf.
    Es hörte gurrend Damen lachen
    Und sah gar keine Haremswachen! J)
    Da begann Guruh zu rennen,
    wollte sie genau erkennen:
    (BIS HIERHER: kolibri)


    7.
    Sachsenmädel
    (Text vorgetragen von Diary große Klasse!!!)


    So kam es nun, dass es geschah:
    Freund Zufall war bereits ganz nah
    in Form von einem Sachsenmädel
    mit einem großen Fliegenwedel.
    Kaum fassen konnte diese sich
    “Nu gugg emohl, däs globste nisch!“
    laut rief erstaunt sie immerzu:
    „Hier undn gibbts och än guruh!“
    (BIS HIERHER:Lama)
    Da dacht’ sich’s Känguruh: „Nanu,
    geht’s so in Sachsen immer zu?“
    Es war verdattert und verblufft,
    “Nee, dann ich lieber schnell verduft’
    Hier ist die Luft zu weiberschwanger,
    da wird mir bang und immer banger!
    Schiet auf die Naturalien -
    ich will zu(rück nach) mein’m Australien!“
    (BIS HIERHER: fratzmaus)


    8.


    Mit einem Satz an Bord der "Jane",
    nach Old Australia solls jetzt gehn.
    So dachte sich das Känguruh,
    und war von ganzem Herzen froh.
    Doch ging der Hopser etwas weit,
    und es verfehlt drei Ellen breit,
    die Planken von dem Kutter "Jane",
    (BIS HIERHER: Nucleus1)
    und als es endlich kam zum Steh'n,
    auf ’nem Boot voll bunter Leute,
    rief schon jemand aus der Meute:
    "Willkommen auf der 'Doria'!
    Wir fahr'n nach Alexandria
    (Gemeinschaftsproduktion Nucleus, DiaryofDreams)
    - Alex-WAS?" fragt Kängoo schnell,
    (in Geo war es nicht sehr hell).
    doch schon gings los zu neuem Ziel
    und zwar direkt über den Nil.


    9.
    Von hieran sollte der Text bis Strophe 13 einschließlich vorgelesen werden.
    Ist sooo schön lebendig


    Bald schon fing es an zu schwitzen,
    sah in der Fern' was Spitzes blitzen
    das Wasser war schon fast am Sieden,
    da tauchten auf die Pyramiden.
    Die Touri's strömten sofort hin,
    und unser Poing! war mittendrin.
    Um es herum war nur noch brabbeln,
    fremde Menschen, die fremd sabbeln,
    "Hi, mei name is Mohammed,
    and who are you?" frug jemand nett.
    "Äh, ich?, ich bin ein Känguruh"
    sprach es und fragte "Wer bist Du?"
    Da wurd es auch schon mitgerissen,
    saß kurz darauf auf weichen Kissen,
    die war’n vom Sitzen arg verschlissen
    und Mohammed, der grinst gerissen.


    10.


    Oh, oh, oh, Australia,
    ein scheeenes Land. I’ve a brother da!"
    Sprachs und rauchte Wasserpfeiffe,
    im Zelt stank's nach 'ner Moschusseife,
    und Kangoo wurd' total benommen,
    sah Mohammed schon ganz verschwommen,
    so wurd es völlig ausgehebelt,
    und kaufte viel ~ weil voll benebelt.
    Und Mohammed, der strahlte gleich,
    der war nu nämlich reich wie'n Scheich.
    Schon kam der nächste fremde Mann,
    und nahm sich uns'res Kängoo's an.
    "I show you Camels" sprach der Fremde,
    und Poing! wurd' es ganz warm ums Hemde.
    "Ich möchte jetzt aber gar nicht rauchen,
    wozu sollt' ich dann Camels brauchen?!"


    11.


    Doch der Fremde nahm ihn mit,
    das Ziel war klar, ein teurer Ritt.
    "Friend, i am Hassan und das hier..."
    er zeigte auf ein großes Tier,
    mit 'nen komisch runden Huckel ~
    ups, 's waren zwei ~ auf seinem Buckel,
    "...das ist ein Kamel, my Dear!"
    sprachs, und hob ihn auf das Tier.
    Und auf des Kameles Rücken,
    sah Kanguruh voller Entzücken,
    die Pyramiden, und ~ weiter links,
    die alte rätselhafte Sphinx...
    Die lag da so mit großen Tatzen,
    davor die Touris zogen Fratzen,
    Das Känguru war voll Entzücken,
    als plötzlich tat's Kamel sich bücken.


    12.


    Poing! sprang schnelle aus dem Sattel,
    aß zur Stärkung noch'ne Dattel,
    tat sich von Hassan Fackeln borgen,
    sprach „Hör mal, mach Dir keine Sorgen.
    Wart hier auf mich, ich hüpf allein
    schnell in die Pyramide rein!“
    So machte es sich auf die Socken,
    hüpft über zwei, drei, vier, fünf Brocken
    Mutig sprang Poing! immer weiter
    bis es kam zu einer Leiter.
    Die führte rauf zu einem Gang -
    der dunkel war und ziemlich lang –
    an dessen Ende war’ne Kammer
    und aus der drang leises Gejammer!
    Vorsichtig trat Kängu ein,
    und sah sich um im Fackelschein!


    13.


    „He, wer da!“ rief eine Stimme
    streng, und sie klang ziemlich schlimme
    „Wer stört MICH, den Pharao,
    bei meinem Gang aufs Königsklo?“
    Poing! führ der Schrecken in die Glieder,
    doch schnell fasste es sich wieder,
    „Ich wusste nicht, dass Du hier wohnst
    und nicht, dass Du gerade thronst.
    Ich weiß, dass sich das nicht sehr schickelt!
    Doch sag mal… bist Du schief gewickelt?
    Du hast ja überall Bandagen,
    war’s ein Unfall mit dem Wagen?“
    Die Mumie wurde rot vor Wut,
    und Kängu sprach „Ja ja, schon gut!
    Leg Dich einfach wieder schlafen,
    auf mich wartet mein Schiff im Hafen!“
    (BIS HIERHER: DiaryofDreams)


    Schehersad, was sagst Du hierzu???


    14.


    Das Känguruh, noch arg benommen,
    ist irgendwie ganz abgekommen,
    vom geraden Weg nach Hause
    und macht erstmal eine Pause,
    vom Wüstensand und Pharao,
    im „Blue Crocodile“ in Kairo.
    So, als wolle man’s versöhnen,
    findet sich, Poing zu verwöhnen,
    zu Wasserpfeif’ und Dattelwein,
    noch weibliche Gesellschaft ein.
    Als die mit den Hüften wackelt
    hat’s beim Poing ganz schwer geschnackelt.
    Vergessen ist Australia
    Kängu, - im Bann von Dahlia-
    hofft, erfüllt von Liebesgefühl,
    das Kairo ihm gewährt Asyl.



    15.


    Als der Vollrausch abgeklungen
    und Poing aus dem Bett gesprungen,
    zerbrach die schöne Traumeswelt,
    die Schöne weg und all sein Geld! :-0
    - Tränen kullern durch’s Gesicht,
    wie’s weitergeht, das wusst’ es nicht.
    Die Zukunft sah wüst und öde aus
    und Poing seufzt: „Ach wär’ ich zu Haus!
    Statt hier durch die Welt zu flitzen,
    könnt’ ich beim Uluru sitzen!
    Es klagte über’s Varieté,
    da hatte es ne starke Idee….:o)
    In den lauen Abendstunden,
    wollt’ die Lage Poing erkunden
    Mit riesiger Känguruh-Power,
    kreist’ es um Flugplatz, Rollfeld, Tower.



    16.


    Poing griff in seinen Lendenschurz
    und machte einen Kassensturz
    da wurd dem armen Poing-Poing klar
    - dass es völlig pleite war.
    Da half keine Schuldzuweisung
    kein Fluch’n, keine Lobespreisung,
    kein Fleh’n und kein Händeringen
    konnte Poing nach Hause bringen.
    Für Reue war es viel zu späte
    da sah Poing eine Rakete….
    im Mondlicht silbernglitzernd steh’n
    und dachte: „Ja, so könnt' es geh’n!“
    schickt’ zum Himmel ein Gebete,
    rief „Bye Pharao und Nofrétè!“
    In die Rakete klettert’s rein,
    entschwand kurz drauf im Mondenschein


    (Strophen 14, 15, 16 Schehersad)

    Ein Funke, kaum zu sehen, entfacht doch helle Flammen. [color=#000000]eg 659

    2 Mal editiert, zuletzt von kolibri ()

  • für alle neugierigen...


    an der hp von poing! wird gearbeitet und neue tools sind eingebaut.


    Poing!Poing!


    neu ist das gästebuch und der sound auf der home-seite. leider ist die musik nur im ie abspielbar. firefox bleibt stumm :nix:

    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht.

    - Afrikanisches Sprichwort -

  • ... da bin ich neulich doch mal wieder auf der Homepage von Poing! gewesen und habe in alten Erinnerungen geschwelgt...


    -))


    Wer's auch mal ausprobieren mag ... ich guck gleich nochmal nach den Zugangsdaten für den "Rucksack" dort und wer die alten Files hören und anschauen mag...einfach PN an mich... ich schick dann das Passwort :)