Beiträge von JESRY

    Ich möchte mich diesbezüglich meinem/meiner Vorredner(rin) anschließen.


    Denn:

    Wir reden hier umgrechnet von mindestens 3 Wochen die ein handelsüblicher Staubsauger ununterbrochen betrieben werden kann, oder eineinhalb bis zwei Monate die eine Spülmaschine an Energie benötigt.


    Diesen Thread hier liebe ich vom ersten Tag an, und ich werde seiner nicht überdrüssig.

    Es gibt am Spreelauf vor unserem Haus eine gute Nutria Population, sind eigentlich größere Ratten. Die bleiben aber am Wasser...

    Wir leben hier unweit am Verlauf von Niers und Nette, und auch die beiden kleinen Flüsse beherbergen eine stattliche Nutria-Population. Das sind wirklich große Tiere, und die erkennt man ganz gut an ihren strahlend orangfarbenen Zähnen. Und tatsächlich stellen die kein Problem da und die bleiben am liebsten da wo sie sich am wohlsten fühlen, nämlich an und in den Uferböschungen der fließenden Gewässer. Und wenn ich, was ich den vergangenen Jahren häufiger als heutzutage getan habe, eine entspannte Kanutour unternehme, dann gehören die für mich ins Landschaftsbild. Die erreichen ein wirklich stattliche Größe. Und eine Körperlänge ohne Schwanz gemessen von mehr als 30 cm ist durchaus nichts aussergewöhnliches, aber die sind auch tatsächlich nicht das Problem.


    Woher unser Rattenproblem kommt – und warum ich langsam ratlos werde:

    Es liegt mir selbstverständlich fern, unbegründete Schuldzuweisungen zu betreiben. Aber woher unser Rattenproblem zumindest teilweise kommen könnte, ist aus meiner Sicht eigentlich relativ schnell erklärt.

    Irgendwann, beginnend mit der Corona-Zeit Anfang der 2020er-Jahre, fanden es offenbar immer mehr Hauseigentümer mit Garten besonders attraktiv, sich einen eigenen kleinen Hühnerstall zuzulegen.

    Grundsätzlich habe ich dagegen überhaupt nichts einzuwenden. Hühner zu halten kann etwas Schönes sein.

    Das Problem beginnt dort, wo mit der Hühnerhaltung gleichzeitig ein dauerhaft verfügbares Nahrungsangebot für Ratten entsteht. Ausgestreutes Futter, Futterreste und schlecht gesicherte Vorräte sind nun einmal für Nagetiere ausgesprochen attraktiv.

    Woher ich das weiß?

    Wir hatten selbst für eine kurze Zeit Hühner.

    Allerdings haben wir relativ schnell festgestellt, dass ein Hühnerstall unter den gegebenen Bedingungen offenbar auch Ratten anzieht. Deshalb haben wir die Hühner wieder abgeschafft – und tatsächlich war unser Rattenproblem danach zunächst genauso schnell verschwunden, wie es gekommen war.

    Besonders ärgerlich finde ich allerdings, dass inzwischen auch Gemüsebeete und Gewächshäuser von Ratten heimgesucht werden – und zwar nicht nur dort, wo jemand Hühner hält.

    Wir haben deshalb vergangene Woche schweren Herzens unser Gewächshaus dem Erdboden gleichgemacht.

    Der Grund war nicht etwa, dass wir keine Lust mehr auf unser Gemüse hatten. Vielmehr machten die Ratten vor praktisch nichts Halt: Zucchini, Gurken und selbst unsere Tomatenpflanzen waren für sie offenbar interessant genug, um regelmäßig dort aufzutauchen.

    Seit wir das Gewächshaus beseitigt haben, hat sich unser Rattenproblem zwar zunächst etwas verringert. Ganz verschwunden ist es aber keineswegs.

    Wir sehen die Tiere nach wie vor herumlaufen und offensichtlich nach Nahrung suchen.

    Und genau hier beginnt für mich das eigentliche Problem:

    Wenn auf mehreren Grundstücken gleichzeitig attraktive Nahrungsquellen vorhanden sind, bringt es relativ wenig, wenn nur einer versucht, sein eigenes Grundstück möglichst rattensicher zu machen.

    Das Umweltbundesamt weist selbst darauf hin, dass gerade verfügbare Nahrung – etwa Lebensmittelreste, Kompostabfälle oder Tierfutter – einen wesentlichen Einfluss auf Rattenpopulationen in menschlichen Siedlungsgebieten hat.

    Wenn also beispielsweise ein Hühnerstall vorhanden ist, Futter frei zugänglich herumliegt und gleichzeitig in der näheren Umgebung weitere Nahrungsquellen vorhanden sind, darf man sich meiner Meinung nach nicht wundern, wenn sich Ratten dort dauerhaft wohlfühlen.

    Erschwerend kommt bei uns hinzu, dass der Restmüll inzwischen nur noch alle zwei Wochen abgeholt wird.

    Unsere Restmülltonnen quellen zwischen den Abholterminen teilweise über, und wenn die Deckel kaum noch richtig schließen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass das für Ratten nicht gerade uninteressant ist.

    Natürlich wäre eine konsequente Mülltrennung ein Teil der Lösung.

    Aber seien wir ehrlich: Bei manchen Leuten endet die Mülltrennung offenbar immer noch dort, wo der Müll aus der Wohnung heraus ist.

    Hauptsache, er ist weg.

    Und dann wären da noch die Lebendfallen:

    Bei Lebendfallen bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten.

    Denn was macht man mit einer gefangenen Ratte?

    Sie irgendwo am anderen Ende der Stadt auszusetzen und zu hoffen, dass sie dort bleibt, kann doch wohl kaum eine ernsthafte Lösung sein.

    Und eine Ratte einfach an irgendeinem Gewässer oder in einem anderen fremden Gebiet auszusetzen, halte ich schon aus ökologischen Gründen für keine gute Idee.

    Hinzu kommt ein ganz praktisches Problem:

    Wenn sich tatsächlich eine größere Population etabliert hat, müsste man vermutlich eine erhebliche Anzahl solcher Fallen aufstellen und regelmäßig kontrollieren.

    Das kann doch auf Dauer kaum die Lösung sein.

    Aus meiner Sicht sollte deshalb selbstverständlich die Ursachenbekämpfung an erster Stelle stehen:

    Nahrungsquellen beseitigen.

    Futter sicher lagern.

    Müll vernünftig entsorgen.

    Zugänge zu Gebäuden verschließen.


    Und vielleicht auch einmal darüber nachdenken, ob man unbedingt auf jedem zweiten Grundstück einen Hühnerstall errichten muss, wenn die örtlichen Gegebenheiten ohnehin schon eine hohe Rattenpopulation begünstigen.

    Aber wenn der Befall bereits vorhanden ist, wird die Sache erheblich schwieriger.

    Dann reicht es eben nicht mehr unbedingt aus, die Futterquelle von heute auf morgen zu beseitigen. Die Tiere sind schließlich bereits da.

    Was mich an der aktuellen Situation besonders stört:

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Ratten.

    Eine Ratte ist zunächst einmal ein Tier und hat innerhalb des Ökosystems ihren Platz.

    Was ich aber nicht akzeptieren möchte, ist, dass wir Menschen in dicht besiedelten Wohngebieten unbeabsichtigt oder gedankenlos Bedingungen schaffen, unter denen sich diese Tiere nahezu ungehindert vermehren können – und anschließend erwarten, dass jemand anderes das Problem wieder beseitigt.

    Und genau deshalb frage ich mich inzwischen auch, ob es nicht sinnvoll wäre, in besonders dicht besiedelten Wohngebieten zumindest genauer darüber nachzudenken, unter welchen Bedingungen private Hühnerhaltung zulässig sein sollte.

    Nicht, weil ich Hühnerhaltung grundsätzlich verbieten möchte.

    Sondern weil meiner Meinung nach auch die möglichen Folgen für die unmittelbare Umgebung berücksichtigt werden müssen.

    Wenn jemand Tiere hält, muss er schließlich auch dafür sorgen, dass deren Haltung nicht gleichzeitig zu einem dauerhaften Nahrungsangebot für Schadnager wird.

    Wiederkehr der Pest … ich hör' dich trapsen!

    Das ist natürlich überspitzt formuliert.

    Aber ganz von der Hand weisen lässt sich die gesundheitliche Problematik von Ratten nun einmal nicht. Ratten gelten als Gesundheitsschädlinge und können Krankheitserreger übertragen. Genau deshalb betrachtet auch das Umweltbundesamt die Reduzierung von Rattenpopulationen als Frage des Gesundheits- und Umweltschutzes.

    Und dann bleibt da noch die Frage der Bekämpfung:

    Was mir nach den aktuellen Einschränkungen bei Rodentiziden letztlich bleibt, ist die Schlagfalle.

    Und auch hier muss ich ehrlich sagen: Ich bin inzwischen sehr zwiegespalten.

    Ich habe erlebt, dass eine Schlagfalle nicht zwangsläufig so funktioniert, wie man sich das als Laie vielleicht vorstellt.

    Man möchte natürlich, dass ein solcher Mechanismus das Tier unmittelbar und zuverlässig tötet.

    Die Realität kann aber offenbar komplizierter sein.

    Wenn ein Tier nicht unmittelbar tödlich getroffen wird, kann eine Situation entstehen, die man als Mensch eigentlich überhaupt nicht erleben möchte.

    Und genau an diesem Punkt frage ich mich, ob wir über diese Seite der Rattenbekämpfung nicht viel zu wenig sprechen.

    Wir diskutieren über Gift.

    Wir diskutieren über Tierschutz.

    Wir diskutieren über Fallen.

    Aber was passiert eigentlich, wenn eine zulässige Bekämpfungsmethode in der konkreten Situation nicht so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat?

    Ich habe jedenfalls für mich festgestellt, dass mich ein solches Erlebnis sehr viel stärker beschäftigt, als ich vorher gedacht hätte.

    Ich möchte keine Ratte unnötig leiden sehen.

    Gleichzeitig möchte ich aber auch keinen Rattenbefall auf meinem Grundstück hinnehmen.

    Und genau darin liegt für mich inzwischen das eigentliche Dilemma.


    Was ist also die vernünftige, tierschutzgerechte und gleichzeitig für einen normalen privaten

    Grundstückseigentümer bezahlbare Lösung, wenn die Ratten bereits da sind?


    Eine Antwort darauf habe ich bisher noch nicht gefunden.

    Vielleicht hat jemand von Euch eine.

    Was darf ein Privatmann eigentlich noch tun, wenn sich auf

    seinem eigenen Grundstück eine Rattenpopulation entwickelt?


    Diese Frage beschäftigt mich inzwischen nicht mehr nur theoretisch. Sie betrifft mich und meine Familie ganz unmittelbar – und genau deshalb möchte ich das Thema einmal sachlich, aber durchaus kritisch zur Diskussion stellen.

    Ratten sind keine geschützten Haustiere. Sie können Lebensmittel verunreinigen, Gebäude beschädigen und Krankheitserreger übertragen. Gleichzeitig unterliegt ihre Bekämpfung in Deutschland inzwischen einer Vielzahl von Vorschriften.

    Besonders interessant ist dabei die Entwicklung seit dem 1. Juli 2026.

    Mit diesem Datum sind die bisherigen Möglichkeiten der sogenannten befallsunabhängigen Dauerbeköderung mit Rodentiziden weggefallen. Das bedeutet allerdings ausdrücklich nicht, dass Ratten bei einem tatsächlichen Befall überhaupt nicht mehr mit zugelassenen Mitteln bekämpft werden dürfen. Vielmehr soll die Anwendung stärker an einen nachgewiesenen Befall und an eine fachgerechte Durchführung gebunden werden.

    Und grundsätzlich kann ich den Gedanken dahinter sogar nachvollziehen.

    Giftköder sind schließlich nicht harmlos. Sie können auch andere Tiere gefährden, und falsch eingesetzte Bekämpfungsmittel können unnötiges Leiden verursachen oder in die Umwelt gelangen.

    Auch der Tierschutzgedanke ist nachvollziehbar.

    Aber was ist mit demjenigen, der sich einen professionellen Schädlingsbekämpfer schlicht nicht leisten kann?

    Genau hier beginnt für mich die eigentliche Diskussion.

    Angenommen, mehrere Grundstücke in einer Nachbarschaft sind von Ratten betroffen. Die Eigentümer möchten das Problem beseitigen. Gleichzeitig können oder wollen sie die Kosten einer professionellen Schädlingsbekämpfung nicht tragen.

    Eigenmächtiges Schießen mit einem Luftgewehr ist keine zulässige Lösung.

    Irgendein frei gekauftes Gift auszulegen ist ebenfalls keine Lösung.

    Eine ungeeignete oder tierschutzwidrige Falle einzusetzen kann ebenfalls rechtliche Konsequenzen haben.

    Und professionelle Schädlingsbekämpfung kann für einen einzelnen privaten Grundstückseigentümer finanziell durchaus eine erhebliche Belastung darstellen.


    Was bleibt also übrig?

    Soll der Bürger die Rattenpopulation einfach dulden, bis sie groß genug ist, dass daraus möglicherweise ein Problem für mehrere Grundstücke oder sogar für die öffentliche Gesundheit wird?

    Oder müsste es nicht gerade für Fälle wie diese eine niedrigschwellige, bezahlbare und rechtssichere Möglichkeit der privaten Rattenbekämpfung geben?

    Ich frage dabei ausdrücklich nicht danach, wie man möglichst brutal möglichst viele Tiere töten kann.


    Im Gegenteil.

    Ich halte es für sinnvoll, zunächst alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die einen Befall verhindern oder reduzieren können:

    • Nahrungsquellen beseitigen
    • Müll und Kompost richtig sichern
    • Futterstellen für Haustiere und Wildtiere überprüfen
    • Zugänge zu Gebäuden verschließen
    • mögliche Nistplätze beseitigen
    • Ursachen des Befalls feststellen
    • Nachbarschaft gemeinsam gegen die Ursache vorgehen

    Aber irgendwann stellt sich trotzdem die Frage:

    Was macht man mit den Tieren, die bereits da sind?


    Und genau hier empfinde ich die aktuelle Situation als widersprüchlich.

    Wir verlangen vom Grundstückseigentümer, einen Schädlingsbefall nicht einfach hinzunehmen. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten, selbst tätig zu werden, immer stärker reglementiert.

    Das kann richtig und notwendig sein – wenn gleichzeitig eine praktikable Alternative existiert.

    Aber was ist diese Alternative für eine Familie mit begrenztem Einkommen?

    Muss die Möglichkeit, sein eigenes Grundstück frei von Ratten zu halten, am Ende eine Frage des Geldbeutels werden?

    Und wo liegt eigentlich das richtige Verhältnis zwischen

    Tierschutz – Umweltschutz – Gesundheitsschutz – Eigentumsschutz – und finanzieller Zumutbarkeit?


    Genau darüber würde ich hier gerne diskutieren.

    Nicht emotional gegen den Tierschutz.

    Nicht blind für die Gefahren von Gift.

    Und auch nicht mit dem Ziel, irgendwelche Vorschriften zu umgehen.

    Sondern mit der ganz einfachen Frage:

    Zitat

    Wenn ich einen tatsächlichen Rattenbefall auf meinem eigenen Grundstück habe und mir eine professionelle Schädlingsbekämpfung finanziell nicht leisten kann – welche legale, tierschutzgerechte und tatsächlich wirksame Möglichkeit bleibt mir dann?

    Vielleicht gibt es darauf bessere Antworten, als ich bisher gefunden habe.

    Und genau deshalb eröffne ich diese Diskussion.

    RANDNOTIZ:

    DER RUSSE, DER AUF DEM MOND AUF DIE AMERIKANER WARTETE

    "Eine bizarre Geschichte aus den dunklen Tagen des Wettlaufs ins All"

    Es war der größte Augenblick der amerikanischen Raumfahrtgeschichte.

    Am 20. Juli 1969 standen Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin auf dem Mond. Hinter ihnen lag eine Reise, die Menschenleben riskierte, Milliarden verschlang und den Vereinigten Staaten im Wettlauf mit der Sowjetunion einen Triumph von geradezu mythischen Ausmaßen bescherte.

    Doch während in Amerika Millionen Menschen gebannt auf ihre Fernsehgeräte starrten, soll hinter dem Eisernen Vorhang eine ganz andere Geschichte erzählt worden sein.

    Eine Geschichte, die klingt wie aus einem schlechten Science-Fiction-Film.

    Und gerade deshalb ist sie so faszinierend.

    DIE „EAGLE“ IN NOT

    Nach dieser — bis heute nicht zuverlässig belegten — sowjetischen Darstellung war die Mondlandung keineswegs so reibungslos verlaufen, wie es die Amerikaner der Welt glauben machen wollten.

    Die Mondlandefähre Eagle soll bei der Landung beziehungsweise beim Aufenthalt auf der Mondoberfläche beschädigt worden sein.

    Das Problem wäre fatal gewesen.

    Die beiden Astronauten konnten zwar auf dem Mond landen.

    Aber konnten sie auch wieder starten?

    Denn zwischen ihnen und der sicheren Rückkehr zur Apollo-Kommandokapsel im Mondorbit lag nicht nur die Mondoberfläche.

    Dort oben wartete Michael Collins.

    Und dort unten saßen Armstrong und Aldrin fest.

    KEIN WEG ZURÜCK?

    Die Geschichte behauptet, die Amerikaner hätten schließlich erkennen müssen, dass die Beschädigung der Eagle einen regulären Rückflug unmöglich machen könnte.

    Panik?

    Verzweiflung?

    Ein technischer Fehler, den niemand mehr reparieren konnte?

    Dann aber soll etwas geschehen sein, womit selbst die kühnsten Drehbuchautoren des Kalten Krieges nicht gerechnet hätten.

    Armstrong und Aldrin sollen auf der Mondoberfläche einen Menschen entdeckt haben.

    Einen Mann.

    Und dieser Mann war angeblich kein Amerikaner.

    EIN RUSSE AUF DEM MOND

    Er soll dort gestanden haben — erstaunlich leicht bekleidet, in einer Umgebung, in der ein Mensch ohne Raumanzug innerhalb kürzester Zeit sterben müsste.

    Und dennoch:

    Ein Russe.

    Ein sowjetischer Raumfahrer.

    Ein Mann, der offenbar dort gewesen war, wo nach offizieller westlicher Darstellung kein Mensch zuvor gewesen war.

    Die Geschichte erzählt weiter, dass dieser mysteriöse Fremde den beiden Amerikanern bei der Reparatur der Eagle geholfen habe.

    Der Mann, der angeblich aus dem Nichts auf dem Mond auftauchte, soll damit ausgerechnet den Amerikanern ermöglicht haben, ihre Mondfähre wieder flugtauglich zu machen.

    Der erste Mensch, der den Amerikanern auf dem Mond das Leben rettete, wäre demnach ein Sowjet gewesen.

    Was für eine Pointe!

    Was für eine Demütigung für Washington!

    Und was für ein Propaganda-Geschenk für Moskau!

    DIE PERFEKTE GESCHICHTE FÜR DEN KALTEN KRIEG

    Man muss sich nur vorstellen, welche Sprengkraft eine solche Meldung damals gehabt hätte.

    Amerika feiert seinen Sieg.

    Die Flagge der Vereinigten Staaten steht auf dem Mond.

    Armstrong spricht seine historischen Worte.

    Die Welt blickt nach oben.

    Und plötzlich behauptet Moskau:

    Ihr habt uns den Mondflug als amerikanischen Triumph verkauft. Aber ohne einen Russen wärt ihr gar nicht wieder nach Hause gekommen.

    Damit wäre die amerikanische Mondlandung mit einem einzigen Schlag vom größten Triumph der Menschheitsgeschichte zu einer beinahe peinlichen Episode geworden.

    Ausgerechnet die Sowjetunion hätte den Amerikanern geholfen.

    Ausgerechnet ein sowjetischer Kosmonaut hätte bewiesen, dass die Russen ebenfalls auf dem Mond waren.

    Und ausgerechnet die Amerikaner hätten ihre Rettung einem Mann zu verdanken gehabt, der eigentlich gar nicht dort sein durfte.

    ABER HAT ES IHN WIRKLICH GEGEBEN?

    Und hier beginnt die eigentlich spannende Geschichte.

    Denn so verführerisch diese Episode auch klingt:

    Einen belastbaren zeitgenössischen Beleg dafür, dass sowjetische Fernsehsender diese Geschichte unmittelbar nach Apollo 11 tatsächlich verbreiteten, gibt es bislang nicht.

    Die Episode gehört damit in die Schublade der Legenden, Gerüchte und möglicherweise später ausgeschmückten Geschichten über den Kalten Krieg.

    Die sowjetische Propaganda hatte allerdings tatsächlich allen Grund, den amerikanischen Erfolg herunterzuspielen.

    Denn während Armstrong und Aldrin ihre ersten Schritte auf dem Mond machten, war das sowjetische Mondprogramm in einer ausgesprochen schlechten Lage.

    Die gigantische sowjetische N1-Rakete — das Gegenstück zur amerikanischen Saturn V — war gescheitert.

    Und besonders bitter:

    Am 3. Juli 1969, nur gut zwei Wochen vor Apollo 11, war die zweite N1 beim Start explodiert.

    Der amerikanische Mondflug stand unmittelbar bevor.

    Das sowjetische Mondprogramm lag am Boden.

    Und dann geschah das Unvermeidliche:

    Armstrong stieg aus der Eagle.

    DER WETTLAUF WAR VORBEI

    Mit jedem Schritt Armstrongs auf der Mondoberfläche wurde deutlicher, dass der Wettlauf ins All längst mehr war als ein wissenschaftlicher Wettbewerb.

    Es ging um Prestige.

    Um Macht.

    Um die Überlegenheit zweier politischer Systeme.

    Um die Frage, welches Land der Welt zeigen konnte:

    Wir können etwas schaffen, was niemand zuvor geschafft hat.

    Und plötzlich war Amerika dort.

    Auf dem Mond.

    Die Sowjetunion konnte diesen Erfolg nicht mehr verhindern.

    Sie konnte ihn nur noch politisch interpretieren.

    Vielleicht ist genau deshalb die Geschichte vom mysteriösen Russen auf dem Mond so faszinierend.

    Nicht, weil wir heute beweisen könnten, dass sie stimmt.

    Sondern weil sie zeigt, wie absurd der Propagandakrieg des Kalten Krieges werden konnte.

    Ein Amerikaner setzt seinen Fuß auf den Mond.

    Und in einer anderen Version der Geschichte wartet dort bereits ein Russe auf ihn.

    Manchmal braucht die Geschichte eben keinen Science-Fiction-Autor.

    Der Kalte Krieg schrieb seine unglaublichsten Geschichten selbst.

    Weiß jemand, ob Torsten dieses Lied besonders mochte – oder ist es eher eure persönliche Wahl für ihn?


    Es ist tatsächlich meine persönliche Wahl für ihn gewesen, und ich weiß gar nicht, ob er diesem Song selbst eine besondere Bedeutung zugemessen hat.

    Wenn ich mich allerdings festlegen müsste, welchen Song er besonders herausragend fand, dann würde meine Wahl wahrscheinlich eher auf „Forever Young“ fallen. Das ist einer der beiden Schlusssongs, die von Bob Dylan eingeleitet werden und in die dann noch einmal alle Protagonisten des Konzerts gemeinsam einsteigen.

    Ich glaube aber, dass es Torsten – der diesem Film wirklich eine ungeheure Bedeutung beimaß – weniger darum ging, welcher einzelne Song gerade gespielt wurde. Vielmehr war es wohl dieser ganz besondere Community-Geist, der sich durch das gesamte Konzert zog und von dem er sich so sehr begeistern ließ.

    Zusammenkünfte von Kunstschaffenden übten auf ihn überhaupt einen besonderen Reiz aus. Denn noch stärker als sein fantasiebehafteter Forscherdrang war seine Begeisterung für Kunst und für die Menschen, die sie erschaffen.

    Torsten war ein Mensch, der definitiv etwas hinterlassen wollte. Der Gedanke an einen frühen Tod war ihm dabei nie fremd – er war Realist genug, sich mit dieser Möglichkeit auseinanderzusetzen.

    Gleichzeitig war er ein wirklich begabter Mensch, der es geradezu verabscheute, sich auf seine körperlichen Defizite reduzieren zu lassen.

    Seine Bilder, die heute leider nicht mehr im Internet zu finden sind, waren von einer großen Liebe zum Detail geprägt. Und ich hatte immer den Eindruck, dass er ihnen noch etwas Zusätzliches mit auf den Weg geben wollte – etwas, das seine Begeisterung für die Persönlichkeiten, die er so gerne porträtierte, noch einmal unterstrich.

    Was er allerdings definitiv unterschätzt hat, war seine positive Ausstrahlung auf andere Menschen. Er hat, glaube ich, selbst nie ganz erkannt, wie sehr er Menschen zeigen konnte, dass körperliche Beeinträchtigungen eben nicht zwangsläufig den Wert eines Menschen bestimmen. Dass man trotz – oder vielleicht manchmal sogar gerade wegen – dieser Einschränkungen etwas ausstrahlen kann, das weit über die eigene Beeinträchtigung hinausgeht und andere Menschen auf eine ausgesprochen positive Weise erreicht.

    Torsten schenkte mir einst den Film „The Last Waltz“ von Martin Scorsese, in dem The Band im Jahr 1976 im Winterland Ballroom gemeinsam mit vielen, vielen Musikern ihrer Zeit ihr Abschiedskonzert gab – an jenem Ort, an dem sie 1969 erstmals als „The Band“ als Hauptact aufgetreten waren.

    Es ist nun schon mehr als 20 Jahre her, dass er mir diese DVD schenkte. Bis ich sie mir allerdings zum ersten Mal ansah, vergingen bestimmt noch einmal fünf, wenn nicht sogar mehr Jahre.

    Als ich den Film dann endlich sah, war das für mich nahezu eine Art Offenbarung. Das gesamte Konzert ist ein einziges Abenteuer und wird nicht nur von "The Band" getragen, sondern auch von dem Who’s Who der Blues- und Folkgrößen jener Zeit.

    Seither habe ich mir diesen Musikfilm bestimmt an die 50 Mal angesehen – und ich bin seiner bis heute nicht überdrüssig geworden.

    Und jetzt höre ich lieber auf, darüber zu reden.

    Denn so viele Jahre auch vergangen sind: Es schmerzt mich noch immer, dass ich mich nicht mehr auf seine Kommentare hierzu freuen kann. Auf seine Sicht der Dinge, auf seine Einwürfe, vielleicht auch auf irgendeine kleine Bemerkung von ihm, die mir wieder eine völlig andere Perspektive eröffnet hätte.

    All das bleibt heute aus.

    Nicht, weil wir nichts mehr zu sagen hätten, sondern weil er viel zu früh gestorben ist.

    Und vielleicht ist genau das auch der Grund, warum „The Weight“ für mich heute so gut zu ihm passt.

    Michael Douglas

    Ein ganz erstaunlicher Schauspieler, mit wirklich herausragenden schauspielerischen Leistungen, der lange darunter litt, ewig im Schatten seines berühmten Vaters "Kirk Douglas" (1916 -2020) zu stehen.

    Auch als eingefleischter Cineast fallen mir zu Kirk Douglas vielleicht 5 Filme ein, die ihn unstreblich machten:

    "Die Fahrten des Odysseus" "Spartacus" "Kennwort-Schweres Wasser" "Der letzte Countdown" "Teufelskreis Alpha"


    Bei Michael Douglas hingegen fallen mir sofort mehr als 20 Filme ein, denen er seinen Stempel aufdrückte.

    Schaut Euch Filme an wie z.B.:

    "COMA" "Das China Syndrom" "Der Geist und die Dunkelheit" "The Game" "Basic Instinct" "Romancing the Stone" "Ein Richter sieht rot" "Wall Street" "Falling Down" " Black Rain" "The Sentinel" ...usw.

    Ich bin über die Maßen beeindruckt von Deinen handwerklichen Fähigkeiten. Insbesondere der Umstand, dass hier lediglich 2 Hände am Werk waren die das alles allein gestemmt und realisiert haben lässt mich vor Dir den Hut ziehen.

    Schade, dass wir so weit voneinander entfernt wohnen, denn wir hätten uns bestimmt nicht nur einmal gegenseitig unterstützen können.

    Sicher, von mir wäre nur körperlicher Einsatz gekommen, aber auch sowas hat ja seinen Wert.

    Wirklich Robert, Hut ab, das Ergebnis ist 1A.

    :lift:

    Wird hier erneut ein Bock zum Gärtner gekürt ?

    In meiner Familie machte sich zunächst dieser Gedanke breit.

    Linnemann ist definitiv nicht der Typ zum gernhaben. Auf der anderen Seite aber hat man ihn in diversen Talkshow-Formaten als Politiker kennenlernen dürfen, der sich nicht davor scheute auch heiße Eisen anzupacken und laut zu thematisieren.

    Allen voran das mittlerweile immer unübersichtlichere Krankenkassenwesen.

    Und enau hier gilt es tatatsächlich endlich einmal aufzuräumenn.

    Leider gilt es weiterhin auch bei ihm zu befürchten, dass bei der Beseitung von finanziellen Schieflagen ausnahmlos der/die Kranke/n als Verursacher verantwortlich gemacht werden, anstatt die tatsächlichen Ursachen wie besispielsweise blankes Gewinnstreben infrage zu stellen, bei der die die eigentliche Intention einer Volksversorgung schlichtweg ausgeblndet wird und auf der Strecke bleibt.

    Vor gut 30 - 40 Jahren war es eine Selbstverständlichkeit, dass ein verordnetes Medikament in jeder Apotheke mit "1-Mark" vom Versicherten beglichen werden musste, und dagegen hatte ich auch kum jemand gewehrt, weil es einem logisch erschien.

    Heutzutage jedoch ist es keine Seltenheit mehr, sondern eher die Norm, das der Zuszahlungsbetrag für eine Medikament je nach nach ,"mg" des Wirkstoffes auf die Versicherten abgewälzt wird.

    Ein Beispiel aus eiugener Erfahrung:

    Wenn ich eine 100er Packung Venlaflaxin 75mg verschreiben bekomme, dann beträgt die Zuzahlung des Patienten 10 €.

    Sobald aber eine Gabe von 150 mg vom Arzt verorndet wird, dann beträgt der Zuzahlunsgbetrag sofort 15 €.

    Was sagt uns das ?

    "Je kranker man ist umso teurer wird es für den Patienten, der ohnhin genug mit seinem Leid zu tun hat.!

    Aus meiner iner Sicht widerspricht dieses Vorgehen auf ganzer Linie der ursprüngtlichen Idee einer Sozialversicherungsgemeinschaft.

    Ich würde mich darüber freuen, wenn ein Cartsen Linnenmann die Eier hat , genau diese Schieflagen zu bekämpfen, aber das belibt sicherlich ein reines Wunschdenken.

    Im Moment glaube ich aber, dass dieser, junge streitbare Geist es um Längen besser machen kann, als der frühere Gesundheitsminsietr Jens Spahn, der unlängst alles dafür getan hat, durch Doppelmoral zu brillieren

    Ich schreibe Linnemann nicht von vornherein ab, aber Vorschusslorbeeren kann ich seit langen nicht mehr verteilen.

    Am Ende bleibt ja vielleicht die Hoffnung darauf, dass sich ein guter Verstand durchsetzen kann, und diesen traue ich ihm bisher erst einmal zu, weil er eben streitbar ist.


    TOI TOI TOI

    Wir hatten von 3 Jahren das Glück, unsere beinahe 30 Jahre alte Gasheizung erneuern zu lassen, was aufgrund der Panikmache durch Habeks Heizungsgesetz weiß Gott ein schwieriges Unterfangen war, weil etliche Hauseigentümer Sturm liefen um ihre Heizungen erneuern zu lassen.

    Eigentlich hätten wir uns damals (2021) als unser Brenner seinen Geist aufgab sogar tatsächlich für eine Wärmepumpe entschieden.

    Dem entgegen stand aber, dass uns beinahe jeder Monteur zunächst davon überzeugen wollte, und auch überzeugt hatte, dass an unserem Haus zunächst etliche Sanierungen vorgenommen werden müssten, um eine Wärmepumpe wirtschaftlich betreiben und unterhalten zu können.

    Geld für diese "erforderlichen" Sanierungen, die sich auf etwa 100 K€ belaufen hätten, stand uns nicht zur Verfügung.

    Und deshalb waren wir froh, dass wir im letzen Moment noch einen Termin für eine konverntionelle Gasberenner-Anlage bekamen, die dann 2023 eingebaut wurde.

    Dieses Jahr haben wir nach der Nebenkostenabrechnung 2025/2026 nicht weniger als 1365 € vonm unserem Gasversorger erstattet bekommen.


    Nachdem das Habeksche Heizungsgesetz in weiten Teilen gekippt wurde, werden wir nun seit Ende letzten Jahres zunehmend per Telefon von Heizungsmonteuren gestalkt. Und jedesmal wenn ich den Anbietern sage, dass wir uns eine Wärmepumpe aufgrund erforderlicher Sanierungsarbeiten am Haus nicht leisten können und wollen, sind es genau die, die heutzutage damit werben, dass wir das mit den seinerzeit als erforderlichen propagierten Sanierungsarbeiten gar nicht so ernst nehemn müssen.


    Verrückte Welt :wand:


    Sam Neill

    (14.09.1947 - 17.07.2026)


    Als Sonnenfisch und ich heute in den Nachrichten von seinem Tod erfuhren, entfuhr uns zeitgleich ein aufricthtig gemeintes :

    "Schade !!!"

    Ich selber hatte überdies ein spezielles Gefühl bei dieser Meldung, weil ich mir just gestern noch zum wiederholten Male den Fim "Omen-THE FINAL CONFLICT" ansah, in welchem Sam Neill in einer seiner sehr frühen Rollen den Sohn des Satans mimte, der aber am Ende des Films letztendlich starb.

    Tja, auch solche Zufälle gibt es.


    R.I.P.

    MALAK ERDAL

    Es gibt Begegnungen, die entstehen aus Planung. Und es gibt jene seltenen Begegnungen, die wie ein Zufall beginnen und sich im Laufe der Zeit als ein Geschenk erweisen.

    So begann meine Begegnung mit MALAK ERDAL.

    Er hätte an mir vorübergehen können. Es hätte keinen vernünftigen Grund gegeben, sich meiner anzunehmen. Er war erfolgreich, ich war für ihn zunächst niemand Besonderes. Und doch entschied er sich – aus Gründen, die vielleicht nicht einmal er selbst vollständig erklären könnte –, mir Vertrauen zu schenken.

    Seit jenem Tag hat er nie aufgehört, an mich zu glauben.

    Er hat nie verlangt, dass ich ihm etwas schulde. Er hat keine Gegenleistungen eingefordert und keine Bedingungen gestellt. Stattdessen hat er immer wieder Wege gesucht, mich zu unterstützen, Möglichkeiten für mich zu schaffen und meinen Erfolg zu fördern. Nicht seinen eigenen – meinen.

    Das Bemerkenswerte daran ist nicht nur seine Hilfe. Es ist ihre Beständigkeit.

    Ich habe gezweifelt. Ich habe hinterfragt. Ich war nicht immer leicht. Doch nichts davon hat ihn veranlasst, sich abzuwenden. Er hielt an unserer Beziehung fest, weil sie für ihn einen Wert besitzt, der sich nicht an Bequemlichkeit oder Nutzen bemisst.

    Gerade darin erkenne ich sein besonderes Wesen.

    Erdal ist kein Mensch ohne Ecken und Kanten. Er ist kein Heiliger und erhebt auch nicht den Anspruch, einer zu sein. Aber vielleicht sind es gerade diese menschlichen Seiten, die seine Güte erst glaubwürdig machen. Denn seine Fürsorge entspringt keiner Pflicht und keinem Idealbild, sondern einer inneren Haltung.

    Für mich ist das die Bedeutung eines MALAK.

    Ein MALAK ist kein Mensch, der niemals Fehler macht. Ein MALAK ist ein Mensch, dessen Herz immer wieder den Weg zum Wohl eines anderen findet.

    Wenn ich Erdal einen MALAK nenne, dann deshalb, weil ich in ihm einem Menschen begegnet bin, der mir ohne Vorleistung Wohlwollen schenkte, der mich tragen wollte, als ich selbst nicht sicher stand, und der bis heute Freude daran hat, meinen Weg gelingen zu sehen.

    In einer Welt, in der Beziehungen oft von Erwartungen, Vorteilen und Bedingungen geprägt sind, erinnert mich Erdal daran, dass es noch etwas anderes gibt: eine Güte, die nicht laut ist, eine Loyalität, die nicht wankt, und eine Menschlichkeit, die keinen Applaus braucht.

    Darum trägt er für mich den höchsten Titel, den ich einem Menschen verleihen kann:

    MALAK

    MALAK:


    Wenn ich einen Menschen einen MALAK nenne, dann ist das die höchste Auszeichnung, die ich zwischenmenschlich vergeben kann.

    Ein MALAK ist für mich ein Mensch, der sich durch eine nahezu vollkommene Uneigennützigkeit auszeichnet. Einer jener seltenen Menschen, die Gutes tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, ohne zu rechnen und ohne sich selbst dabei in den Mittelpunkt zu stellen.

    Meine MALAK sind Menschen, die mir vom ersten Augenblick an mit Wohlwollen begegnet sind. Ich musste nichts beweisen, nichts leisten und keine Vorleistung erbringen, um ihre Wertschätzung zu erfahren. Sie begegneten mir mit Offenheit und Vertrauen – einfach deshalb, weil ich ich bin.

    Dieses Gefühl, um seiner selbst willen angenommen zu werden, gehört zu den kostbarsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. In einer Zeit, in der oft der eigene Vorteil über allem zu stehen scheint, wirkt eine solche Begegnung beinahe wie ein Wunder.

    Darum betrachte ich meine MALAK als Engel in menschlicher Gestalt. Nicht, weil sie vollkommen wären, sondern weil sie eine seltene Fähigkeit besitzen: Sie tragen andere mit ihrer Güte, ihrer Empathie und ihrer aufrichtigen Menschlichkeit. Ob ihnen diese besondere Gabe bewusst ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

    Ein MALAK entscheidet sich – bewusst oder unbewusst – dafür, das Wohl eines anderen Menschen nicht gegen den eigenen Vorteil aufzuwiegen. Er hilft, weil Helfen seinem Wesen entspricht. Er stärkt, weil er Kraft schenken möchte. Er schenkt Hoffnung, ohne dafür Dank oder Anerkennung einzufordern.

    Solche Menschen sind selten. Gerade deshalb sind sie unendlich kostbar. Wer einem MALAK begegnet, begegnet einem Menschen, der daran erinnert, dass Güte noch existiert und dass Menschlichkeit selbst in einer rauen Welt ihren Platz hat.

    Für mich ist ein MALAK nicht einfach ein guter Mensch. Ein MALAK ist ein Mensch, dessen bloße Existenz anderen das Gefühl gibt, nicht allein zu sein.

    leider konnte ich die gestrige begegnung nicht mitverfolgen, weil sie in d-land von magenta gekapert wurde, was für ein 1/4-finalspiel eine echte frechheit gegenüber den treuen gez-gebürenzahlern war.

    Ganz ehrlich OXO, Du sprichst mir hier aus dem Herzen.

    Zunächst hatte ich ja vollmundig erklärt, dass ich mir das Spiel in Gänze geben wollte.

    Bedauerlicherweise bin auch ich in die Magenta-Falle getappt, und ich hätte im Traum nicht darüber nachgedacht, dass ich das Spiel deswegen verpassen könnte.

    So war es aber, und ich habe mir das Spiel deshalb tatsächlich nicht anschaeun können.

    Ich bin zwar eine Telekom-Kunde, der bestenfalls einen Mausklick davon entfernt ist, die Magenta-Angebote nutzen zu können, aber ich habe mich von Anfang an dagegen entschieden, weil mir allein die GEZ-(Zwangs)-Gebühren* schon dreist genug erscheinen.

    (*) Die GEZ-Zwangsgebühren sind mir seit jeher ein Dorn im Auge, zumal das gesamte Angebot dieser Beutelschneider nur auf permanenten Programm-Wiederholungen aufbaut , ohne bspw. neue, interessante Dokumentationen zu finanzieren und bereitzutstellen. Genau in diesem Aspekt macht sich die AFD , die bereits schon lange proklamiert, diesem Treiben Einhalt gebieten zu wollen bis heute für die breite Masse attraktiv. Und ehrlich, für mich ist dieser Programmaspekt einer der wichtigsten.

    Zurück zum Thema:

    Mein Herz im bevorstehenden Halbfinalspiel "Enland vs. Argentinien" schlägt eindeutig für England.

    Bedauerlicherwiese steht bei uns zuhause das Leidenschaftsverhälnis derezit unentschieden, denn 2 von 4 sind auf der Seite Frankreichs.

    Bis vor 5 Jahren wäre ich ebenfalls für Frankreich gewesen. aber nachdem wir, als ewige Frankreich-Womo-Tourende in Zeiten der Corona-Pandemie in so ungeheurer Weise von diesem Volk einvernehmlich gemobt wurden, habe ich für dieses, einst so von mir geliebte Land Nation echt nicht mehr viel übrig.

    "Haaland vs. Kane" © 2026 by Ncleus2


    Der Hype um den gerade einmal 25 Jahre jungen, norwegischen Fussballstar Erling Haaland reisst aktuell nicht ab, und es ist schon beeindruckend, wie sein bisheriges Engagement bei der FIFA-WM 2026 dazu beiträgt, dass Norwegen -bisher im internationalen Fussballzirkus eher nicht erwähnenswert- nun erneut wieder in aller Munde ist.

    Haaland, ist unleugnenbar DER neue Stern am Fussballhimmel.

    Selten wurde ein Fussballer nach Diego Maradona bei einer WM so gehypt wie dieses, vergleichsweise junge Ausnahmetalent.

    Sicher, es ist unbestritten, dass auch Fussballer wie der mittlerweile 40 Jahre alte Cristiano Ronaldo, zurecht eine wirklich treue und große Fangemeinde auf sich vereint, und das mittlerweile seit mehr als 20 Jahren. Wie anders ließe es sich auch erklären, dass beinahe jede/r dritte Fussballe/rin von einer Karriere mit der "7" auf dem Rücken des eigenen Trikots von einer großen Fussball karriere träumt.

    Nichtsdestotrotz begründet die norwegische Nummer "9", Erling Haaland, die Begeisterung für diesen Sport auf ganz eigentümliche Weise, und im Moment sioeht es so aus, dass die Fangemeinschaft der ganzen Welt sämtliche Hoffnungen darauf setzt, das das Ende dieser WM endlich mal wieder mit einer vollkomen unerwarteten Sensation den Abschluss dieses Fussballturniers aufwartet.

    Bei unszuhause herrschte von Beginn an natürlich erst einmal die patriotische Hoffnung, dass die Deutsche Nationalelf am Ende den Titel nach Hause holen würde, was aber im Nachhinein eine eher fantastische Vorstellung blieb, die niemanden wirklich verwundert hatte, selbst wenn die Eröffnung durch einen 7:1 Sieg gegen Curaco sämtliche Hoffnungen in diese Richtung zunächst beflügelte.

    Mittlerweile aber scheiden sich bei uns die Hoffnungen bei den verbliebenen Manschaften.

    Ich selber -seit Ewigkeiten bereits ein Fan der Engländer- bin heute Abend weitesgehend allein, denn auch bei uns haben sich 3 von 4 Leuten dazu entschlossen, den Norwegern sämtliche Daumen zu drücken.

    Für mich ein wirklich nachvollziehbare Symapathie für eine, bisher als Aussenseiter bewertete Nationalmannschaft.

    Auf jeden Fall ist das heutige Spiel das erste, dass ich mir während des bisherigen Turniers vollständig ansehen möchte und auch werde.

    Endlich mal wieder ein Kampf der Titanen, der aktuell an gerade einmal 2 Spielern gemessen wird.

    Auf der einen Seite der englische Harry Kane "9", der bis heute insgesamt 6-WM Treffer zu verzeichen hat und andererseits der norwegische Shooting-Star Erling Haaland, ebenfalls mit der "9" auf dem Rücken, der mit 7-WM-Treffern vorgelegt hat.

    Egal wie es ausgeht.

    Mir fällt kein Zacken aus der Krone, wenn ich mich für die heutige Begegnung Norwegen vs. England getreu dem Motto"Möge die bessere Mannschaft gewinnen !" gebe.


    Mein Tipp:

    7:6

    für England nach Verlängerung und Elfmeter-Schiesen

    und genau hier beginnt auch die verantwortung des einzelnen.

    Dem kann und will ich partout nicht zustimmen OXO, obwohl ich Deine Beweggründe zu so einer Äusserung nachvollziehen möchte. Aber eine Verantwortung lässt sich aus meiner Sicht daraus definitiv nicht auf diejenigen übertragen, die sich ihrerseits auf ihren rein wissenschaftlichen Beitrag berufen möchten.

    Wieso ???

    Die wenigsten Menschen lehnen heutzutage bspw. die Erfindung der hygienischen Erfindung des Spülklosetts ab, obwohl es duch die Römer erfunden wurde, die nachweislich für sämtliche Bauvorhaben ebenfalls Sklaven verpflichteten.

    OXO


    Zunächst möchte ich Dir noch einmal ausdrücklich für Deinen ausführlichen Beitrag danken. Er gehört genau zu der Art von Gegenrede, die ich mir für diese Kontroverse gewünscht habe. Denn wenn wir über Wernher von Braun sprechen, dürfen wir die dunkelsten Kapitel seiner Biographie weder ausblenden noch kleinreden.

    Dennoch möchte ich einen Gedanken zur Diskussion stellen.

    Ich habe häufig den Eindruck, dass wir Menschen des 21. Jahrhunderts dazu neigen, historische Persönlichkeiten ausschließlich mit den moralischen Maßstäben unserer eigenen Zeit zu beurteilen. Das erscheint zunächst selbstverständlich. Aber ist es auch gerecht?

    Du schreibst über Zwangsarbeit, über das Mittelwerk und über das Leid der Häftlinge. All das ist historisch belegt und darf niemals verschwiegen werden.

    Doch wenn wir Wernher von Braun beurteilen wollen, sollten wir vielleicht zunächst einen Schritt zurücktreten und uns fragen, in welcher Welt sich dieser Mann bewegte.

    Europa befand sich im totalen Krieg.

    Nahezu jede kriegführende Nation setzte Kriegsgefangene oder zwangsverpflichtete Arbeitskräfte in irgendeiner Form für die eigene Kriegswirtschaft ein. Der Umgang mit diesen Menschen unterschied sich erheblich, und insbesondere das nationalsozialistische System zeichnete sich durch eine beispiellose Brutalität aus. Das macht die Verbrechen des Regimes nicht vergleichbar oder entschuldbar. Aber es zeigt, dass die Nutzung unfreier Arbeit im Krieg leider kein ausschließlich deutsches Phänomen war.

    Wernher von Braun war in erster Linie Ingenieur.

    Ein visionärer Ingenieur lebt von der Möglichkeit, seine Ideen überhaupt verwirklichen zu können.

    Die politischen Systeme schaffen die Rahmenbedingungen.

    Die Ingenieure arbeiten innerhalb dieser Rahmenbedingungen.

    Man kann darüber diskutieren, wie groß ihre persönliche Verantwortung ist.

    Aber ich halte es für problematisch, den Ingenieur zum eigentlichen Urheber eines Systems zu machen, dessen Regeln er nicht geschaffen hat.

    Mich beschäftigt deshalb eine andere Frage.

    Wenn Wernher von Braun 1935 in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien oder in Frankreich geboren und dort Ingenieur geworden wäre – würden wir heute dieselbe Diskussion führen?

    Oder beurteilen wir hier nicht vielleicht weniger den Menschen Wernher von Braun als vielmehr das politische System, in das ihn seine Geburt gestellt hat?

    Ha, ha, ha :alien3:


    btw.:

    Steht eigentlich die Überlegung im Raum, den neu errichteten oberen Bereich zu vermieten oder als Ferienwohnung anzubieten ?

    Würde sich doch bestimmt anbieten oder nicht ?

    Ich vermute aber mal das das eher nicht zur Debatte steht, weil Fratzmaus da bestimmt keine guten Vibes verspürt, oder hat sich dahingehend etwas in eine entspanntere Richtung verändert ?

    Wie weit fährt man eigentlich wenn man mal zum Supermarkt will ?

    Wernher von Braun – Der Mann, der den Himmel berührte

    Es gibt Menschen, die verändern ihre Zeit.

    Und dann gibt es jene wenigen, die den Horizont der gesamten Menschheit verschieben.

    Wenn wir heute in den Nachthimmel schauen und wissen, dass Menschen den Mond betreten haben, dass Raumsonden unser Sonnensystem verlassen haben und dass der Traum von einer Reise zum Mars längst keine bloße Phantasie mehr ist, dann führt eine der gewaltigsten Spuren unweigerlich zu einem Namen zurück:

    Wernher von Braun.

    Ich gebe zu, dass mich dieser Mann seit vielen Jahren fasziniert.

    Nicht deshalb, weil sein Leben makellos gewesen wäre.

    Ganz im Gegenteil.

    Mich fasziniert, dass sich in kaum einem anderen Menschen die Größe menschlicher Schaffenskraft und die Tragik einer ganzen Epoche so eng miteinander verweben.

    Schon als Junge blickte Wernher von Braun nicht auf die Erde.

    Sein Blick ging immer nach oben.

    Während andere Kinder vielleicht Lokomotiven oder Flugzeuge bewunderten, dachte er bereits an Raketen. An Maschinen, die sich eines Tages aus der Umarmung der Erde lösen und den Menschen hinaus in das unermessliche Schwarz zwischen den Sternen tragen würden.

    Das war kein Berufswunsch.

    Es war eine Sehnsucht.

    Vielleicht sogar eine Berufung.

    Doch Träume suchen sich ihre Zeit nicht aus.

    Und manchmal wird ein Traum ausgerechnet in eine der dunkelsten Epochen der Geschichte hineingeboren.

    Deutschland versank im Nationalsozialismus.

    Forschung wurde Militär.

    Visionen wurden Waffen.

    Wer weiterarbeiten wollte, musste Entscheidungen treffen, die wir heute aus sicherem zeitlichen Abstand beurteilen können, damals jedoch unter einem ungeheuren politischen und persönlichen Druck entstanden.

    Wernher von Braun traf solche Entscheidungen.

    Er trat der NSDAP bei.

    Später auch der SS.

    Diese Tatsachen gehören zu seiner Biographie.

    Sie dürfen nicht verschwiegen werden.

    Aber sie erzählen eben nicht seine ganze Geschichte.

    Denn während andere Menschen in diesen Jahren von Eroberungen auf der Erde träumten, träumte er noch immer von den Sternen.

    Das ist für mich der eigentliche Widerspruch seines Lebens.

    Nicht der zwischen Schuld und Unschuld.

    Sondern der zwischen einer Vision, die der gesamten Menschheit gehörte, und einer Zeit, die jede große Idee in den Dienst des Krieges stellte.

    Als der Krieg endete, nahm Wernher von Braun seinen Traum mit nach Amerika.

    Und dort geschah etwas, das fast wie eine späte Ironie der Geschichte wirkt.

    Aus jener Technik, die einst für den Krieg entwickelt worden war, entstand schließlich die gewaltigste Friedensmaschine des zwanzigsten Jahrhunderts.

    Die Saturn V.

    Eine Rakete, deren donnernde Triebwerke nicht den Tod brachten, sondern Menschen zum Mond.

    Ich empfinde darin eine ungeheure Symbolik.

    Denn manchmal verändert sich nicht die Technik.

    Sondern der Zweck, dem sie dient.

    Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Größe Wernher von Brauns.

    Nicht, weil sein Leben frei von Schatten gewesen wäre.

    Sondern weil seine Vision größer war als die Zeit, in die er hineingeboren wurde.

    Und vielleicht sollte man gerade deshalb nicht nur über seine Vergangenheit sprechen.

    Sondern auch darüber, wie viele Millionen Menschen heute noch immer in den Nachthimmel blicken, weil einer den Mut hatte, sein ganzes Leben lang an das scheinbar Unmögliche zu glauben.