Projekt "Neue Werkstatt"
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1. Tag
Dieses Stück Garten haben wir freigeräumt, um eine Bodenplatte für die neue Werkstatt zu gießen.
So sah es bis gestern aus:
Im hinteren Bereich der Fläche sieht man die efeuüberwucherte Rückwand des alten Schuppens den wir, sobald der Boden der neuen Fläche gegossen ist, nun nach 30 Jahren zu großen Teilen abreissen werden.
Das Dach, und alles darin verwendete Strukturholz muss zunächst komplett entfernt werden.
Der bisher bestehende Boden darin wird, so gut es geht, beibehalten.
Die Rückwand des Schuppens aus Gasbetonsteinen werde ich so gut es geht erhalten, aber sie mit einem 1 Meter breiten Durchgang versehen der dann über eine Stufenhöhe von ~ 22cm in den neuen Raum führen wird.
Eine weitere, 1 m breite Mauer im Inneren , die kann man hier gerade nicht sehen, wird ebenfalls beibehalten und von mir restauriert.
Das soll dann ein Brennholzlager werden.
Zum Einsatz kommen zu etwa 50 % Material, was wir über die Jahre zum irgendwann mal brauchen zurückbehalten haben.
Besonders wertvoll sind die bereits vor 30 Jahren selbstgefertigten Stahltützen und die 6 Meter Trägerbalken unseres ehemaligen Carports, welche mich heutzutage ein kleines Vermögen kosten würde.
Ich habe wirklich richtig Lust auf dieses Projekt und habe mir zum Ziel gesetzt, das in 14 Tagen fertigzustellen und mit Hilfe meiner fleissigen Söhne und meiner Frau werden wir ds auch hinbekommen.
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Als erstes haben wir heute sämliche, hier nicht mehr benötigten Steine auf der Neufläche ausgelegt, die dann unsichtbar als preiswerter Rohstoff die Bodenplatte des anstehenden 40 cm Fundaments bilden werden.
Ich werde morgen direkt beim Baustofffhändler anrufen, um, hoffentlich für Diensatg 3 Tonnen Sand geliefert zu bekommen.
Die 20 Sack Zement holen wir gleich morgen in 2 Touren beim Hornbach.
Ebenfalls wird morgen noch die Schalung finalisiert und die ersten zwei Stahlstützen werden ausgerichtet.
Dann heißt es Sandschippen und Beton anmischen und giessen.
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- Offizieller Beitrag
Du hast aber auch Sachen vor und alles in 14 Tagen, da mußt Du gute Helfer haben. Ich werkel da meistens alleine über Wochen.
Aber das Projekt gefällt mir, vor allem das Du da gesammelte Materialien verbaust, wie ein echter Ossi

Beim Fundament würde ich aber gleich eine Fertigmischung bestellen. Die Zeit zum Mischen und verbringen ist doch erheblich und letztlich muß vorher nur die Schalung fertig sein. Dann kommt der große Trudelbecher und mit Rutsche ist das Fundament in einem halben Tag fertig.
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Beim Fundament würde ich aber gleich eine Fertigmischung bestellen. Die Zeit zum Mischen und verbringen ist doch erheblich und letztlich muß vorher nur die Schalung fertig sein. Dann kommt der große Trudelbecher und mit Rutsche ist das Fundament in einem halben Tag fertig.
2. Tag
Wäre bestimmt weniger Mühsal, aber das Training kann ich echt gebrauchen, und im Schippen sind wir über die Jahre echt schon geübt.
Wir haben einen guten Betonmischer, und wenn ich das richtig einschätze, dann sind wir mit dem Mischen und Schütten in vier bis fünf Stunden durch, und fallen nach einer Dusche in unsere Sessel und sind dann platt wie Harry.
Die Betonplatte musste ich leider nun schon um einen Tag verschieben, weil der Sand erst am Mitwoch um 06:00 geliefert wird.
Aber dann geht's los.
Freue mich schon auf den Muskelkater

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Heute hieß es erst einmal Geld ausgeben und wir haben uns beim TOOM-Baumarkt für 230 Euronen diese Kapsäge geleistet:
Mit der lässt sich härtestes Holz bis zu einen Stärke von 103mm mühelos und aalglatt schneiden, und auch die Laservorrichtung gewährt ein liniengenaues Schneiden,, selbst bei Gärungsschnitten.
Wir sind begeistert

Sie eine großartige Anschaffung für die neue Werkstatt, wobei sie bereits beim Bau der Werkstatt wertvolle Dienste leisten wird.

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Ich habe wirklich richtig Lust auf dieses Projekt und habe mir zum Ziel gesetzt, das in 14 Tagen fertigzustellen und mit Hilfe meiner fleissigen Söhne und meiner Frau werden wir ds auch hinbekommen.
sportliches ziel für das vorhaben

schöne säge, und sie sieht schon sehr respekteinflößend aus

pass bloß auf deine finger auf

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In der Tat habe ich auch eine Menge Respekt vor dieseer Maschine und ich werde Deine Hinweise gerne beherzigen

3. Tag
Heute haben wir in aller Früh, in 2 Touren, 0,5 Tonnen Portland Zement für unseren Fundamentbrei beschafft das hatten wir beim Hornbach im Hombach-Drive innerhalb von 30 Minuten gewuppt gehabt, inklusive der Entladung.
Die 25-Kilo Säcke sind ja Vergleich zu den früheren Zementgebinden, die 50 Kilo wogen eher harmlos.
Aber die 20 Säcke heute haben auf jeden Fall auch schon gereicht

Heute am späten Vormittag haben wir die ersten 2 Hauptpfeiler gesetzt und auch Vierkanthülsen eingeschlagen, die später die Balken für die Innenpfosten aufnehmen werden.
Bei der Verschalung kommen Spanplatten sowie die beiden 6 Meter Balken, die später die Dachkonstruktion halten werden, zum Einsatz.
Bei der Verschalung habe ich, wie schon bei früheren Projekten wieder meine 1 Meter langen Erdnägel, aus Ø 10mm Wälzlagerstahl, und bereits seit 35 Jahren im Einsatz, von hinten gegen die Bretter in den Boden genagelt.
Morgen früh um 6 kommt der Sand, und dann machen wir uns an den Guss, und es heisst schippen, schippen, schippen, und 'ne Menge Beton anmischen, und sowie Eimer stemmen und ausgkippen.
Den Rest erledigt dann die Schwerkraft

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- Offizieller Beitrag
25 kg sind schon ordentlich schwer.
Die Schweißbahnrollen die ich aufs Dach bringen mußte, hatten auch so ein Gewicht. Ich hatte mir dafür aber eine Seilwinde zugelegt. Vor Jahren habe ich die noch auf der Schulter und mit Leiter aufs Dach getragen, daran ist heute gar nicht mehr zu denken.
Wenn die Eimer, die auf dem Bild zu sehen sind, voll Betonmischung sind....meine Herren, da werden die Arme aber lang werden.
Brauchst Du für die Werkstatt eigentlich eine Baugenehmigung ? Bei mir baue ich ja auch einfach los, aber ich wohn ja im 100 Seelen Dorf.
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Brauchst Du für die Werkstatt eigentlich eine Baugenehmigung ? Bei mir baue ich ja auch einfach los, aber ich wohn ja im 100 Seelen Dorf.
Ich denke nicht, zumal es sich ja ledigllich um eine 40 cm Betonplatte handelt auf der am Ende ein Schuppen ohne Festmauerung steht., und es kein Fundament im herkömmlichen Sinne ist, was es aber wäre, wenn ich eine 80cm dicke Platte gießen würde.
Auch wenn wir kein 100 Seelen Dorf sind, so treten wir uns in der Nachbaarschaft i.d.R. nicht gegenseitig auf die Füße.
So beschweren wir uns z. B. auch nicht darüber wenn Theo von rechts nebenan mit seinem Luftgewehr Ratten abknallt.
Das er seinerzeit auch auf Kaninchen geschossen hat, haben wir ihm übel genommen, aber es schlicht auf sich beruhen lassen, denn man lebt letztendlich doch ein Leben lang nebeneinander, und da sind Kleinkriege echt unangebracht.
Grundsätzlich haben wir hier alle aber ohnehin so gut wie nichts miteinander zu tun, was uns durchaus entgegenkommt.
4. Tag
Gerade eben um 06:50 Uhr wurde der Sand geliefert, und ich war froh, dass ich gestern schnell noch telefonisch beim Baustoffhändler auf 5 Tonnen erhöht habe, und es wird bestimmt nicht sehr viel übrig bleiben, eine Tonne vielleicht, aber die findet später bestimmt noch Verwendung bei uns.
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So, die Platte ist gegossen , und unsere Arme fühlen sich wie Blei an

Für die Platte sind bisher 3 Tonnen Sand und die 20 Säcke Zement draufgegangen
Mindestens 1 Tonne Sand benötige ich später noch für eine schmale, 22 x 25cm hohe Umrandung.
Das aber erst nachdem wir am Freitag den alten Schuppen entfernt haben, schließlich soll ja bei Starkregen kein Wasser über den Boden in die Werkstatt gelangen können.
Mit Fotografieren habe ich mich heute nicht allzu sehr aufgehalten, zumal ich die Aktion ja auch zeitweise immer wieder mal filme.
Für eine Betonmischeransicht, zwei volle Schubkarren mit Sand, die Eimerbatterie und eine Gussansicht vom zu Beginn hat es dann aber doch noch gereicht:
Morgen haben wir uns frei genommen, um in Ruhe unseren Muskelkater genießen zu können

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- Offizieller Beitrag
Na dann, gute Erholung und die Arme werden bestimmt auch wieder kürzer...
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5. Tag
Nach einem sehr unruhigen Schlaf aufgrund des Adrenalinschubs durch die Arbeit, hielt ich es ab 15:00Uhr nicht mehr im Sessel aus.
Ich musste mir unbedingt das Ergebnis von gestern ansehen und zumindest den gestern entstandenen, frischen Bauschutt von der Plane runterschippen um wieder ein wenig Ordnung für den nächsten Schritt bereiten.
Diese Plane ist übrigens wirklich wunderbar.
Die habe ich vor 30 Jahren für 40 Mark gekauft und sie leistet mir bis heute wertvolle Dienste.
Nachdem ich aufgeräumt hatte, kam mir dann wie der wie der Blitz die Idee , wie ich meine gestrigen Gießfehler gegen einen schönen, glatten Hallenboden eingetauscht bekomme.
Kurzerhand entschied ich mich dafür, 125 Euronen in fünf 20-Kilo Säcke Betonausgleichsmasse zu investieren, die ich natürlich auch unbedingt och heute auftragen wollte, was nach einer halben Stunde vernünftiger Vorbereitung durch Sandunterhebung an und unter den Grenzbereichen gar kein so großer Akt mehr war.
Dafür tat es dann ein 20-Liter Eimer in Verbindung mit einem großen Quirl, auf meinem über alles geliebten BOSCH Bohrhammers.
Die linke Seite habe ich nicht in den Ausgleich einbezogen, weil es sich dabei später ohnhin um einen Aussenbereich handelt, der später zum Unterstellen der Fahrräder, der Schubkarren der Fahrräder, des Häckslers, etc. gedacht ist.
Auf den Fotos seht Ihr die Einkehrarbeiten mit dem Sand, und darauffolgend die Feuchtansicht nach erfolgtem Bodenausgleichsguss.
Nun freue ich mich auf morgen, wen die Family wieder mit einsteigt, um den nächsten Schritt, also das Ausräumen und Abreissen der alten Hütte bis morgen Abend realisiert zu bekommen.
Die Bretter und Balken der alten Hütte werden zeitgleich mit der Kapsäge zerleinert um sie direkt wieder aus dem Weg zu haben, um den dadurch entstehenden Platz gar nicht erst mit einem Haufen alter, langer Bretter zuzudonnern.
Morgen heisst es fünf weitere Sack Zement, sowie fünfzehn 3-Meter Balken, und in einem ersten Schritt mindestens dreißig 1-Meter Spanplatten mit 15mm Dicke, sowie Schraubenmaterial beschaffen.
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6. Tag
Soeben komme ich zurück von der Baumaterialbeschaffung für die nächsten Schritte, und mir fiel auf, wie schnell man bei solchen Projekten ans Geld ausgeben kommt, und als überzeugter Bargeldnutzer, wird das Rascheln der Scheine nach so einem Baumaterialkauf echt schnell immer leiser.
An dieser Stelle versuche ich mich mal hier an einer groben Aufstellung der bisherigen Kosten für das Projekt.
5 Tonnen Sand: 275 €
25 Sack Zement: 138 €
5 Stk. 10-Liter Mörteleimer: 8 €
5 Sack Ausgleichsmasse: 125 €
8 Stk. Einschlaghülsen: 40 €
15 Stk. 3-Meter-Balken: 144 €
Schraubenmaterialien: 75 €
3 Stk. Kellerfenster: 270 €
Großfolie 7 x 8 Meter 0,25mm Stärke: 50 €
Bisherige Ausgaben : ca. 1.125 €
Unser Brunnenwasser kostet nix, und der Gesamtstrom inklusive Mischer bisher vielleicht 3 €

Die geplanten 1.500 € für das Gesamtprojekt werden voraussichtlich um 500 € überschritten werden, weil u.a. in meiner ersten Planung ein drittes Fenster zuerst nicht vorkam, und 2 Tonnen mehr Sand geordert wurdenl, als zunächst vorgesehen waren. Die Ausgleichsmasse war zuerst auch kein Thema für mich , weil ich glaubte dassdie Platte nach dem ersten Guss sitzen würde, was aber im Nachhinein betrachtet echt arrogant , und anmaßend war, was ich hiermit aufrichtig bedauere

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- Offizieller Beitrag
Also die Mörteleimer und die Einschlaghülsen, waren echt ein Schnapper.
Ich habe immer noch kein klares Bild, wie das am Schluß mal alles aussehen soll. Eines kann ich aber mit Bestimmtheit sagen, die Arbeit tauschen möchte ich nicht.
Die Schlepperei der Tonnen an Materialien, nein danke.
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Also dies fast* alles in Handarbeit zu fertigen ist sicher eine gute Abnehmkur und trägt bestimmt auch zur Entschlackung bei

(*) Konsequent wäre es gewesen, den Beton mit der Schippe in der Wanne selber anzumischen und anstelle dieser Monstersäge den Fuchsschwanz in die Hand zu nehmen

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7. Tag
Heute sind wir nach einem ausgiebigen Morgenkäffchen um 10:00 Uhr durchgestartet.
Sonnenfisch hatte sich für die Kapsäge entschieden:
Mir war es an der Stelle viel zu schattig, als das ich es an so einem schönen Tag versäumen wollte, die stellenweise in drei Lagen verlegte Teerpappe kurzerhand zu entfernen und auch direkt in kleinere Stücke zu reißen

Die Seitenverleidung hatten wir gegen 12: 00 vollständig entfernt, und sie an Sonnenfisch zum Zersägen weitergeleitet:
Wirklich dickes Lob an meinen Sohn Sidney, der die alte Hütte besenrein hinterlassen hat, nachdem er den ohnehin in rauhen Mengen vorhandenen Schutt noch mit Entfernen des alten Putzes von den Wänden anreicherte

Nachdem ich ja nun schon den Efeu in Windeseile
vom Dach gerollt habe, werden wir uns morgen dann nur noch kurz mit dem dabei enstandenen, 5x3 Meter großen Efeumammut, auseinandersetzen müssen. -
8. Tag
Heute haben wir uns einen Ruhetag verordnet, was eigentllich auch gut ist, denn die Woche steckt einem doch ganz schön in den Knochen, zumal die hohen Temperaturen der letzten Tage das Arbeiten nicht immer zu zu einem Vergnügen machte.
Viel lieber widme ich heute meine ganze Aufmerksamkeit dem Zubereiten meines allseits beliebten Gyros-Dinners.
(Gyros vom eigenen Gyros-Drehspiess, wunderbares Teil, dazu Patatakia, Tsatziki, dünne Zwiebelringe von süssen Zwiebeln mit Schaschliksoße )
Das macht auch viel mehr Spass, als sich heute der Beseitigung des gestern schon angesprochenen Efeumammuts zu widmen:
Obwohl, wenn ich so genau darüber nachdenke, dann sollte ich vielleicht doch. ........

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Weil ein angenehmer, kühler Wind wehte, habe ich mich unmittelbar nach meinem letzten Posting doch dazu entschlossen schon heute den Kampf gegen das Efeumamut aufzunehmen, und was soll ich sagen, die Schlacht endete nach 2 Stunden siegreich und auch besenrein:
Das Gyros Dinner habe ich derweil auch schon vorbereitet, aber Sonnenfisch darum gebeten den Tsatziki zuzubereiten, denn das kann sie definitiv besser als ich.
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