Beiträge von 2ner

    6. Tag

    Nach einem sehr unruhigen Schlaf aufgrund des Adrenalinschubs durch die Arbeit, hielt ich es ab 15:00Uhr nicht mehr im Sessel aus.

    Ich musste mir unbedingt das Ergebnis von gestern ansehen und zumindest den gestern entstandenen, frischen Bauschutt von der Plane runterschippen um wieder ein wenig Ordnung für den nächsten Schritt bereiten.

    Diese Plane ist übrigens wirklich wunderbar.

    Die habe ich vor 30 Jahren für 40 Mark gekauft und sie leistet mir bis heute wertvolle Dienste.

    Treue Folie.png

    Nachdem ich aufgeräumt hatte, kam mir dann wie der wie der Blitz die Idee , wie ich meine gestrigen Gießfehler gegen einen schönen, glatten Hallenboden eingetauscht bekomme.

    Kurzerhand entschied ich mich dafür, 125 Euronen in fünf 20-Kilo Säcke Betonausgleichsmasse zu investieren, die ich natürlich auch unbedingt och heute auftragen wollte, was nach einer halben Stunde vernünftiger Vorbereitung durch Sandunterhebung an und unter den Grenzbereichen gar kein so großer Akt mehr war.

    Dafür tat es dann ein 20-Liter Eimer in Verbindung mit einem großen Quirl, auf meinem über alles geliebten BOSCH Bohrhammers.

    Die linke Seite habe ich nicht in den Ausgleich einbezogen, weil es sich dabei später ohnhin um einen Aussenbereich handelt, der später zum Unterstellen der Fahrräder, der Schubkarren der Fahrräder, des Häckslers, etc. gedacht ist.

    Auf den Fotos seht Ihr die Einkehrarbeiten mit dem Sand, und darauffolgend die Feuchtansicht nach erfolgtem Bodenausgleichsguss.


    Vorbereitung Feinguss.jpg        Nach Feinguss.jpg


    Nun freue ich mich auf morgen, wen die Family wieder mit einsteigt, um den nächsten Schritt, also das Ausräumen und Abreissen der alten Hütte bis morgen Abend realisiert zu bekommen.

    Die Bretter und Balken der alten Hütte werden zeitgleich mit der Kapsäge zerleinert um sie direkt wieder aus dem Weg zu haben, um den dadurch entstehenden Platz gar nicht erst mit einem Haufen alter, langer Bretter zuzudonnern.

    Morgen heisst es fünf weitere Sack Zement, sowie fünfzehn 3-Meter Balken, und in einem ersten Schritt mindestens dreißig 1-Meter Spanplatten mit 15mm Dicke, sowie Schraubenmaterial beschaffen.

    So, die Platte ist gegossen , und unsere Arme fühlen sich wie Blei an :gaehn:

    Für die Platte sind bisher 3 Tonnen Sand und die 20 Säcke Zement draufgegangen

    Mindestens 1 Tonne Sand benötige ich später noch für eine schmale, 22 x 25cm hohe Umrandung.

    Das aber erst nachdem wir am Freitag den alten Schuppen entfernt haben, schließlich soll ja bei Starkregen kein Wasser über den Boden in die Werkstatt gelangen können.

    Mit Fotografieren habe ich mich heute nicht allzu sehr aufgehalten, zumal ich die Aktion ja auch zeitweise immer wieder mal filme.

    Für eine Betonmischeransicht, zwei volle Schubkarren mit Sand, die Eimerbatterie und eine Gussansicht vom zu Beginn hat es dann aber doch noch gereicht:


    2 Karren Sand.jpg          Mischer 1.jpg


    Eimerparade.jpg          Anguss.png


    Morgen haben wir uns frei genommen, um in Ruhe unseren Muskelkater genießen zu können :noe:

    Brauchst Du für die Werkstatt eigentlich eine Baugenehmigung ? Bei mir baue ich ja auch einfach los, aber ich wohn ja im 100 Seelen Dorf.

    Ich denke nicht, zumal es sich ja ledigllich um eine 40 cm Betonplatte handelt auf der am Ende ein Schuppen ohne Festmauerung steht., und es kein Fundament im herkömmlichen Sinne ist, was es aber wäre, wenn ich eine 80cm dicke Platte gießen würde.

    Auch wenn wir kein 100 Seelen Dorf sind, so treten wir uns in der Nachbaarschaft i.d.R. nicht gegenseitig auf die Füße.

    So beschweren wir uns z. B. auch nicht darüber wenn Theo von rechts nebenan mit seinem Luftgewehr Ratten abknallt.

    Das er seinerzeit auch auf Kaninchen geschossen hat, haben wir ihm übel genommen, aber es schlicht auf sich beruhen lassen, denn man lebt letztendlich doch ein Leben lang nebeneinander, und da sind Kleinkriege echt unangebracht.

    Grundsätzlich haben wir hier alle aber ohnehin so gut wie nichts miteinander zu tun, was uns durchaus entgegenkommt.


    5. Tag

    Gerade eben um 06:50 Uhr wurde der Sand geliefert, und ich war froh, dass ich gestern schnell noch telefonisch beim Baustoffhändler auf 5 Tonnen erhöht habe, und es wird bestimmt nicht sehr viel übrig bleiben, eine Tonne vielleicht, aber die findet später bestimmt noch Verwendung bei uns.


    5 Tonnen Sand.jpg

    In der Tat habe ich auch eine Menge Respekt vor dieseer Maschine und ich werde Deine Hinweise gerne beherzigen :looking:


    4, Tag

    Heute haben wir in aller Früh, in 2 Touren, 0,5 Tonnen Portland Zement für unseren Fundamentbrei beschafft das hatten wir beim Hornbach im Hombach-Drive innerhalb von 30 Minuten gewuppt gehabt, inklusive der Entladung.

    Die 25-Kilo Säcke sind ja Vergleich zu den früheren Zementgebinden, die 50 Kilo wogen eher harmlos.

    Aber die 20 Säcke heute haben auf jeden Fall auch schon gereicht :schiel:

    FundamentVorbereitung 2.jpg            FundamentVorbereitung 4.jpg

    Heute am späten Vormittag haben wir die ersten 2 Hauptpfeiler gesetzt und auch Vierkanthülsen eingeschlagen, die später die Balken für die Innenpfosten aufnehmen werden.

    Bei der Verschalung kommen Spanplatten sowie die beiden 6 Meter Balken, die später die Dachkonstruktion halten werden, zum Einsatz.

    Bei der Verschalung habe ich, wie schon bei früheren Projekten wieder meine 1 Meter langen Erdnägel, aus Ø 10mm Wälzlagerstahl, und bereits seit 35 Jahren im Einsatz, von hinten gegen die Bretter in den Boden genagelt.

    Morgen früh um 6 kommt der Sand, und dann machen wir uns an den Guss, und es heisst schippen, schippen, schippen, und 'ne Menge Beton anmischen, und sowie Eimer stemmen und ausgkippen.

    Den Rest erledigt dann die Schwerkraft :smoke:

    Heute hieß es erst einmal Geld ausgeben und wir haben uns beim TOOM-Baumarkt für 230 Euronen diese Kapsäge geleistet:

    Mit der lässt sich härtestes Holz bis zu einen Stärke von 103mm mühelos und aalglatt schneiden, und auch die Laservorrichtung gewährt ein liniengenaues Schneiden,, selbst bei Gärungsschnitten.

    Wir sind begeistert :wow:

    Sie eine großartige Anschaffung für die neue Werkstatt, wobei sie bereits beim Bau der Werkstatt wertvolle Dienste leisten wird.


    Kapsäge.jpg

    Über die Jahre betrachtet ließen sich die Anschaffungskosten in etwa 3- 5 Jahren durchaus amortisieren und irgendwie hat Du mir das schmackhaft gemacht, wobei ich hierbei weniger an Heizung und Co. denke, sondern wie schon gesagt an die Maschinen in der Werkstatt und an Licht darin denke.

    Der Strom über den Versorger wird in Zukunft sicherlich nicht billiger werden, und dann isrt man froh, wenn man sich rechtzeitig so eine Anlage gegönnt hat.

    Beim Fundament würde ich aber gleich eine Fertigmischung bestellen. Die Zeit zum Mischen und verbringen ist doch erheblich und letztlich muß vorher nur die Schalung fertig sein. Dann kommt der große Trudelbecher und mit Rutsche ist das Fundament in einem halben Tag fertig.

    2. Tag

    Wäre bestimmt weniger Mühsal, aber das Training kann ich echt gebrauchen, und im Schippen sind wir über die Jahreecht schon geübt.

    Wir haben einen guten Betonmischer, und wenn ich das richtig einschätze, dann sind wir mit dem Mischen und Schütten in vier bis fünf Stunden durch, und fallen nach einer Dusche in unsere Sessel und sind dann platt wie Harry.

    Die Betonplatte ich leider nun schon um einen Tag verschieben, weil der Sand erst am Mitwoch um 06:00 geliefert wird.

    Aber dann geht's los.

    Freue mich schon auf den Muskelkater :nein:

    Das Tor in der 47. Minute war so cremig versenkt worden, da ahnte man schon, dass für England der Zug abgefahren war.

    Auch wenn es beim Ausgleich noch einmal richtig spannend wurde, so konnte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Spanier ihre, in der ersten Halzeit geschonten Kräfte vollständig zum Einsatz brachten.

    Die Laufleistung der Engländer war definitv eine höhere, aber leider bereits in der ersten Halbzeit völlig verschwendet, und gelungene Ballwechsel im Team blieben eine absolute Seltenheit.

    Der Ball gehörte Spanien, und den haben sie irgendwo auch verdient zum Sieg gespielt:respekt:

    Als erstes haben wir heute sämliche, hier nicht mehr benötigten Steine auf der Neufläche ausgelegt, die dann unsichtbar als preiswerter Rohstoff die Bodenplatte des anstehenden 40 cm Fundaments bilden werden.

    Unterbau Platte.jpg


    Ich werde morgen direkt beim Baustofffhändler anrufen, um, hoffentlich für Diensatg 3 Tonnen Sand geliefert zu bekommen.

    Die 20 Sack Zement holen wir gleich morgen in 2 Touren beim Hornbach.

    Ebenfalls wird morgen noch die Schalung finalisiert und die ersten zwei Stahlstützen werden ausgerichtet.

    Dann heißt es Sandschippen und Beton anmischen und giessen.

    1. Tag

    Dieses Stück Garten haben wir freigeräumt, um eine Bodenplatte für die neue Werkstatt zu gießen.


    So sah es bis gestern aus:

    Neufläche.jpg


    Im hinteren Bereich der Fläche sieht man die efeuüberwucherte Rückwand des alten Schuppens den wir, sobald der Boden der neuen Fläche gegossen ist, nun nach 30 Jahren zu großen Teilen abreissen werden.


    Hütte 1.jpg       Hütte 2.jpg     Oh je.jpg


    Das Dach, und alles darin verwendete Strukturholz muss zunächst komplett entfernt werden.

    Der bisher bestehende Boden darin wird, so gut es geht, beibehalten.

    Die Rückwand des Schuppens aus Gasbetonsteinen werde ich so gut es geht erhalten, aber sie mit einem 1 Meter breiten Durchgang versehen der dann über eine Stufenhöhe von ~ 22cm in den neuen Raum führen wird.

    Eine weitere, 1 m breite Mauer im Inneren , die kann man hier gerade nicht sehen, wird ebenfalls beibehalten und von mir restauriert.

    Das soll dann ein Brennholzlager werden.

    Zum Einsatz kommen zu etwa 50 % Material, was wir über die Jahre zum irgendwann mal brauchen zurückbehalten haben.

    Besonders wertvoll sind die bereits vor 30 Jahren selbstgefertigten Stahltützen und die 6 Meter Trägerbalken unseres ehemaligen Carports, welche mich heutzutage ein kleines Vermögen kosten würde.

    Ich habe wirklich richtig Lust auf dieses Projekt und habe mir zum Ziel gesetzt, das in 14 Tagen fertigzustellen und mit Hilfe meiner fleissigen Söhne und meiner Frau werden wir ds auch hinbekommen.