Sie sind nicht angemeldet.

Robert

Rumpelkammerverwalter

  • »Robert« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 937

Registrierungsdatum: 10. Januar 2003

Wohnort: DDR

Beruf: Nachrichtentechniker

  • Nachricht senden

41

Sonntag, 19. Februar 2006, 18:35

ein lösungsvorschlag wäre wie das ei des kolumbus :D

also als erstes müssen die jobs die in die kassen einzahlen erhöht werden. weiter sollte, um den stetig steigenden arzneikosten ein ende zu setzen, der reimport von gleichwertigen mitteln der weg geebnet werden.

krankenkassen fremde leistungen (z.bsp.freizeitunfälle) sind über eine zusatzversicherung abzugelten. ärztefusch ist rigeros vom verursacher zu zahlen.

die anzahl der krankenkassen auf das minimal notwendige reduzieren. das system der polikliniken der ddr anwenden.

Sirius

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Registrierungsdatum: 14. Januar 2006

Beruf: Habe ich

  • Nachricht senden

42

Sonntag, 19. Februar 2006, 18:54

Zitat

das ist z.bsp. etwas was mich am meisten verwundert, diese parteigläubigkeit. ich hätte auch nie im traum daran gedacht, dass der wasserkopf in der brd noch größer ist als in der ddr. hier gibt es für jeden furz eine institution. das dies ökonomisch nicht aufgehen kann ist ohne großes studium zu ermitteln.


Ich kann dich beruhigen, der Wasserkopf der Bürokratie ist in Italien noch viel höher, das stellst du am besten fest, wenn du selber als Behörde mit anderen Behörden international auch über Botschaften verkehren mußt!

Und da ist Italien wirklich das Pilgerzentrum des Heiligen Bürokratius!

Selbst manche Amtsanfragen mit der ehemaligen DDR, und der Sowjetunion auch ersichtlich aus alten Akten, waren sehr oft unkomplizierter als mit Italien!

Und mit den Schwarzafrikanischen Ländern war oftmals nur das Meldesystem das Problem.

Was Polikliniken angeht, ist vielleicht im Ansatz gut, aber der Arzt der auch noch ins Haus kommt ist immer noch das beste für manche sachen, denn in diesen Kliniken ist auch nicht alles so rosig gewesen wie du jetzt behauptest

(Quelle: Matze aus Leipzig, Rahada auch aus dem Osten, usw.)

Sirius:-)):-))
Ja, ich habe auch Hobbys

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sirius« (19. Februar 2006, 18:55)


Robert

Rumpelkammerverwalter

  • »Robert« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 937

Registrierungsdatum: 10. Januar 2003

Wohnort: DDR

Beruf: Nachrichtentechniker

  • Nachricht senden

43

Sonntag, 19. Februar 2006, 19:16

Zitat

denn in diesen Kliniken ist auch nicht alles so rosig gewesen wie du jetzt behauptest


wo bitte?

das system der polikliniken anwenden bedeutet für mich u.a. die höhere auslastung der teuren medizintechnik. nicht jede praxis muß teure technik vorhalten und dementsprechend hohe kosten haben.

Sirius

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Registrierungsdatum: 14. Januar 2006

Beruf: Habe ich

  • Nachricht senden

44

Sonntag, 19. Februar 2006, 20:46

okay was vielleicht technik angeht muß nicht jede praxis ein ultra-sensor-engergie-dynamo-photosynthesizer haben!

Aber eine gewissen Grundausstattung sollte schon vorhanden sein, und bei weitergehender Untersuchung überweisen in die Klinik.

Aber das man für alles dann immer direkt dort hinlaufen muß ich weiß nicht. Es ist doch auch so das man sich zum beispiel die Blutzuckerwerte und Leukozyten etc. dank technik sich in jeder Apotheke messen lassen kann und das kostet einen jeden nur 2,50 Euro.

Okay sind 5 DM aber diese doch genauen Werte sind auch nur dank Technik so schnell und zuverlässig zu ermitteln, und dafür muß niemand in eine Klinik.

Sirius:-));:-))
Ja, ich habe auch Hobbys

Robert

Rumpelkammerverwalter

  • »Robert« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 937

Registrierungsdatum: 10. Januar 2003

Wohnort: DDR

Beruf: Nachrichtentechniker

  • Nachricht senden

45

Samstag, 25. Februar 2006, 20:47

am meisten wundert mich eigentlich die allgemeine gleichgültigkeit der massen gegen die politik der totengräber des sozialstaates.

waren für mich die kürzel cdu schon lange nicht mehr mit christlichen werten vereinbar, so sind ja nun die kürzel spd nicht mehr mit den werten sozial vereinbar.

ist die masse wirklich schon so abgestumpft, um sich bereitwillig zur schlachtbank treiben zu lassen.

wofür bezahlen wir eigentlich noch unsere zwangsbeiträge?
um bei erleben auf sozialhilfeniveau zu landen?

ein guter rentner stirbt einen monat vor rentenbeginn und wenn nicht, wird der staat schon weiterhelfen ;)

Beiträge: 1 570

Registrierungsdatum: 26. April 2004

  • Nachricht senden

46

Samstag, 4. März 2006, 18:00

Juchhu!! Älter-> Weniger!

Zitat

Deutsche-Bank-Volkswirt: Ältere geringer bezahlen

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, hat sich für Lohnkürzungen bei älteren Arbeitnehmern stark gemacht, um so deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.



"Die Löhne müssen für die Älteren sinken können, anstatt nach dem Senioritätsprinzip immer weiter zu steigen", sagte Walter dem Bremer "Kurier am Sonntag". Die Lebenseinkommenskurve müsse deutlich vor 60 Jahren ihren Höhepunkt überschritten haben.

Dazu müssten Tarifverträge und die Sozialgesetzgebung ebenso geändert werden wie die "betrieblichen Usancen", sagte der Ökonom. Nur wenn die Löhne älterer Mitarbeiter ihrer Produktivität entsprächen, "werden wir ihre Chancen auf Verbleib im Vertrieb und auf neue Jobs für Ältere steigern". Durch die demographische Entwicklung würden sich die Beschäftigungschancen für Senioren zwar per se verbessern, aber erst langfristig.

Allerdings sei das Prinzip niedrigerer Löhne bei höherem Alter nicht in jedem Beruf richtig, schränkte Walter ein. Es gelte in erster Linie für Arbeiten, bei denen es "auf präzises Sehen, gutes Hören oder starke Muskelbelastung ankommt". In Berufen hingegen, wo Erfahrung und Netzwerkwissen entscheidend seien, könne es durchaus sein, dass die Beschäftigten "am Ende ihres Arbeitslebens zu Recht das höchste Einkommen erzielen".

DiaryofDreams

inaktiv schreibender User (c) ahas

Beiträge: 5 496

Registrierungsdatum: 13. Juni 2003

Wohnort: An Rhein und Ruhr ;o)

Beruf: kleiner Angestellter in großem Haus ;o)

  • Nachricht senden

47

Mittwoch, 8. März 2006, 14:08

RE: Juchhu!! Älter-> Weniger!

Na klasse!

Ein Volkswirt quakt dumm aus dem Teich und schon nehmen es die Politiker dankbar auf...

Zitat

Arbeitsmarkt/Renten/
CDU-Experte: Höhere Löhne für Ältere abschaffen - gegen Zwangsrente =

Berlin (dpa) - Der Rentenexperte der Unionsfraktion im Bundestag,
Peter Weiß (CDU), hat sich für die Abschaffung höherer Tariflöhne für
ältere Arbeitnehmer ausgesprochen. Die so genannten Alterstreppen in
den Tarifverträgen führten dazu, dass Ältere automatisch mehr
verdienten als jüngere Beschäftigte. Das wirke sich nachteilig auf
die Beschäftigung älterer Menschen aus, sagte Weiß am Mittwoch im
Deutschlandradio Kultur.
Quelle: dpa
_________________________________________

DiaryofDreams

inaktiv schreibender User (c) ahas

Beiträge: 5 496

Registrierungsdatum: 13. Juni 2003

Wohnort: An Rhein und Ruhr ;o)

Beruf: kleiner Angestellter in großem Haus ;o)

  • Nachricht senden

48

Freitag, 25. August 2006, 12:00

RE: Diary ...

Zitat

Original von Garp

Zitat

Original von DiaryofDreams
in punkto Treffsicherheit (...) wie die Vorhersage der Lottozahlen vom nächsten Wochenende...


schön wäre es, aber ist leider nicht so, denn die Bevölkerungspyramde in seiner Tendenz ist natürlich berechnet bekannt und wird sich real später auch nicht wesentlich anders darstellen. Der Kollaps des Systems braucht also nicht prophezeit werden, er ist vorprogrammiert.


Da habe ich schon lange vorgehabt, etwas zu schreiben, doch immer wieder kam etwas dazwischen... bis wieder etwas, dass ich las, zu diesem Thread führte und wieder kam was dazwischen usw.

Diesmal parke ich hier jedenfalls ersteinmal einen Link und werde sicherlich später noch dazu kommen, zum Thema Demographie, Alterspyramide und die Vorhersagen der Statistiker was zu schreiben...

Demographie/Panikmache mit unkorrekten Zahlen / Stern-Artikel
_________________________________________

Robert

Rumpelkammerverwalter

  • »Robert« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 937

Registrierungsdatum: 10. Januar 2003

Wohnort: DDR

Beruf: Nachrichtentechniker

  • Nachricht senden

49

Samstag, 2. September 2006, 19:15

wer soll den eigentlich die rente mit 67 erreichen?

wenn ich meinen job so lange mit gleicher intensität machen sollte, erreiche ich das ziel bestimmt nicht.

DiaryofDreams

inaktiv schreibender User (c) ahas

Beiträge: 5 496

Registrierungsdatum: 13. Juni 2003

Wohnort: An Rhein und Ruhr ;o)

Beruf: kleiner Angestellter in großem Haus ;o)

  • Nachricht senden

50

Samstag, 2. September 2006, 21:39

Das ist ja vielleicht so gewollt? ;)

Je länger man die Leute unter Strom hält, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht einmal mehr erleben, dass der Rentenbescheid ins Haus flattert.
_________________________________________

Robert

Rumpelkammerverwalter

  • »Robert« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 937

Registrierungsdatum: 10. Januar 2003

Wohnort: DDR

Beruf: Nachrichtentechniker

  • Nachricht senden

51

Freitag, 30. März 2007, 17:30

Nun ist die Rente mit 67 oder besser die Rentenkürzung beschlossen. Ausser Beamte, die dürfen weiter eher in Rente gehen.

Robert

Rumpelkammerverwalter

  • »Robert« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 937

Registrierungsdatum: 10. Januar 2003

Wohnort: DDR

Beruf: Nachrichtentechniker

  • Nachricht senden

52

Donnerstag, 23. April 2009, 20:55

Mal einen alten hochholt :D

Das Thema ist ja immer noch aktuell und wir merken nun persönlich die Auswirkungen der Rentenkürzung.

Wir waren bei Mara vor etwa drei Jahren zur Klärung der Anwartzeiten für die Rente. Nach der damaligen Auskunft hätte sie mit 60 in Rente gehen können.

Heute kann sie das auch noch, aber mit etwas mehr als 18% Abzug und zusätzlich noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag. Mit 63 dann "nur" noch 8% Abzug zz. KK und Pflege. Mit 65 dann ohne zusätzliche Abzüge aber natürlich mit Abzug der KK und Pflegeversicherung.

Aber bis 65 sinds noch paar Jährchen und da kann noch viel kommen.

Einheitsrente auf niedrigem Niveau etwa.

lucretia

Fortgeschrittener

Beiträge: 168

Registrierungsdatum: 17. Juli 2003

Wohnort: Bawü

Beruf: selbstständig als Psychologische Beraterin tätig

  • Nachricht senden

53

Freitag, 24. April 2009, 00:02

Als ich anfing zu arbeiten machte ich mir über meine spätere Rente nicht allzu viele Gedanken. Warum auch? Ich zahlte immer ein und dachte mir, diese Vorsorge würde später reichen.

Von diesem Gedanken bin ich mittlerweile geheilt worden. Private Vorsorge zu treffen ist schlicht unmöglich, wenn man Kinder groß zieht und alle sich jahrelang in Ausbildung befinden und man eine Familie zu unterhalten hat.

Was bei mir mal im Alter sein wird, steht in den Sternen. Ich richte mich jedoch auf eine lange Arbeitstätigkeit ein und bei unserer derzeitigen politischen Lage wird dies auch der wahrscheinlichste Ausgang sein.

Luc
Den unverbesserlichen Optimisten gehört die Welt ;-)

kolibri

gerne rang- und zwanglos

Beiträge: 6 020

Registrierungsdatum: 16. Juni 2003

  • Nachricht senden

54

Dienstag, 5. Mai 2009, 14:40

Lange in seinem Beruf zu arbeiten, wenn dieser einem Spaß macht, das ist für viele Menschen gar nicht so schlimm.
Viele Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Kaufleute usw. (hauptsächlich also Selbstständige) arbeiten heute schon, bis sie tot umfallen und nicht nur, weil ihnen der Beruf solche Freude macht, sondern auch, um ihren Lebensstandard und den ihrer Familien zu erhalten.
Ich kann mir auch vorstellen, bis an mein Lebensende zu arbeiten, vielleicht mit reduzierter Stundenzahl, aber nur noch Freizeit zu haben, das kann ich mir nicht vorstellen, auch nicht mit ehrenamtlicher Arbeit und Hobbies. Das habe ich jetzt auch schon.
Wenn der Beruf natürlich krank macht, dann gilt das alles nicht.
Rentnerdasei ist für mich aus heutiger Sicht unvorstellbar - erst Recht finanziell, egal ob mit 63, mit 65 oder mit 67 Jahren.
Ich muss arbeiten, solange ich kann politische Lage hin und her.
Wer allerdings über vierzig Jahr e schwer ( vor allem körperlich) gearbeitet hat , der darf froh sein, wenn er in den "wohlverdienten Ruhestand" antreten kann und der sollte eigentlich auch gut versorgt sein.....wenn da nicht dieser "Generationenvertrag" wäre.

Ich kann Rentner verstehen, die sich gegen Aussagen von jungen Leuten wehren, dass diese für die Alten zahlen müssen (obwohl es ja stimmt), denn die jetzigen Rentner haben ja auch mal eingezahlt.
Aber die Jungen kann man natürlich auch verstehen, wenn sie eine Zukunft ohne finanzielle Sicherheit schauen müssen.

Ob Rente ab 67 Jahren dafür eine Lösung bietet? - Das darf wohl bezweifelt werden.
Mach', was du willst, aber mach' es so gut wie irgend möglich. Katherine Hepburn

Mara

Forenmaus

Beiträge: 827

Registrierungsdatum: 12. Januar 2003

  • Nachricht senden

55

Mittwoch, 6. Mai 2009, 20:17

..naja .. körperliche Schwerstarbeit gibt es anscheinend nicht mehr so viel.

Davon sollte es auch besser nicht abhängig gemacht werden, ob man mit 60, 63 oder 67 in Rente gehen darf oder nicht.

Selbst Schreibtischtäter arbeiten - auch wenn das für manch einen Mitmenschen nicht danach aussieht :)

Also, es lässt sich schwer beurteilen, was "echte" Arbeit ist und was nicht.

Heute genügt es doch schon, wenn das Umfeld (Kollegen, Vorgesetzte) ein wenig Mobbing betreiben oder das Arbeitsklima irgendwie gestört ist - das macht ganz einfach schlapp und krank.

Und dann noch die vielen Situationen nebenher, die wir alle auch zu bewältigen haben ... :rolleyes:


Nein, es wird uns allen nicht leicht gemacht.

Wer arbeiten will bis zum Umfallen, der soll es tun - ich möchte noch ein wenig mein Rentnerdasein genießen dürfen - ja, das denke ich doch.

Sieht nur leider so aus, dass es mir nicht gegönnt wird. ?
:kitty:
ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

Thema bewerten