Beiträge von BOISVOYAGE

    Und wieder einmal sieht man, dass wenn Du dir was in den Kopf gesetzt hast, es auch konsequent durchziehst.

    Ein wirklich beneidenswerte Eigenschaft.

    Es gibt viele Leute, die sich in geselliger Runde um Kopf und Kargen reden, wenn es darum geht, was sie alles noch in die Hand nehmen werden, was aber dann aber aufgrund des morgentlichen Katers schnell wieder in Vergessenheit gerät.

    Du demonstrierst hier bereits seit Jahren eindrucksvoll, das es auch anders geht, und dass man Dinge, die man sich vornimmt auch in die Tat umsetzen kann wenn man daran festhält anstatt sie auszunüchtern.

    Zudem bin ich mir sicher, dass soviel körperliche Arbeit auch einer guten Figur zuträglich ist:


    100 Mark

    (1920)

    Bevor die Hyperinflation Ende 1922 / Anfang 1923 dramatisch durchstartete und wirklich groteske Formen annahm, besaß dieser Geldschein in seinen letztren Zügen tatsächlich noch eine messbare Kaufkraft.

    z.B.:

    15 Laib Brot, bzw. 133 Eier , oder aber 1,8 Kilogramm Kaffee.


    Hmmmm. ... das erinnert irgendwie auch an heutige Zeiten. Und wer weiß, vielleicht eignet sich in 3 Jahren ein Hundert-EURO-Schein bestenfalls noch als preiswerter Kaminanzünder. Wundern täte es mich ehrlich gesagt nicht, wenn ich bedenke, dass ein Liter Diesel mittlerweil fast 3 Euro pro Liter kostet, und ich mittlerweile wieder bereitwillig 3 Kilometer Fußweg für meine Einkäufe in Kauf nehme .

    Wenn politische Auseinandersetzung zur Brandmarkung wird

    Kritischer Blick auf einen Bundeskanzler, der im Bundestag die Grenze zwischen harter politischer Auseinandersetzung und moralischer Brandmarkung überschritten hat:

    Es gibt politische Debatten, in denen die Worte hart werden. Das gehört zur Demokratie. Opposition ist nicht dazu da, der Regierung nach dem Mund zu reden, und ein Bundeskanzler muss sich gegen Angriffe aus dem Parlament selbstverständlich zur Wehr setzen.

    Aber es gibt Worte, bei denen selbst in der härtesten politischen Auseinandersetzung die Frage erlaubt sein muss, ob sie noch zur politischen Auseinandersetzung gehören – oder ob sie nur noch dazu dienen sollen, einen politischen Gegner moralisch zu diskreditieren.

    Ein solches Wort ist „ethnische Säuberung“.

    Am 9. September 2026 eröffnete Alice Weidel als Co-Vorsitzende der AfD die Generaldebatte im Deutschen Bundestag. Unmittelbar anschließend trat Bundeskanzler Friedrich Merz ans Rednerpult. Was anschließend folgte, war kein gewöhnlicher politischer Schlagabtausch mehr.

    Merz warf der AfD mit Blick auf deren Forderung nach „Remigration“ vor, nichts anderes als eine „ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe“ zu wollen.

    Man muss sich diesen Satz einmal auf der Zunge zergehen lassen.

    Ein amtierender Bundeskanzler bezeichnet die migrationspolitischen Vorstellungen der größten Oppositionspartei des Deutschen Bundestages als „ethnische Säuberung“.

    Das ist nicht einfach eine scharfe politische Kritik. Das ist eine sprachliche Keule von enormem Gewicht.

    Und genau deshalb muss man sich anschauen, was die AfD unter „Remigration“ tatsächlich versteht.

    Die AfD ist mit ihrer Migrationspolitik keineswegs zurückhaltend. Sie fordert schärfere Grenzkontrollen, die Zurückweisung illegal einreisender Personen, die Abschiebung vollziehbar Ausreisepflichtiger und die Rückführung bestimmter ausländischer Straftäter. In ihrem eigenen Positionspapier beschreibt sie „Remigration“ ausdrücklich als rechtsstaatliche und gesetzeskonforme Rückführung ausreisepflichtiger Ausländer.

    Man kann diese Politik ablehnen.

    Man kann sie für sozial ungerecht halten.

    Man kann sie für integrationspolitisch falsch halten.

    Man kann argumentieren, dass sie dem Arbeitsmarkt schadet oder dass sie humanitäre Verpflichtungen Deutschlands nicht ausreichend berücksichtigt.

    All das ist legitim.

    Aber aus einer restriktiven Einwanderungs- und Rückführungspolitik automatisch eine „ethnische Säuberung“ zu machen, ist etwas völlig anderes.

    Denn der Begriff „ethnische Säuberung“ kommt nicht aus einem beliebigen politischen Wörterbuch. Die Vereinten Nationen verwenden ihn im Zusammenhang mit der gewaltsamen oder durch Einschüchterung erzwungenen Entfernung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit aus bestimmten Gebieten. Beschrieben werden darunter unter anderem Vertreibung, Deportation und andere massive Zwangsmaßnahmen gegen Zivilbevölkerungen.

    Das ist eine Kategorie politischer Gewalt, die mit einer parlamentarischen Auseinandersetzung über Einwanderungsrecht nicht leichtfertig gleichgesetzt werden sollte.

    Und genau hier liegt das Problem der Äußerung des Bundeskanzlers.

    Der Begriff ist größer als der politische Gegner

    Wer einen politischen Gegner der „ethnischen Säuberung“ bezichtigt, sagt damit nicht einfach:

    „Ich halte eure Migrationspolitik für falsch.“

    Er sagt sinngemäß:

    „Eure Politik steht in einer moralischen und historischen Kategorie mit den schlimmsten Formen organisierter Vertreibung und Verfolgung.“

    Das ist eine ganz andere Aussage.

    Natürlich kann man die AfD und einzelne ihrer Politiker kritisieren. Man kann auf radikale Äußerungen einzelner Parteivertreter hinweisen. Man kann über die tatsächliche Reichweite des Begriffs „Remigration“ streiten und darüber, ob einzelne Forderungen mit dem Grundgesetz vereinbar wären.

    Aber genau deshalb hätte der Bundeskanzler die Möglichkeit gehabt, inhaltlich zu argumentieren.

    Er hätte sagen können:

    Diese Politik ist mit unserem Verständnis einer offenen Gesellschaft unvereinbar.

    Oder:

    Diese Forderungen gefährden den sozialen Zusammenhalt.

    Oder:

    Wir brauchen Zuwanderung, weil unser Land auf Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte angewiesen ist.

    Das wäre politische Auseinandersetzung gewesen.

    Stattdessen aber wurde das maximal aufgeladene Vokabular bemüht.

    Wer die politische Debatte gewinnen will, sollte argumentieren – nicht stigmatisieren

    Das ist umso bemerkenswerter, weil die AfD einen realen politischen Konflikt anspricht, den man nicht dadurch verschwinden lassen kann, dass man ihn moralisch etikettiert.

    Deutschland muss darüber diskutieren, wie viele Menschen dauerhaft einwandern können.

    Deutschland muss darüber diskutieren, wie ein Asylsystem funktioniert, das seine Grenzen nicht verliert.

    Deutschland muss darüber diskutieren, wie mit Menschen umgegangen wird, deren Asylantrag rechtskräftig abgelehnt wurde.

    Deutschland muss darüber diskutieren, welche Belastungen Kommunen, Schulen, Wohnungsmarkt, Sicherheitsbehörden und Sozialsysteme tatsächlich tragen können.

    Und selbstverständlich muss Deutschland auch darüber diskutieren, welchen wirtschaftlichen Nutzen und welche gesellschaftlichen Chancen Zuwanderung mit sich bringt.

    Das alles ist Politik.

    Und Politik darf unbequem sein.

    Was mir Sorgen macht, ist etwas anderes: Wenn eine Regierung beginnt, die bloße Forderung nach einer restriktiveren Migrationspolitik sprachlich in die Nähe historischer Vertreibungs- und Gewaltverbrechen zu rücken, dann wird der politische Gegner nicht mehr widerlegt.

    Er wird moralisch aus dem Kreis der legitimen politischen Debatte herausdefiniert.

    Das ist gefährlich.

    Denn Demokratie lebt nicht davon, dass alle dieselbe Meinung haben.

    Demokratie lebt davon, dass auch unbequeme Meinungen ausgesprochen und anschließend argumentativ bekämpft werden dürfen.

    Das Beispiel Spanien zeigt, wie real der Konflikt ist

    Und während in Berlin mit schwerstem politischen Vokabular operiert wird, zeigt ein Blick nach Spanien, wie real und praktisch die Frage nach der Kontrolle von Migration inzwischen geworden ist.

    In der spanischen Exklave Ceuta kam es Ende Juli zu einem massiven Ansturm. Nach aktuellen Berichten versuchten mehr als 70.000 Menschen, von Marokko aus nach Ceuta zu gelangen. Inzwischen wurden zudem Geheimdienstdokumente veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass spanische Behörden bereits vor dem Ereignis Hinweise auf eine geplante Massenbewegung hatten.

    Natürlich ist die Situation nicht eins zu eins auf Deutschland übertragbar.

    Aber sie zeigt etwas Entscheidendes:

    Grenzen, Migration und staatliche Kontrolle sind keine theoretischen Debatten.

    Sie sind eine Frage staatlicher Handlungsfähigkeit.

    Und wenn Bürger verlangen, dass ein Staat weiß, wer in sein Land kommt, unter welchen Voraussetzungen Menschen bleiben dürfen und wie abgelehnte Asylbewerber zurückgeführt werden, dann ist das zunächst einmal keine Forderung nach „ethnischer Säuberung“.

    Es ist eine Forderung nach einem funktionierenden Rechtsstaat.

    Ob man diese Forderung politisch für richtig oder falsch hält, ist eine andere Frage.

    Die Wortwahl eines Kanzlers hat Gewicht

    Friedrich Merz ist nicht irgendein Abgeordneter.

    Er ist der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

    Seine Worte haben deshalb ein anderes Gewicht als die eines politischen Aktivisten, eines Kommentators oder eines beliebigen Hinterbänklers.

    Gerade ein Bundeskanzler sollte wissen, welche historischen Assoziationen er mit Begriffen wie „ethnische Säuberung“ hervorruft.

    Und er sollte wissen, dass eine Demokratie nicht dadurch stärker wird, dass man den politischen Gegner mit immer schwereren moralischen Etiketten versieht.

    Im Gegenteil.

    Je größer die politische Auseinandersetzung wird, desto kleiner sollte die Versuchung werden, den Gegner mit Begriffen mundtot zu machen.

    Wer überzeugt ist, dass die AfD mit ihrer Migrationspolitik falschliegt, sollte sie argumentativ stellen.

    Wer überzeugt ist, dass Zuwanderung Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich nutzt, sollte diese Argumente vortragen.

    Wer überzeugt ist, dass die Forderungen der AfD verfassungswidrig sind, sollte konkret benennen, welche Forderungen und weshalb.

    Das wäre demokratische Auseinandersetzung.

    Aber „ethnische Säuberung“?

    Das ist keine Widerlegung.

    Das ist eine Brandmarkung.

    Und gerade von einem Bundeskanzler darf man erwarten, dass er den Unterschied kennt.

    Denn wer ständig behauptet, die Demokratie verteidigen zu müssen, sollte bei der Wahl seiner eigenen Worte besonders sorgfältig sein.

    Demokratie braucht Widerspruch. Sie braucht Opposition. Sie braucht Streit.

    Aber sie braucht vor allem eines:

    die Bereitschaft, den politischen Gegner nicht zum Feind zu erklären, nur weil man seine Positionen nicht erträgt.

    Afghanistan

    "2 Afghanis"

    Die Vorderseite zeigt das historische Triumphtor Paghman westlich von Kabul. Das Bauwerk wurde in den 1920er Jahren unter König Amanullah Khan errichtet und erinnert architektonisch bewusst an den Arc de Triomphe in Paris. Es symbolisierte den Wunsch nach Modernisierung und die 1919 errungene Unabhängigkeit Afghanistans.

    Die Rückseite zeigt das Wappen der Da Afghanistan Bank mit Münzen sowie kunstvolle geometrische und islamische Ornamentik. Die Gestaltung verzichtet bewusst auf Personenporträts und setzt stattdessen auf traditionelle Architektur und ornamentale Elemente, die typisch für afghanische Banknoten dieser Zeit sind.

    Diese Banknote stammt noch aus der Zeit vor dem sowjetischen Einmarsch Ende 1979 und damit aus einem Afghanistan, das viele Sammler heute nur noch aus historischen Bildern kennen. Gerade deshalb besitzen diese frühen Ausgaben einen besonderen kulturgeschichtlichen Reiz.


    Die 50-Mark-Reichsbanknote vom 23. Juli 1920 entstand nach einem Entwurf des bekannten deutschen Malers und Grafikers Professor Arthur Kampf. Sie zählt zu den letzten aufwendig gestalteten Reichsbanknoten, bevor die Hyperinflation zu immer schlichteren Massenemissionen führte.

    Besonders bemerkenswert ist die symbolische Bildsprache:

    Auf der einen Seite steht eine junge Frau mit Blumenkranz und einer reichen Ernte aus Früchten. Sie verkörpert Fruchtbarkeit, Wohlstand und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft nach den entbehrungsreichen Jahren des Ersten Weltkriegs. Die Gestaltung greift noch deutlich den Jugendstil auf und verbindet ihn mit einem realistischen Figurenstil.

    Die andere Seite zeigt zwei kraftvoll dargestellte Männer, die beinahe archaisch wirken. Links ist ein Bauer mit Sense zu sehen, rechts ein Industriearbeiter mit Schmiedehammer, hinter dem Fabrikschornsteine aufragen. Beide Figuren stehen stellvertretend für die beiden tragenden Säulen der damaligen Wirtschaft – Landwirtschaft und Industrie. Ihre bewusst schlichte, kräftige Darstellung vermittelt Bodenständigkeit, Fleiß und den Wiederaufbau des Landes durch körperliche Arbeit. Zwischen ihnen befindet sich der groß dargestellte Nennwert der Banknote, gleichsam als Symbol dafür, dass der Wert des Geldes letztlich auf der Leistung dieser beiden Berufsstände beruht.

    Gerade diese Gegenüberstellung macht den besonderen Reiz der Banknote aus: Auf der einen Seite die allegorische Darstellung von Ernte und Überfluss, auf der anderen Seite die Menschen, deren tägliche Arbeit diesen Wohlstand überhaupt erst ermöglicht. Damit erzählt der Entwurf weit mehr als nur die Geschichte einer Währung – er vermittelt ein gesellschaftliches Ideal der frühen Weimarer Republik.



    Gänsehautmusik

    Es gibt Musik, die hört man. Und es gibt Musik, die fühlt man.

    Manchmal reichen nur wenige Takte aus, und plötzlich ist sie da – diese Gänsehaut, die sich langsam ausbreitet und einen für einen Moment alles um sich herum vergessen lässt. Es sind Melodien, die das Herz berühren, Erinnerungen wecken oder Bilder entstehen lassen, ohne dass dafür Worte nötig wären.

    Für mich zeichnet sich Gänsehautmusik oft durch eine besondere Melancholie aus. Nicht durch Hoffnungslosigkeit oder Traurigkeit, sondern durch eine stille Tiefe, die gleichzeitig Schmerz, Sehnsucht, Würde und Schönheit in sich trägt. Gerade diese Mischung macht viele dieser Stücke so außergewöhnlich.

    Was sie außerdem verbindet, ist ihre Eingängigkeit. Es sind Melodien, die sich sofort im Gedächtnis festsetzen und einen noch lange begleiten. Man ertappt sich dabei, wie man sie Stunden oder sogar Tage später immer noch innerlich hört.

    Ob klassische Werke, Filmmusik, Oper, Choräle oder moderne Kompositionen – das Genre spielt für mich keine entscheidende Rolle. Entscheidend ist allein, ob ein Stück diese besondere Saite in uns zum Klingen bringt und für einen Augenblick eine Gänsehaut erzeugt.

    Mit diesem Thread möchte ich genau solche Musikstücke vorstellen, Stücke, die Euch tief berühren. Musik, bei der Ihr unwillkürlich innehaltet, die Augen schließt oder einfach nur zuhört.

    Ich freue mich auch auf Eure persönlichen Empfehlungen – und vielleicht entdecken wir gemeinsam die eine oder andere Melodie, die uns allen noch lange im Herzen nachklingt.


    Herzlichst,

    BOISVOYAGE

    Bei dieser ftanzösischen 100 Francs Banknote handelt es sich um die Letztausgabe vor der Euro-Einführung.

    Auf der Vorderseite ist das Portrait des französischen Maler Paul Cézanne (1839-1906) abgebildet.

    Ich persönlich finde diese Banknote aussergewöhnlich hässlich, und auch die Farben sind ausgesprochen depremierend, und sie lässt all den gestalterischen Charme vermissen, der den früheren französischen Banknoten davor eigentlich immer anhaftete.

    Weil man zu dieser Zeit bereits um den, in den Startlöchern stehenden Euro wusste, haben die Gestalter sich vielleicht ganz bewusst für diese, nahezu depressiv anmutende Darstellung entschieden.


    Dein Freund soll zu einem Arbeitslosenhilfeverein gehen, die geben Unterstützung beim Ausfüllen der Formulare.

    Sich an solcher Stelle Unterstützung zu holen hat er seinerzeit versäumt, und so nett und hilfsberteit Dein Hinweis ist, ist er auf diesem Ohr mittlerweile taub, wofür ich ehrlich gesagt auch durchaus Verständnis habe.

    Auch kann ich mir gut vorstellen, dass er seinen Anspruch nach 8 Jahren durchaus verwirkt hat, zumal er sich auch nicht mehr als arbeitssuchend gemeldet hat.

    Und das ist für den Bezug von Arbeitslosengeld die absolute und unumgängliche Grundvoraussetzung.

    Das ist nicht mein Deutschland und genau deshalb wird ein Politikwechsel immer dringender.

    Das ist es was die meisten bisher immer noch nicht begriffen, aber mit ein wenig Glück platzt bei den Landtagswahlen im Herbst endlich die Bombe die es längst gebraucht hätte.

    Erst wenn sich der soziale Notstand noch weiter verbreitet und nur die wenigsten sich die galoppierenden Teuerungen noch leisten können, wird sich vielleicht an den Wahlurnen der anderen Bundesländer zukünftig ebenfalls etwas ändern.

    Weiß der Geier was da gerade mit Gold und Silber passiert, denn den gestern stattgefundenen Einbruch der Preise für diese Edelmetalle hatte sicherlich keiner auf dem Schirm.

    Auf der anderen Seite hat der Dollar seit gestern um gut 0,01 € zugelegt, was ebenfalls eine sehr dratsische Kursänderung war, denn meistens bewegeten sich die Schwnkugen des Dollar in der letzten Zeit in beide Richtungen zwischen 0,0015 € pro Tag.

    Mein Gefühl sagt mir, dass ich aktuell daruf hoffe, dass der Silberpreis erneiut weiter nach unten geht.

    Denn für mich ist diese Entwicklung eher ein Kauf- denn ein Verkaufsanreiz.

    Klingt vielleicht unlogisch, ist aber so, und bei unter 1,60 €/ gr werde ich definitiv in großem Stil wieder einsteigen.

    OXO

    Glaub es oder glaub es nicht.

    Im Moment köchelt gerade der von Dir vorgeschlagene Schaschlicktopf auf unserem Herd.

    Allein der Gedanke, die Fleichbrocken nicht mühselig auf einen Holzspiesse drücken zu müssen klang so verführrisch, dass wir es einfach ausprobiern mussten.-.

    Denn egal wie gerne wir auch Schaschlick essen, hält uns das mühselige Aufgespiesse von Zwiebeln und Fleichsbrocken sehr häufig davon ab, ein Schaschlick zuzubereiten.

    Anstelle von Pommes nehmen wir aber als Beilage aber i.d.R. gut gebutterten Reis mit kräftiger Currynote.

    Vor etwa einer halben Srunde habe ich schon einmal den Schaschliktopf abgeschmeckt, und ich kann bestätigen, dass die o.g. Zubereitungsvariante keine Wünsche offenlässt.


    Vielen Dank für diesen tollen Tipp !!

    Mein bester Freund ist Erdal.


    Erdal lebt seit über 40 Jahren in Deutschland und er wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich Deutscher zu werden.

    Erdal hat 1989 eine Lehre in Deutschland gemacht, und genau wie jeder andere auch, hat er über seine sozialversicherten Arbeitsverträge tüchtig mit in dieses Sozialsystem eingezahlt, wozu nun einmal auch die Arbeitslosenversicherung gehört.

    Als er im Jahr 2018 arbeitslos wurde, hoffte er, das er Arbeitslosengeld bekommen würde, weil es ihm zustand.

    Die Beantragung des Arbeitslosengeldes über die Antragsformulare hatte ihn damals maßlos überfordert.

    Diese, durch einen überzogenen Formalismus verursachte Überforderung ließ ihn seinerzeit resignieren, und er gab die Beantragung dafür eines schönen Tages auf.

    Erdal ist zu 92,4378 % deutschsprachig, aber eine Unterstützung zum richtigen Ausfüllen seines Arbeislosengeldantrags erhielt er nichtm was eine absolute Frechheit und Ungerechtigkeit war.

    Erdal schlägt sich seitdem ohne eigens Girokonto durchs Leben und versucht Geschäfte zu machen, die ausnahmslos Bargeldfluss untereinander erfordern.

    Mit Schwarzarbeit haben seine Aktivitäten übrigens so rein gar nichts zu tun.

    Und selbst nach all den schlechten Erfahrungen die er, ein rechtschaffender Bürger, mit diesem Land bisher gemacht hat, ist sein größter Traum ein passdeutscher Bürger dieses Landes werden zu wollen.

    Ich als Geburtsdeutscher in der heutigen Zeit kann darüber echt nur den Kopf schütteln.

    Immerhin haben seine 3 hier geborenen Kinder mitlerweile einen deutschen Pass und somit die Staatsbürgerschaft erlangt, was ihn ausnahmslos mit Stolz erfüllt.

    Leider ist mein Pass nicht übertragbar, denn den könnte er, so wie es sich mittlerweile in der BRD entwickelt hat gerne haben.

    Wie und womit hast Du den Kratzputz - ??? Rauputz ??? - aufgetragen ?

    Als wir vor über 30 Jahren unser Ladenlokal -wir besaßen einmal einen Teeladen - renoviert hatten, hielt ich es für eine gute Idee, Rauputz aufzutragen, weil ich mich für den Rotband-Heimwerker-König schlechthin hielt.

    Und wie das nun einmal so mit guten Ideen inklusiver maßloser Selbstüberschätzung ist, war das Endergebnis einfach nur katastrophal, denn anstelle einer gleichmäßigen Verteilung wiesen etliche Stellen, großflächig Glattsriche auf, die dann von rauen Stellen unterbrochen wurden.

    Vor ein paar Jahren haben wir die betr. Räume erneut renoviert und den missglückten Rauputz unter höchstem Arbeitsaufwand wieder mühselig entfernt.

    Zunächst dache ich: "Schmier doch einfach eine neue, dünne Putzschicht über den nunmehr alten Rauputz und gut ist !"

    Weit gefehlt, denn der Rauputz war so hartnäckig, dass ich mir nicht weniger als 3 flammneue Glätter mit dieser Arbeit geschrottet habe

    Daher nochmal die Frage: "Kratzputz = Rauputz ?" , und wie trägt man sowas auf, damit einen das Endergebnis zufrieden stellt ?

    Sicher, auch ich neige dazu, das eine oder andere Kunstwerk unter den Banknoten zu unterschätzen. So z.B. die 50-Korun (Kronen) tscheschiche Banknote aus dem Jahr 1987.

    Ich hatte das Glück gleich mehrere davon zu besitzen und gegen gutes Geld an Sammler zu verkaufen.

    Insbesondere die Serie "F 56" erfreute sich dabei höchster Beliebtheit.

    Woran das liegt, dass es ausgerechnet diese Serie ist, die den interessierten Sammler triggert, habe ich trotz Nachfrage bis heute nicht herausfinden können.

    Und so blieb zunächst für mich zu vermuten, dass ggf. die, auf dem Revers abgebildete Traube im Nominal, einer der Hauptanziehungspunkte für dieses Exponat ist, wenn sie bspw. aus 50 Weinbeeren bestünde, was dann wiederum äusserst kreativ gewesen wäre.

    Fakt aber ist, dass in der Traube lediglich 39 Weinbeeren abgebildet sind.

    Und somit ist die ausgesprochene Leidenschaft für die Serie "F 56" auch damit nicht wirklich erklärt.


    Mit Unterstützung meines Freundes Erdal, ein wirklich geschickter Einkäufer, konnte ich nach längerer Zeit meinen Silberschatz endlich wieder mal ein wenig auffrischen.

    Neben vielen anderen Münzen habe ich diesmal 49 Stücke des US-Mercury-Dimes aus den Jahren 1917-1945 zum absoluten Freundschaftspreis erworben.

    Der hier abgebildete Mercury-Dime stammt aus dem Jahr 1939 und befindet sich in einem dramatisch guten Zustand.


    Mercury-Dime

    Der offizielle Name lautet „Winged Liberty Head Dime“. Aufgrund der geflügelten Freiheitsdarstellung auf der Vorderseite wurde die Münze im Volksmund jedoch als „Mercury Dime“ bekannt.

    Die Münze eignet sich bis heute ideal als Einstiegsmünze in die US-Numismatik, für Silbermünzsammler oder aber auch als historischer Zeitzeuge der Kriegsjahre.

    Der Silbergehalt für den Mercury-Dime wurde, wie auch schon seine Vorgänger mit 900/1000 festgelegt.

    Diese Legierung für den Dime (10 US-Cent) hatte von 1796 - 1965 Bestand, und der letzte offiziele Mercury-Dime (1916-1965) in Silber wurde 1964 ausgegeben.

    Ein Mercury.-Dime (Erstausgabe 1916) kann bei günstigsten Bedingungen heutzutage bis zu 9000 € wert sein, wobei die Preise aber stark variieren.

    Ich biete derzeit einen von 1917 auf Ebay an, und würde mich freuen, wenn ich dafür 50 € bekomme.

    Sollte einer von Euch aber einen Dime von 1796 besitzen, dann ist das der Jackpot, denn der ist für Sammler heutzutage >1.200.000,00 U$ wert.

    Diese Summe ist kein Fantasiebetrag, denn insbesondere amerikanische Numismatik-Fans würden für Liebhaberstücke dieser Art Haus, Hof und ihre Mutter verkaufen.....Wirklich !!!

    Es ist längst schon kein Geheimnis mehr, dass es mir ausgerechnet die polnischen Geldscheine einer jeden Dekade angetan haben.

    Besonders erstaunlich finde ich die 20-Marek (Mark) Banknote von 1919.

    Meistens wurden Banknoten weltweit im Bereich des 20er-Nominals ja in gedämpften Fraben (grün/blau/ grau) gehalten.

    Diese hier aber erstrahlt in roter Farbe, und sie erweckt den Eindruck , dass sie eine Symphatie zu dem, in Osteuropa immer stärker aufkeimenden Kommunismus signalisieren sollte.

    Diese "rote" Banknote gehört zu den letzten Nominalen, unter dem Währungsnamen Marek (Mark) bevor die Währungsumstellung im Jahre 1924 die polnische Währung in den Namen Zlotých (Zloty) taufte, was einen Widerstand und die deutliche Ablehnung gegen die preussische Kultur beinhaltete.

    Heutzutage gehört sie aufgrund ihrer vermuteten, politischen Symbolik in Verbindung mit der roten Färbung zu den den begehrtesten Stücken unter Sammlern polnischer Banknoten:


    Bei diesem besonderen Stück handelt es sich um Notgeld aus Braunschweig mit einem Nominalwert von 10 Pfennig aus dem Jahre 1921.

    Bis heute ist nicht einwandfrei nachgewiesen, ob es sich bei Till Eulenspiegel um eine Fantasie- bzw. Sagengestalt handelt.

    Gemäß den Überlieferungen sollte er aufgrund seiner spizfindigen Streiche, die die Obrigkeiten brüskierte, schon mehrfach hingerichtet werden, was aber nicht passierte, weil er neben seinen Streichen jedesmal Symphatie auf sich lenken konnte.

    Heutzutage wird davon ausgegangen, das er um das Jahr 1350 an der Pest eines "natürlichen" Todes verstarb,

    So oder so, ist er der bis heute bekannteste "Korinthenkacker" der deutschen Geschichte.


    Und genau das machte ihn so liebenswürdig