Leben nach dem Tod

  • zwar kein neues Thema, aber immer wieder aktuell.

    Ganz naiv möchte ich mal in den Raum stellen, dass ich mir ganz einfach nicht vorstellen kann, dass wir alle nach dem Tode wieder auferstehen.

    Wenn das gehen sollte, wo bleiben wir denn da alle und wo die, die schon sehr lange vor uns gestorben sind?

    Kann es irgendwo so viel Platz für alle vor uns und alle nach uns geben?

    Und wie sollte so ein Leben aussehen? Sind wir dann noch Menschen, oder Ameisen?

    Womöglich sind die Ameisen und alle Tiere auf der Welt einmal Menschen gewesen?

    Lacht bitte nicht, aber es ist für mich alles irgendwie abartig und unrealistisch - selbst als gläubigem Menschen.

    :kitty:
    ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

  • ...da hab ich mir Wiedergeburt / ein Leben nach dem Tod ungefähr so vorgestellt...

    sterbe ich, dann werde ich begraben und von ganz kleinen Tieren aufgenommen, die wiederum von größeren, die von noch größeren usw., bis schließlich ein Mensch wieder eines der Tiere ißt, welches ein Tier gegessen hat usw. usw., das mich in sich aufgenommen hat (vereinfachte Darstellung und meinem damaligen Alter entsprechend recht naiv -)) )

    Heute...hmmm... ja, da glaube ich an soetwas wie eine Wiederkehr, ohne mir jedoch genaue Vorstellungen davon zu machen, wie das denn vonstatten geht.

    Man kann auch sagen: Die Vorstellung, dass es keine Wiederkehr in irgendeiner Art geben soll, halte ich für noch unwahrscheinlicher, als die Vorstellung, dass es ein Leben nach dem Leben gibt.

    Wie diese Fortführung dann allerdings aussieht... :nix: Schon möglich, dass wir alle einmal als Ameisen enden, oder aber die Ameisen von heute sind die Menschen von morgen. :)

    Was wiederum bei genauerer Betrachtung bedeuten würde, dass wir jeden unserer Schritte immer vorsichtig und gut überlegt tun sollten -))

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    Einmal editiert, zuletzt von DiaryofDreams (31. Juli 2005 um 22:45)

  • ich halte es da aus meinem glauben heraus mit neale donald walsh: wir sind alle "kleine" seelen, die aus dem licht kommen und dorthin wieder zurück kehren. das leben mit seinem physischem körper, dem wir uns bemächtigen, ist ein abschnitt, eine erfahrung. wenn wir diesen körper nicht mehr brauchen, vergeht er wieder. es bleibt die seele, "aufgehoben" bei gott ;)

    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht.

    - Afrikanisches Sprichwort -

  • Für mich persönlich ist der Begriff "Leben" nach dem Tod nicht treffend, sondern ich verwende lieber den Grundbegriff "Sein". Leben ist für mich ein Da-Sein wie ein So-Sein, aber das Sein an sich manifestiert sich in den unterschiedlichsten wie den verschiedensten Seinsformen. Das Leben, die Manifestation und Inkarnation im physischen und psychischen Bereich wie die dreidimensionale Ebene, auf welcher sich das Sein inkarniert hat, hat mit dem Tod ein Ende. Das Sein ist damit aber weiterhin existent, denn es ist unsterblich, d.h., ewig. Das Sein erfahren wir als Menschen in dieser unserer Inkarnation als Bewusst-Sein, was nichts anderes ausdrückt, das wir das Sein wie unser Sein bewusst erfahren können und dies auch tun. Dieses Bewusstsein ist es, was den Tod aufgrund seiner Ewigkeit "überlebt", und entsprechend dem Entwicklungsprozess eines jeden individuellen Bewusstseinsanteils sich in neuen Seinsformen und auf neuen Ebenen manifestiert, um "Aufgaben" zu erkennen, diese zu lösen, und aus dieser Erfahrung wieder zu lernen, was die Entwicklung des individuellen Bewusstseinsanteiles fördert und vorantreibt und das universelle Bewusstsein in seiner Selbsterfahrung bereichert. Der Entwicklungsprozess eines individuellen Bewusstseinsanteiles ist abgeschlossen, indem es sich letztendlich als universelles Bewusstsein selbst-erkennt und sich in dieser universellen Selbsterkenntnis transzendiert und damit in das universelle Bewusstsein auflöst.

  • hach, ich fürchte mal wieder, davon verstehe ich nichts ;)


    So alt wie ich bis jetzt geworden bin, habe ich mich immer wieder mit diesem Thema beswchäftigt und bin zu den unterschiedlichsten Vorstellungen vom "Leben danach" gekommen.

    Aber noch mehr beschäftigt mich das Menschsein an sich.

    Sind wir Menschen nicht eigentlich viel zu selbstbezogen und überheblich, uns einzubilden, dass uns ein anderes "Danach" trifft, als allen anderen Lebewesen dieser Erde?

    Ich stelle mir also vor, ich wäre eine menschliche Ameise. Demnach müsste es noch Wesen geben, die ein vielfältiges größer als ich sind. Und womöglich mit Sinnen ausgestattet, die mir im Traum nichtmal einfielen.

    Der Haken bei der Sache - ICH kann jene/s andere Wesen mit meinen mir eigenen Sinnen nicht wahr nehmen als Wesen.

    Was mir als der Himmel erscheint - z.B. - könnte doch in Wahrheit ein riesiges, starkes Wesen sein.

    Und genau so, müsste es eventuell einer Ameise erscheinen, im Hinblick auf den Menschen.

    Mein Hirn reicht nicht aus, um die Endlichkeit des Daseins zu begreifen.

    Noch weniger werde ich jeh erfahren, wie es ist, am Leben nicht mehr beteiligt zu sein hier auf der Erde, in unserer Realität.

    :kitty:
    ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

  • Da ist doch die Menschheit als Krankheit eines größeren Wesens zu sehen gar nicht mal so schlecht. Die Menschheit ist ein Virus. Inkubationszeit: ein paar Millionen Jahre (was ist das schon). Und wenn man nichts tut, ist irgendwann das ganze Universum tot. Ein witziger Gedanke, dass die Erde nur ein Staubkorn im Darm eines riesigen Wesens sein könnte, welches leider was Falsches ist und nun an Homo Sapiens leidet. Intelligenz? Diese kleinen Viren? Niemals ;o)

    Jump

  • eben ;)

    es ist auch mal interessant für mich, die ich ja alle Insekten am liebsten aus meinem Hause verbannen möchte, weils mich so grauselt gg - stattdessen meine kleinen "Feinde" einmal zu beobachten.

    Neuerdings gebe ich den Spinnen sogar Namen.

    So hat sich seit ein paar Tagen Elfriede im Bad unter der Wanne eingenistet. Da es ein altes Bad ist, gibt es genügend Fugen und Ritzen, wo sich Krabbeltiere verkriechen können.

    Betrete ich das Bad, steht Elfriede vor ihrem Bau - unbeweglich und immer am selben Platz.

    Nun habe ich mal ausprobiert, ab wann Elfriede vor mir die Flucht ergreift.
    Und ich stellte fest, dass es mein Schatten sein muss, den sie je nach dem, wo ich gehe oder stehe, wahrnimmt, um die Flucht in den Bau anzutreten.

    Von den Mücken weiß man ja inzwischen, dass es unsere Körpertemperatur und Ausdünstung sein muss, die sie sicher zu uns (und unserem Blut) führt.

    Wir Menschen reagieren auch auf verschiedenste Weise - (hier muss mir wieder jemand weiterhelfen, da ich oft nicht die richtigen Worte weiß).

    Ein Mensch mit schwerem Gang könnte doch für so ein kleines Geziefer auch wie ein schweres Gewitter vernommen werden?

    :kitty:
    ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert