@Nuc
wenn ich und alle die wir Arbeit haben nicht endlich damit aufhören immer mehr zu verlangen um einfach immer mehr konsumieren zu können und im gelichen Atemzug dabei zusehen das der Allernächste das schon nicht mehr kann.
Das sehe ich anders. Jeder Mensch, welcher arbeitet, hat ein Recht darauf, für seine Arbeit so entlohnt zu werden, das er davon nicht allein menschenwürdig leben kann, sondern sich auch im Rahmen des Möglichen Annehmlichkeiten leisten kann. Der Mensch lebt nicht, um zu arbeiten, sondern arbeitet, um zu leben.
Wie alle wissen, gehöre ich zur postulierten schmarotzenden Unterschicht. ABER: Nur, weil dieses Land und seine Bevölkerung von der Wirtschaft und den Politikern ausbegeutet wird, käme ich nie auf die Idee, zu erwarten, das jemand, der Arbeit hat, nicht sein Recht einfordert, das er für seine Arbeit entsprechend entlohnt wird.
Den obigen Gedankengang von Dir sehe ich als falsch und gefährlich an, denn er führt zu nichts weiterem als der Spaltung der Gesellschaft untereinander. Arbeitende und nichtarbeitende Menschen sind gleich und haben alle die gleichen und selben Rechte als Menschen. Die Bevölkerung darf sich nicht spalten lassen in arbeitend und nichtarbeitend, das löst überhaupt nichts an dem hier angesprochenen Problem.
Der Feind sind die, welche das Land und dessen Bevölkerung ausbeuten, sich selbst kräftigst bedienen (sprich: auf Kosten der Bevölkerung leben) und diese Ausbeutung immer weiter ausbauen und verschärfen. Und genau hier muss und soll man das erkannte Übel an der Wurzel packen und bekämpfen bis zur Ausrottung dessen.
Im Sinne der Arbeiter finde ich somit, das sie sich wieder auf wirksame Arbeitskämpfe besinnen, wenn die Gewerkschaften nicht mitziehen, dann eben ohne diese. So z.B. auch selbständige Streiks, Werksbesetzungen, usw.
Im Sinne der nichtarbeitenden Menschen eine bundesweite Vernetzung und ein gemeinsamer Kampf in den unterschiedlichsten Protest- und Widerstandsformen. Und ebenso ein Wille zu Kampf und Aktion, denn z.B. taugen gross ausgerufene Demos mit dann vllt. nur 100 Teilnehmern gar nichts.
Und als drittes, das sich arbeitende und nichtarbeitende Menschen gemeinsam in ihrem Kampf unterstützen, in dem man die jeweiligen Aktionen der jeweiligen Seite unterstützt. Kampf und Aktion sollte zusammenschweissen und nicht trennen, denn dieser Kampf geht um und für eine lebenswerte Gesellschaft für alle, wo die Arbeit gerecht verteilt ist und ein jeder sein Leben durch eine solche fristen kann.
Und dieser gemeinsame Kampf und Aktion richtet sich gegen die, welche das nicht, sondern das Gegenteil wollen: Das Volk auszubeuten und auf dessen Knochen zu leben!!!
Das mal als meine bescheidene Meinung dazu.
@Mara
WIR haben lediglich "pro forma" unsere "Stimmen" abzugeben - wirklich
ZÄHLEN tun die schon lange nicht mehr *harr..harr*
Gut, ich verstehe, was Du ausdrücken und sagen möchtest.
Aber: Wir haben gar nichts zu tun oder zu lassen, was die oben in den Posts erwähnte Klientel will und möchte.
Du, wie jeder andere Mensch auch, hast das Recht und besitzt das Mittel der freien Wahl, womit jetzt nicht das politische Wahlverfahren gemeint ist. Sprich: Du kannst wie jeder zu den Wahlen gehen und Dein Kreuzchen irgendwohin machen, wobei die Farbe des Parteibuches keinen Unterschied macht, denn Verbrecher und Ausbeuter sind sie alle.
Oder Du gehst zu den Wahlen und wählst ungültig, so erhält keiner Deine Stimme.
Da Du, wie jeder andere auch, dieses Recht und Mittel hat, liegt es zuersteinmal bei jedem selbst, dieses Recht und dieses Mittel für sich selbst in Anspruch zu nehmen und entsprechend zu handeln.