Disput zu Erneuerbaren

  • Und ?

    Hast die die restlichen 69 KW für 1MW in 2025 doch noch ernten können?

    Gemäß den zurückliegenden Wetterberichten gehe ich davon aus, das das ein eher schwieriges Unterfangen war, selbst wenn die letzten 4 Tage in 2025 noch ein wenig Sonnlicht geliefert haben.

    wenn'se wissen was ich meine
    dujunowattaimien


  • Tatsächlich nur 22 zusätzliche KW ?

    Egal, denn für den Mathematiker sind das 1MW/h , und somit hast Du auf das richtige Pferd gesetzt :tup::tup::tup:

    wenn'se wissen was ich meine
    dujunowattaimien


  • Wie teuer kommen dich die 9 zusätzlichen Solar-Panele zu stehen?

    Es sieht ganz danach aus, als könntest Du spätestens nach dieser zusätzlichen Installation zukünftig sogar Strom verkaufen , oder irre ich da ?

    wenn'se wissen was ich meine
    dujunowattaimien


  • Wie teuer kommen dich die 9 zusätzlichen Solar-Panele zu stehen?

    Es sieht ganz danach aus, als könntest Du spätestens nach dieser zusätzlichen Installation zukünftig sogar Strom verkaufen , oder irre ich da ?

    Die Panele habe ich schon im Jahr 2025 gekauft. Sind 370 Watt Module und 2 Stück kosten 246,90 € Versandkostenfrei bei ebay --> https://www.ebay.de/itm/167911126915

    Kaufen mußte ich aber nur noch 2 Paar, da ich schon 1 Paar auf dem Dach habe. Dann schalte ich 6 Stück in Reihe für meine Speicheranlage. Die restliche 3 Module sind meine zuerst gekauften 255 Watt Module und nur diese verwende ich dann zur Einspeisung.

    Wenn alles fertig ist sieht das dann so aus:

    1. Anlage mit 3 x 545 Watt Modulen auf dem Anbau (Projekt Flachdach). Diese speisen die kleine Batterieanlage mit 8 x 100Ah Akkus. Diese Anlage mit 2 kW versorgt komplett die Heizung, den Server, Switch + DSL Router + Stromkreise im Anbau.
    2. Anlage mit 6 x 370 Watt Modulen auf dem Garagendach. Die speisen die große Batterieanlage mit 6 x 200 Ah Akkus, 2 Akkus zu 200 Ah kommen noch im Herbst dazu. Diese Anlage mit 3 kW versorgt die Warmwasserwärmepumpe, die Stromkreise für den Fernseher, Kühlschrank, Licht + Steckdosen im Haupthaus.
    3. Anlage mit 3 x 255 Watt Modulen und nur diese speist direkt ins Netz ein. Leistungsmäßig bleibt das wie meine jetzige Einspeisung mit 2 x 370 Watt.

    Wenn alles so funktioniert, werde ich meinen Strombezug auf ca. 1000 - 1500 kWh im Jahr vom Energieversorger drücken. Zusätzlich habe ich bei vollen Akkus mindestens eine 3 Tage Reserve bei Stromausfall.

  • Nun mal aktuelle Daten bis April 2026 für die Einspeisung.

    Im April habe ich mehr erzeugt als im besten Monat Juni im vorigen Jahr.

    Für die Anlage der Heizung geht der Strombezug ab April gegen Null.

  • Verwendest Du zur Speicherung 24-Volt LKW-Batterien ?

    Ich frage das, weil ich als Wohnmobilnutzer für die Speicherung 12-Volt 110/Ah Batterien einsetze, die mir bei Ø Normalverbrauch ( Licht / Fennesehen /USB-Auladeeeinheiten) im Falle einer Sonnenfinsternis für maximal 18 Stunden Strom liefern. Wenn ich danach nicht den Motor und somit die Lichmaschine starte, ist Schluss.

    "Denn welcher heut sein Blut mit mir vergießt, der soll mein Bruder sein"

    William Shakespeare - Heinrich der V.

    :ritter:

  • Abgesehen von den kWh, fände ich es interessant und aussagekräftig, wenn Du deine Einspeise- und somit Einparleistung leistung in Euronen ausdrücken würdest. Dein Grafikmodell deutet darauf hin, dass auch eine solche Auswertung möglich ist.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann richtet sich dein Hauptaugenmerk auf die Heizungsanlage.

    Steht die eigentlich immer auf "Stand-by" , oder schaltest Du die Heinzungsanlage in den Warmperioden des Jahres auch schon einmal ganz aus ?

    Falls ja, dann würde mich interessieren, ob deine Einspeisungen dann an anderer Stelle -z.B. beim Hausstromverbrauch- eine Ersparnis liefern.

    wenn'se wissen was ich meine
    dujunowattaimien


  • Solche habe ich im Einsatz

    Geldmäßig brauchst du einfach die angezeigte Leistung mit dem Preis für die kWh bei Dir multiplizieren.

    Am Heizungskreis hängen noch Dauerverbraucher, wie Server, DSL Box, Switch, Kameras und Fernseher. Heizung wird im Juni komplett abgeschalten

  • Also der Juni dürfte wohl alles bisherige toppen.

    Schön wenn Du uns damit auf dem Laufenden hältst.

    wenn'se wissen was ich meine
    dujunowattaimien


  • Wir hatten von 3 Jahren das Glück, unsere beinahe 30 Jahre alte Gasheizung erneuern zu lassen, was aufgrund der Panikmache durch Habeks Heizungsgesetz weiß Gott ein schwieriges Unterfangen war, weil etliche Hauseigentümer Sturm liefen um ihre Heizungen erneuern zu lassen.

    Eigentlich hätten wir uns damals (2021) als unser Brenner seinen Geist aufgab sogar tatsächlich für eine Wärmepumpe entschieden.

    Dem entgegen stand aber, dass uns beinahe jeder Monteur zunächst davon überzeugen wollte, und auch überzeugt hatte, dass an unserem Haus zunächst etliche Sanierungen vorgenommen werden müssten, um eine Wärmepumpe wirtschaftlich betreiben und unterhalten zu können.

    Geld für diese "erforderlichen" Sanierungen, die sich auf etwa 100 K€ belaufen hätten, stand uns nicht zur Verfügung.

    Und deshalb waren wir froh, dass wir im letzen Moment noch einen Termin für eine konverntionelle Gasberenner-Anlage bekamen, die dann 2023 eingebaut wurde.

    Dieses Jahr haben wir nach der Nebenkostenabrechnung 2025/2026 nicht weniger als 1365 € vonm unserem Gasversorger erstattet bekommen.


    Nachdem das Habeksche Heizungsgesetz in weiten Teilen gekippt wurde, werden wir nun seit Ende letzten Jahres zunehmend per Telefon von Heizungsmonteuren gestalkt. Und jedesmal wenn ich den Anbietern sage, dass wir uns eine Wärmepumpe aufgrund erforderlicher Sanierungsarbeiten am Haus nicht leisten können und wollen, sind es genau die, die heutzutage damit werben, dass wir das mit den seinerzeit als erforderlichen propagierten Sanierungsarbeiten gar nicht so ernst nehemn müssen.


    Verrückte Welt :wand:

    wenn'se wissen was ich meine
    dujunowattaimien


  • Sei froh das Du weiter eine Gasheizung hast. Die Wärmepumpe hätte Dich ohne Sanierung an den Bettelstab gebracht.

    Ich habe mich voriges Jahr, vor der Sanierung der Hausfassade, intensiv mit der Wärmepumpenmaterie beschäftigt. Die WP rechnet sich nur bei Vorlauftemperaturen bis 40 Grad bzw. maximal 45 Grad. Auf diesen Standard, mit dieser geringen Vorlauftemperatur, müsstest Du das Haus bringen. Im Schnitt bei bisherigen Heizungen beträgt die Vorlauftemperatur bis 60 Grad oder mehr.

    Damit das mit einer WP funktioniert, Hausfassade, Dach und Keller dämmen, vorher Fenster und Haustür erneuern, bei konventionellen Heizkörper diese gegen größere tauschen bzw. überall Fußbodenheizung einbauen. Im Prinzip einmal alles neu.

    Es gibt auch Wärmepumpen die 60 Grad Vorlauftemperatur bringen, da rennt dann aber der Stromzähler. Diese WP heizen dann einfach überwiegend mit Strom. Das macht eine normale WP übrigens auch, denn mit abnehmender Außentemperatur sinkt der COP-Faktor. Bedeutet, bei einem COP von 4, kann die WP z.Bsp. bei 15 Grad Außentemperatur mit 1 kW eingesetzten Strom, 4 kW Heizenergie erzeugen. Mit sinkender Außentemperatur nähert sich der COP dann aber 1, also 1:1 Stromheizung.

  • Dieses Jahr wird auch das letzte Jahr der Einspeisung bei mir sein. Ab Januar 2027 speise ich nur noch die Akkus und meine Verbraucher im Haus.

    Unsere genialen Fachkräfte, auch Regierung genannt, will ja ab 2028 für Stromeinspeiser eine extra Gebühr im Jahr an die Energieversorger einführen. Diese soll so zwischen 70 und 90 Prozent der Grundgebühr betragen.

    Da mach ich nicht mit und dann beende ich einfach die Einspeisung.

  • Dieses Jahr wird auch das letzte Jahr der Einspeisung bei mir sein. Ab Januar 2027 speise ich nur noch die Akkus und meine Verbraucher im Haus. Unsere genialen Fachkräfte, auch Regierung genannt, will ja ab 2028 für Stromeinspeiser eine extra Gebühr im Jahr an die Energieversorger einführen. Diese soll so zwischen 70 und 90 Prozent der Grundgebühr betragen. Da mach ich nicht mit und dann beende ich einfach die Einspeisung.

    Ich kann den Ärger verstehen – gerade wenn man die Anlage damals mit dem Gedanken geplant hat, überschüssigen Strom sinnvoll ins Netz zu geben.

    Nur: Die angebliche Einspeisegebühr ab 2028 ist meines Wissens bislang keine beschlossene Regelung. Diskutiert wird bei der Bundesnetzagentur zwar eine Reform der Netzentgelte, bei der auch Einspeiser stärker an Netzkosten beteiligt werden könnten. Aber Höhe, Beginn, betroffene Anlagen und mögliche Ausnahmen stehen eben nicht verbindlich fest. Und zuständig wäre der jeweilige Netzbetreiber, nicht der Energieversorger.

    Die Angabe von 70 bis 90 Prozent der Grundgebühr klingt daher eher nach einem Rechenbeispiel bzw. einem der diskutierten Modelle als nach geltendem Recht. Da würde ich mit dem endgültigen Abschalten noch abwarten.

    Falls deine EEG-Vergütung Ende 2026 ausläuft, wäre eine Nulleinspeisung technisch natürlich möglich: Wechselrichter entsprechend einstellen, Akku und Verbrauch optimieren. Wirtschaftlich lohnt es sich aber nicht automatisch. Im Sommer wird der Akku regelmäßig voll sein, während im Winter trotz Akku Netzstrom nötig bleibt. Jede nicht eingespeiste Kilowattstunde ist dann verschenkt – selbst bei niedriger Vergütung.

    Ich würde erst die endgültigen Regeln und die tatsächliche Rechnung des Netzbetreibers abwarten. Politik und Ankündigungen sind das eine, ein rechtskräftiger Bescheid mit realen Beträgen etwas völlig anderes.

    Eine für alle, alle für eine !