Zu Beginn, war es einfach,
die Schmetterlinge im Bauch zu spüren,
als sie dann größer wurden,
ihre Schwingen ausbreiteten
und mich mit auf ihren Weg nahmen
hin zu den Träumen,
dem Meer in das ich eintauchen konnte,
war ich ganz damit beschäftigt
mein Eintauchen zu genießen.
Dieses Fallen lassen war
wie der Sturzflug der Adler
nach einer Beute
unbeschreiblich schön, wild und einzigartig.
Doch nun habe ich mich wieder erhoben,
gleite dahin,
meine Füße berühren den Boden fast nicht mehr.
Und dennoch bin ich einsam,
weil Du nicht da bist,
nicht nah, nicht bei mir bist.
Woher kommen nur diese Schmerzen,
was ist passiert,
das meine Mauer so ins wanken brachte,
du hast alles niedergerissen.
Und nun stehe ich da,
nackt und bloß
vor dir.
Jeder Blick aus deinen Augen,
jedes Wort, jede Berührung deiner Finger
läßt mich erschaudern,
was hast du nur mit mir gemacht.
Du, der mich zum Träumen brachte,
hast meine Welt ins wanken gebracht.
Du, der mich zum Fliegen brachte,
hast mir neue Gewichte gemacht.
Du der mir den Himmel auf Erden bereitete,
hast mich zu den Schmerzen geleitet.
Höre meine Schreie,
meine Sehnsucht nach dir.
Höre mein Sehnen,
doch ist es immer noch ein Sehnen von mir zu dir?