Ich bin kein ausgesprochener Gegner der Todesstrafe, aber auch ich verabscheue das langwierige Prozedere das zwischen Urteilsspruch und Berufungsverfahren, die die Aufhebung solcher Urteile zum Zweck haben, liegt.
So ist es mir zum Beispiel unerklärlich, dass der, im Jahre 1995 zum Tode verurteilte Hank Skinner ganze 28 Jahre im Todestrakt zwischen Bangen und Hoffen schmorte, bevor er dann im Jahre 2023, also nach 28 Jahren im Todestrakt, nach einer, mit Komplikationen einhergehenden Operation, starb; Also nicht durch Hinrichtung.
Auch verstehe ich es nicht, wieso es in jedem der Staaten ein anderes Gift verwendet wird, dass zuzm Tode führen soll.
Ich bin zwar kein Mediziner, aber würde die Hinrichtung in allen Staaten mit einer leicht zu berechnenden Überdosierung z.B. durch das Kurzzeit-Narkosmittel Propofol vollstreckt werden. Denn damit wäre eine Tötung sicher "humaner", und unter allen Umständen schmerzfreier, wenn sie denn par Urteilsspruch unumgänglich ist.
Es gibt für mich daher auch keinen nachvollziehbaren Grund, wieso man glaubt, immer neue Ideen für ein Totspritzen entwickeln zu müssen, wenn dochein wirksames, und ja, auch schmerzfreies Sterben längst schon durcherforscht ist.