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kolibri

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1

Dienstag, 9. März 2004, 23:58

Mondgedichte

Zweiter Versuch:

Weit entfernt schwebst
Du, fast winternachtklar,
Mond, und du webst
ein Netz zärtlich, kostbar
für meine Liebe

Stumm umkreise,
glühe vergänglich ich,
Sonne, leise
mich selbst, flehend, selig
um Deine Liebe
©kolibri
Mach', was du willst, aber mach' es so gut wie irgend möglich. Katherine Hepburn

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kolibri

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2

Mittwoch, 10. März 2004, 00:00

RE: Mondgedichte

Na gut:

Silbern hängst Du in den Zweigen
meiner Abschiedsfantasien
Sonnenschein will nachts entfliehn
lädt der Mond zum letzten Reigen
tanzt er, der gefallne Engel.

©kolibri
Mach', was du willst, aber mach' es so gut wie irgend möglich. Katherine Hepburn

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Mindiyana

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3

Mittwoch, 10. März 2004, 10:25

Aufgehender Mond

Durch Nadelbäume
rollt sich der Mond
über den Horizont
in unser Blickfeld.

Es ist noch der selbe Mond,
wie damals, als alles noch weit
und bunt offen war,
und deine Hand in meiner ruhte,
als würde sie dort ewig sein.

Ulrich Schaffer

Lama

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4

Mittwoch, 17. März 2004, 23:58

Mond

zeigst mir immer dein Gesicht,
doch ich weiß da ist noch mehr
hinter deinem kalten Licht
da versteckst du einen Arsch!
warum zeigst du ihn mir nicht?

;)

Lama

Mindiyana

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5

Donnerstag, 18. März 2004, 10:37


Schehersad

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6

Donnerstag, 18. März 2004, 21:10

[IMG]http://www.mond.de/getimage.php?bildid=46[/IMG]

bildmaterial von www.mond.de fotograf paul lenz


An den M o n d
Johann Wolfgang von Goethe

Füllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz
Lösest endlich auch einmal
Meine Seele ganz;

Breitest über mein Gefild
Lindernd deinen Blick,
Wie des Freundes Auge mild
Über mein Geschick.

Jeden Nachklang fühlt mein Herz
Froh und trüber Zeit,
Wandle zwischen Freud' und Schmerz
In der Einsamkeit.

Fließe, fließe, lieber Fluß,
Nimmer werd ich froh,
So verrauschte Scherz und Kuß,
Und die Treue so.

Ich besaß es doch einmal
Was so köstlich ist!
Daß man doch zu seiner Qual
Nimmer es vergißt!

Rausche, Fluß, das Tal entlang
Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flüstre meinem Sang
Melodien zu!

Wenn du in der Winternacht
Wütend überschwillst,
Oder um die Frühlingspracht
Junger Knospen quillst.

Selig wer sich vor der Welt
Ohne Haß verschließt,
Einen Freund am Busen hält
Und mit dem genießt,

Was von Menschen nicht gewußt
Oder nicht bedacht.
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.

kolibri

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7

Sonntag, 21. März 2004, 17:09

Die Nacht wird bald kommen
in der die Sternschnuppe
deine Bahn kreuzt
großer, silberner Mond

Durchtorkelt benommen
wie eine Schmetterlingspuppe
deinen Hof - seufzt:
Silberner, strahlender Mond

- DU
Mach', was du willst, aber mach' es so gut wie irgend möglich. Katherine Hepburn

Schehersad

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8

Dienstag, 23. März 2004, 23:32



des is bestimmt der wanderer *gg

Lama

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9

Mittwoch, 24. März 2004, 11:34

RE: Mondgedichte

Vollmond

Heute scheint
ein sanfter Mond
Ein leichtes Grau
Im Fernen wohnt

Vom Horizont
Winkt wie im Traum
Im Abendwind
Ein alter Baum

Nur die Zikaden
Tönen schrill
Doch auch sie
Sind bald ganz still

Kein Stern mir heut'
In dieser Nacht
Vom wolkenschweren
Himmel lacht

Nur der Mond
Er leuchtet glimm
Wie Dein Blick
In meinem Sinn

Er scheint so fern
Obwohl vertraut
Doch näher noch
Als Deine Haut

Lama

kolibri

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10

Donnerstag, 1. Juli 2004, 00:37

RE: Mondgedichte

Mond-Entfernung

Wie bist Du wie, so weit
siehst nicht mein Zornesbeben
riechst nicht das Salz des Angstesschweiß
sorgst Dich nicht um das Leben

Du leidest tief, so tief
und doch hörst Du mein Schrei’n
es lässt Dich kalt, Du witzelst gar
ich darf heut Nacht nicht bei Dir sein

Ach Mond, Du stehst am Firmament
Dein Glänzen täuscht, Dein Schimmern
es ist nur bröckelnde Fassade
und will sich um nichts kümmern

In Träumen bist Du gut wie Gold
doch eisig hängst Du voll
am abendkühlen Himmel
ich zahle zuckend Todeszoll


... weit, so weit, willst Du sein?

© kolibri
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Wombat

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11

Donnerstag, 1. Juli 2004, 00:51

There is a light, right in the night
So far, so cold, but shining bright

My instinct calls, I´m walking on
Just one thing just should be done

Again, I´m running through the dark
Driven by this scaring spark

But once again, my only doom
Is howling loud to father moon.

Don´t even think about this dream
So far to reach horizon´s seam

This moon ist now my only aim
As everything will stay the same.
Frag morgen nochmal ... vielleicht habe ich´s dann selber verstanden :sound:

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