Übersicht über die Entwicklungen im Nordkrieg seit 2000

  • Am 24. Juli 2000 bestätigt UN-Generalsekretärs Kofi Annan dem Präsidenten des Sicherheitsrats den vollständigen Rückzug Israels aus Südlibanon. Die Resolution des UN-Sicherheitsrats 1559 (http://www.un.org/Depts/german/sr/sr_04/sr1559.pdf) fordert die Stationierung libanesischer Truppen im Süden des Libanon.


    Gleichzeitig gibt Ministerpräsident Ehud Barak folgende Erklärung ab:


    "Von nun an ist die Regierung Libanons verantwortlich für das, was in ihrem Territorium geschieht, und die libanesische und syrische Regierung sind dafür verantwortlich, Terroranschläge oder feindliche Aggressionen gegen Israel zu verhindern, das sich ab heute innerhalb seiner eigenen Grenzen befindet."


    7. Oktober 2000 - Entführung von drei Soldaten von Har Dov: Adi Avitan, Omer Soued, Binyamin Avraham


    26. November 2000 - Eine Sprengladung detoniert neben einem IDF Konvoi, der IDF Soldat Khalil Taher wurde getötet und zwei weitere Soldaten wurden verletzt.


    1. April 2001 - Eine 42-jährige Israelin wird in Haifa erstochen. Für den Mord ist eine Terrorzelle verantwortlich, die im Juli ausgehoben wurde. Sechs Mitglieder einer mit der Hisbollah verbundenen palästinensischen Terrorzelle übernahmen nach der Verhaftung die Verantwortung für die Initiations-Tat.


    16. Februar 2001 - Beschuss eines IDF Konvois auf dem Har Dov. IDF Soldat Elad Shneor wird getötet, drei weitere werden verletzt.


    28. April 2001 - Ein 60-jähriger Israeli wird in Kfar Ba'aneh nahe Carmiel in Galiläa erstochen. Drei dafür verantwortliche Terroristen wurden im Juli festgenommen. Auch dieser Mord war eine Initiations-Tat für eine neue Terrorzelle.


    14. April 2001 - Beschuss eines IDF Konvois am Har Dov. IDF Soldat Elad Litvak wird getötet.


    12. März 2002 - Infiltration: In einem Beschuss an der Shlomi-Metzuba Straße werden sechs israelische Zivilisten getötet, darunter Leutnant German Rojkov.


    29. August 2002 - Beschuss eines IDF Konvois am Har Dov. IDF Soldat Ofer Misali wird getötet, zwei weitere werden leicht verletzt.


    7. Mai 2003 - Hisbollah greift IDF Positionen in Har Dov mit schweren Raketen, Mörsergranaten und Gewehren an. Ein israelischer Soldat wird getötet, fünf weitere verletzt.


    20. Juli 2003 - Hisbollah-Heckenschützen schießen auf einen Außenposten nahe Shtula, wobei zwei Soldaten getötet werden.


    10. August 2003 - Haviv Dadon, 16, aus Shlomi, wurde von einem Schrapnell in der Brust getroffen und getötet, als die Hisbollah eine Fliegerabwehrrakete aus dem Libanon abfeuerte, vier weitere wurden verletzt.


    6. Oktober 2003 - Stabsunteroffizier David Solomonov wurde getötet, als die Hisbollah südlich des Fatma Gate im östlichen Sektor auf eine IDF Truppe schießt. Zusätzlich feuert sie Raketen auf einen IDF Posten in der Gegend von Reches Ramim.


    19. Januar 2004 - Eine Panzerabwehrrakete wurde auf eine IDF Einheit geschossen, als sie Sprengladungen nahe Zari't entschärfte. Ein IDF Soldat, Yan Rotzenski, wurde getötet und ein weiterer schwer verletzt.


    7. Mai 2004 - Beschuss am Har Dov Sektor: IDF Soldat Dennis Leminov wurde getötet, und zwei weitere schwer verletzt.


    20. Juli 2004 - Hisbollah-Heckenschütze beschießt einen IDF Posten im westlichen Sektor der israelisch-libanesischen Grenze. Zwei Soldaten werden getötet.


    9. Januar 2005 - Eine Sprengladung detonierte in einer IDF Patrouille in Nahal Sion. Ein israelischer Soldat und ein UN Offizier wurden getötet.


    7. April 2005 - Entführung von zwei israelischen Arabern aus dem Dorf Rajar an der israelisch-libanesischen Grenze von der Hisbollah, die für vier Tage festgehalten werden, um Informationen über Israel zu erpressen.


    29. Juni 2005 - Mehr als 20 Mörsergranaten wurden über die Grenze geschossen. Der Hauptgefreite Uzi Peretz von der Golani-Einheit wurde getötet und vier weitere verletzt, darunter auch der Arzt der Einheit. Bei dem Gefecht wurden von Hubschraubern und Flugzeugen fünf Hisbollah-Stellungen in der Region um Reches Ramim beschossen.


    29. Juli 2005 - Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet auf der 5241. Sitzung die Resolution 1614:
    http://www.un.org/Depts/german/sr/sr_05/sr1614.pdf


    21. Nov. 2005 - Ein Entführungsversuch wurde vereitelt, als eine Fallschirmjägerpatrouille nahe Rajar eine angreifende Hisbollaheinheit entdeckte. Der Gefreite David Markovitz erschoss alle 4 Angreifer.
    Bei einem schweren Mörsergranaten- und Katyusha-Angriff wurden 9 Soldaten und zwei Zivilisten verletzt.


    27. Dez. 2005 - Eine Terroreinheit, die mit der Al-Qaida verbunden ist, feuert 6 Katjuscha-Raketen ab, die ein Haus in Kiryat Shmona und ein Haus in Metulla zerstören. Als Reaktion greift die IAF ein Trainingslager der Volksfront im Süden Beiruts an.


    17. Mai 2006 - Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet auf der 5440. Sitzung die Resolution 1680:
    http://www.un.org/depts/german/sr/sr_06/sr1680.pdf


    27. Mai 2006 - Ein IDF Soldat wird durch Katjuscha-Raketen verletzt, die auf einen Militärstützpunkt am Berg Meron in Galiläa angeschossen wurde.


    12. Juli 2006 - In einem akribisch geplanten Angriff der Hisbollah sind Terroristen nach Israel eingedrungen und haben eine Panzerabwehrrakete auf eine IDF Patrouille entlang der westlichen Grenze nahe Zarit gefeuert, wobei acht Soldaten getötet und zwei entführt wurden.
    Zusätzlich begann der andauernde Raketenbeschuss durch die Hisbollah auf zivile Ziele, nämlich die Städte und Dörfer im Norden Israels von libanesischem Territorium aus.


    Israels Operation gegen die Hisbollah beginnt.


    Quelle: Ministry of Foreign Affairs, 2006

  • Zitat

    star im exil


    Uff. Das klingt melodramatisch. So wie gerade noch im Kriegsgebiet gewesen. Irgendwie so... persönlich beteiligt.


    Aber auch ein bissl doof 8)


    Eine schöne Aufstellung, Star. Nun hätte ich gern auch noch die andere Seite, damit ich mir ein Bild machen kann.


    Das klingt mir leider irgendwie alles zu sehr nach BILD.


    Da notierst Du jeden gefallenen Israeli und beschränkst Dich danach lediglich auf den Satz: "Israels Operation gegen die Hisbollah beginnt." ... ganz so, als wär das eine sowas von humane und legitime Operation...


    Bei so einer einseitigen Sicht der Dinge, klingt die Überschrift


    Zitat

    Übersicht über die Entwicklungen im Nordkrieg seit 2000


    ein bissl sehr zynisch.


    Ne, sorry, Star, aber da musst Du aus'm Exil nochmal ein bissl was nachlegen ;)

  • Teil 1


  • Teil 2



  • Quelle:
    hxxp://de.altermedia.info/general/friedensdemo-aufruf-der-deutschen-akademie-da-100806_6610.html



    -.-

  • Proteste: Gegen den Krieg in Libanon und Gaza


    Überall in der Welt finden an diesem Sonnabend Kundgebungen gegen den Krieg in Libanon und Palästina statt, allein in Deutschland sind in fünf Städten Demonstrationen angemeldet worden. Die in Berlin stattfindende Manifestation, zu der mehr als 50 palästinensische, libanesische, arabische und deutsche Vereine und Organisationen aufrufen, steht unter dem Motto »Für einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand – gegen den Krieg in Libanon und Palästina«.


    Die Forderungen:


    1. Sofortiger, bedingungsloser Waffenstillstand, der den vollständigen Rückzug der israelischen Truppen aus Libanon und dem Gazastreifen sowie die sofortige Einstellung jeglicher Kampfhandlungen aller Seiten beinhalten muß


    2. Umfassende humanitäre Hilfe einschließlich der Aufnahme von Verletzten und Kranken in Deutschland


    3. Unverzügliche Einleitung eines politischen Verhandlungsprozesses zwischen allen Beteiligten für einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen


    4. Unverzüglicher Stopp aller Waffenlieferungen in die Region des Nahen Ostens einschließlich der deutschen Waffenlieferungen an Israel


    5. Gewährleistung der friedlichen Koexistenz eines unabhängigen und lebensfähigen Staates Palästina an der Seite des Staates Israel in sicheren Grenzen und ohne Bedrohung durch andere


    6. Rückkehr aller Flüchtlinge in ihre angestammten Orte im Südlibanon und ihre Entschädigung


    7. Keine NATO-Truppen in den Libanon


    Die Demonstration beginnt um 15 Uhr vor dem Roten Rathaus (Neptunbrunnen) in Berlin-Mitte und führt anschließend über die Straße Unter den Linden, Friedrichstr., Leipziger Straße zum Potsdamer Platz, wo gegen 17 Uhr eine Abschlußkundgebung stattfindet.


    Quelle

  • Zitat

    Original von DiaryofDreams
    [SCHILD]Blödian[/SCHILD]


    ?


    Hättest du dir euinen längeren Krieg gewünscht? Verstehe nicht ganz.
    Die Parkplatzidee kenne ich von Österreich, allerdings galt sie Deutschland.

  • Zitat

    Original von Star


    ?


    Hättest du dir euinen längeren Krieg gewünscht? Verstehe nicht ganz.


    Ich verstehe Dich nicht ganz.


    Wie ein Friedensaktivist klangst Du nicht die ganze Zeit... Diskussionsversuche über das Thema waren auch nix für Dich...


    :nix:


    Außerdem... wieso einen Frieden bejubeln, der eh keiner ist?


    Abgesehen von der Tatsache, dass man die Milizen entwaffnen sollte, sehe ich keine Einsicht auf Seiten Israels, die dringend nötig wäre, um endlich Ruhe da unten einkehren zu lassen. Solange sich die israelische Seite selbst über das Völker- und Menschenrecht hinwegsetzt, wird es schwer werden, die Nachbarstaaten von einem friedlichen Miteinander zu überzeugen.

  • Zitat

    Original von DiaryofDreams


    Wie ein Friedensaktivist klangst Du nicht die ganze Zeit...


    Doch, sicher. Ich sehe den Vormarsch der Zahal im Libanon als legitime Verteidigung wegen des Dauerangriffs der Hisb-Allah.


    Leute, die fordern, dass sich Israel zurückzieht und keine UNO-Truppen stationiert werden fordern letztlich die Fortführung des Krieges.

  • Vom Wahn zur Depression


    Israel hat im Libanon-Krieg kein einziges Ziel erreicht


    Uri Avnery


    Dreiunddreißig Tage Krieg. Der längste unserer Kriege seit 1949. Auf der israelischen Seite 154 Tote, 117 von ihnen Soldaten. 3970 Raketen wurden gegen uns abgefeuert, mindestens 37 Zivilisten dabei getötet, verwundet mehr als 422. Auf der libanesischen Seite ungefähr tausend tote Zivilisten, Tausende Verwundete. Eine unbekannte Zahl toter und verwundeter Hisbollah-Kämpfer. Mehr als eine Million Flüchtlinge auf beiden Seiten. Was ist zu diesem horrenden Preis erreicht worden?


    »Traurig, bescheiden, deprimiert«, so beschrieb der Journalist Yossef Werter Ehud Olmert ein paar Stunden, nachdem die Feuerpause in Kraft getreten war. Olmert bescheiden? Ist das derselbe Olmert, den wir kennen? Derselbe Olmert, der auf den Tisch schlug und schrie: »Nie mehr!« Der sagte: »Nach dem Krieg wird die Situation vollkommen anders aussehen als zuvor!« Der einen »Neuen Nahen Osten« als Folge des Krieges versprach?


    Die Resultate des Krieges sind deutlich: Die Gefangenen, die als Casus belli (oder als Vorwand) dienten, sind noch nicht freigelassen worden. Sie werden als Folge eines Gefangenenaustauschs zurückkommen, genau wie Hassan Nasrallah es vor dem Krieg vorgeschlagen hat. Die Hisbollah ist geblieben, was sie war. Sie wurde nicht zerstört, nicht entwaffnet, sie wurde auch nicht von dort vertrieben, wo sie war. Ihre Kämpfer haben sich in der Schlacht bewährt, ja, haben sogar Komplimente israelischer Soldaten eingeheimst. Ihre Kommando- und Kommunikationsstruktur funktionierte bis zum Ende. Ihre TV-Station sendete weiter. Hassan Nasrallah ist gesund und munter. Hartnäckige Versuche, ihn zu töten, mißlangen. Sein Prestige wuchs enorm. In der ganzen arabischen Welt – von Marokko bis zum Irak – werden Lieder zu seiner Ehre komponiert, und sein Foto schmückt die Wände.
    Hisbollah bleibt
    Die libanesische Armee wird entlang der Grenze aufgestellt werden, Seite an Seite mit einer großen internationalen Truppe. Das ist die einzige materielle Veränderung, die erreicht wurde. Dies wird die Hisbollah nicht ersetzen. Die Hisbollah wird im Gebiet bleiben, in jedem Dorf und in jeder Stadt. Der israelischen Armee ist es nicht gelungen, sie auch nur aus einem einzigen Dorf zu entfernen. Das war einfach unmöglich, ohne die ganze Bevölkerung zu vertreiben, von der sie ein Teil ist.


    Die libanesische Armee und die internationalen Kräfte können und wollen sich nicht mit der Hisbollah anlegen. Ihre Präsenz hängt vom Einverständnis der Hisbollah ab. Es wird praktisch eine Art Koexistenz der drei Kräfte entstehen, von denen jede weiß, daß sie mit den beiden andern klarkommen muß.


    Vielleicht ist es der internationalen Truppe möglich, die Hisbollah an Überfällen zu hindern, wie demjenigen, der dem Krieg vorausging. Sie wird aber auch israelische Aktionen verhindern, wie die Aufklärungsflüge unserer Luftwaffe über dem Libanon. Das war der Grund, weshalb die israelische Armee zu Beginn des Krieges so strikt gegen die Aufstellung einer internationalen Truppe war.


    In Israel herrscht nun eine allgemeine Atmosphäre der Enttäuschung und Mutlosigkeit. Von der Manie zur Depression. Es sind nicht nur die Politiker und Generäle, die jetzt Anklagen auf einander abfeuern, wie wir vorausgesehen haben, auch die normale Öffentlichkeit äußert sich aus den verschiedensten Ecken mit Kritik. Die Soldaten kritisieren die Kriegsführung, die Reservesoldaten meckern über das Chaos und das Fehlen von Vorräten.


    In allen Parteien gibt es neue Oppositionsgruppen und drohen Abspaltungen. Bei Kadima wie in der Arbeitspartei. Auch bei Meretz brodelt es. An der Spitze des Kritikermarsches – welch Überraschung – die Medien. Die ganze Horde der Interviewer und Kommentatoren, Korrespondenten und »Preßtituierten«, die – mit sehr wenigen Ausnahmen – vom Libanon-Feldzug begeistert waren, die täuschten, in die Irre führten, verfälschten, ignorierten, hinters Licht führten und fürs Vaterland logen, die jede Kritik erstickten und jeden als Verräter brandmarkten, der gegen den Krieg war. Sie laufen nun an der Spitze des Lynchmobs. Im Visier Generalstabschef Dan Halutz. Gestern erst war er der Held der Massen – es war verboten, nur ein Wort gegen ihn zu äußern. Nun wird er als Kriegsgewinnler beschrieben. Einen Augenblick, bevor er seine Soldaten in die Schlacht sandte, fand er noch Zeit, seine Aktien zu verkaufen, da er ein Fallen auf dem Aktienmarkt erwartete.
    Neue Dolchstoßlegende
    Aus der Menge der Anklagen und Meckereien ragt ein Spruch hervor, der jedem einen Schauer über den Rücken laufen läßt, der ein gutes Gedächtnis hat: »Die Politiker ließen die Armee nicht gewinnen.« Wir erleben eine Wiederbelebung der alten Parole: »Sie stießen der Armee einen Dolch in den Rücken.«


    Und so läuft es: Zwei Tage vor dem Kriegsende begann die Landoffensive anzulaufen. Dank unserer tapferen Soldaten, den Männern der Reserve, war sie ein Riesenerfolg. Gerade als wir dabei waren, einen großen Sieg zu erlangen, trat die Feuerpause in Kraft. Doch davon ist kein einziges Wort wahr. Diese geplante und seit Jahren von der Armee trainierte Operation wurde deshalb nicht eher ausgeführt, weil es klar war, daß sie keine nennenswerten Ziele erreichen, sondern nur Menschenleben kosten würde. Die Armee würde tatsächlich große Gebiete erobern können, aber nicht in der Lage sein, die Hisbollah-Kämpfer aus diesen zu verdrängen.


    Die grenznahe Stadt Bint Jbeil z.B. wurde dreimal von der israelischen Armee eingenommen, doch die Hisbollah-Kämpfer blieben bis zum Schluß dort. Wenn wir 20 Städte und Dörfer wie Bint Jbeil eingenommen hätten, dann wären die Soldaten und Panzer an 20 Orten den tödlichen Angriffen der Guerillas mit ihren hocheffizienten Panzerfäusten ausgesetzt gewesen.


    Wenn es so ist, warum hat man sich im letzten Augenblick entschlossen, diese Operation doch noch auszuführen, obwohl die UNO schon fast das Ende der Feindseligkeiten ausgerufen hatte? Die schreckliche Antwort: Es war ein zynisches – wenn nicht gar abscheuliches Manöver des gescheiterten Trios. Olmert, Peretz und Halutz wollten ein »Bild des Sieges« schaffen. Auf diesem Altar wurde das Leben von 33 Soldaten geopfert.


    Das Ziel war, die siegreichen Soldaten Israels am Ufer des Litani zu fotografieren. Die Operation konnte nur 48 Stunden dauern, bis die Feuerpause in Kraft trat. Obwohl die Armee Hubschrauber nutzte, um Soldaten abzusetzen, wurde das Ziel nicht erreicht. Nirgendwo haben israelische Truppen den Litani erreicht.


    * Der Autor ist Mitbegründer der israelischen Friedensgruppe Gush Shalom. Übersetzung aus dem Englischen: Ellen Rohlfs


    quelle: http://www.jungewelt.de/2006/08-18/004.php

  • Zitat

    Original von Star
    Uri Avnery und die Reisin. Immer dieselben zwei Alibijuden ... Leute, habt ihr echt nix anderes? [SCHILD]laaaangweilig[/SCHILD]


    Wo sind die A-R-G-U-M-E-N-T-E?


    Zitat

    Dauer-Repeat, solang Du's nicht schnallst, Star:
    "„Alibijuden“ … wow, toller Begriff und – wenn’s nicht so verniedlichend wäre – ein echt kindisches Getue. Wie im Kindergarten besteht man auf seine eigenen „Experten“ und die hat doch bekanntlich jeder. Alles halb so schlimm, wenn man nur wenigstens ein wenig erkennen lassen würde, dass man sich mit der anderen Meinung auch auseinandersetzen kann. Das Ganze ist ebenso durchsichtig, wie doof. Der Türke, der die Türken kritisiert ist dann eben kein richtiger Türke. Der Amerikaner, der sein Land kritisiert, kein Patriot, der Israeli, der die Politik seiner Regierung kritisiert ist kein richtiger Israeli und so weiter und so weiter. Blablabla… Mensch, Kerl… ich will wissen, warum das Gesagte falsch ist?! und da reicht mir die Aussage im Sinne von ‚weil ich den, ders gesagt hat, nicht leiden kann’ nicht unbedingt aus zu einer Meinungsbildung."

  • Es gibt keinen Anti - semitismus.


    Es gibt den Ausdruck Anti - semitismus. Da ihn viele glauben und übernehmen, scheint es Anti - semitismus zu geben. Man nimmt ein Wort, setzt es in die Welt und befrachtet es mit Bedeutung und schon scheint es etwas Reales zu bezeichnen. Dieses Reale gibt es aber nicht.


    Es gibt in Teilen der Welt Bestrebungen den Israelischen Staat zu vernichten. Das kann man als Anti - israelisch bezeichnen aber niemals als Anti-semitisch. Der Ausdruck Anti - semitismus wird (gezielt) benutzt, um per selbsternannter Definition etwas zu beschreiben. Dieses kann natürlich für alles andere „Anti-“ genauso erfolgen, also für Antikommunismus, Antizionismus oder Antiamerikanismus.


    Anmerkung: Ein Semit ist ein Angehöriger einer sprachlich und anthropologisch verwandten Gruppe von Völkern besonders in Vorderasien und Nordafrika. Ein Antisemit ist also.....?

  • aus der wiki


    " Als Semiten werden Menschen bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen. Oft wird eine gemeinsame Abstammung von der biblischen Gestalt Sem behauptet, was aber eher den Charakter eines Mythos hat. Ob der Begriff über das Sprachliche hinaus relevant ist, wird heute von der Wissenschaft stark bezweifelt"



    etwas anderes habe ich oben auch nicht geschrieben


    kann ja sein das du darauf bei wiki anspielst


    " Laut der pseudowissenschaftlichen Rassentheorie nach der Aufklärung wurden die Juden als "Semiten" bezeichnet, um so mit rassistischen Argumenten den zuvor eher kirchlich motivierten Judenhass (Begründung: "Gottesmord") fortsetzen zu können, indem die "Semiten" zu einer minderwertigen Rasse erklärt wurden. 1944 haben die Nationalsozialisten die Araber ausdrücklich von der "Rasse der Semiten" "



    da steht aber eindeutig " laut der pseudowissenschaftlichen Rassentheorie" und sich heute darauf zu beziehen um antisemitismus zu begründen ist ja wohl......


    klares eigentor dummschwätzer und lesen bildet, allerdings nur wenn man das gelesene auch verstehen kann.